Die Schweizer A-Auswahl, die letztmals von Colin Muller betreut worden war, hatte keine Ähnlichkeiten mehr mit dem Team, das bei Milano Cortina 2026 an den Winterspielen Olympiabronze eroberte. Als Einzige wurde Laure Mériguet (Genf-Servette) ins Aufgebot beordert.
Stattdessen bestand die Equipe aus Nachwuchshoffnungen, von denen viele erstmals Nati-Luft schnuppern durften. Entsprechend zahlte man zum Ende des Lehrgangs in Deutschland erneut Lehrgeld. So ging auch der 2. Test innert 45 Stunden gegen die gastgebende DEB-Auswahl verloren.
Vom 0:2 zum 2:2 – und 2:5
Nach dem 1:5 am Donnerstag konnten sich die Schweizerinnen immerhin steigern und boten in Augsburg vor 2500 Zuschauenden mehr Gegenwehr, sodass die Deutschen mit einem Dutzend Olympia-Spielerinnen in ihren Reihen nur zu einem mühsamen 5:3-Erfolg kamen.
Die Nati glich eine 2:0-Führung der Gastgeberinnen aus, geriet dann aber endgültig auf die Verliererstrasse. Somit ging die 7-jährige Amtszeit Mullers ohne Spektakel zu Ende, die Nachfolgelösung ist noch nicht bekannt.