Boston Fleet hatte in der PWHL am Samstag die Hausaufgaben erledigt, gegen die New York Sirens letztlich diskussionslos 4:0 gewonnen. Mittendrin: Alina Müller. Die Schweizer Assistenz-Kapitänin des Teams aus Massachusetts erhielt knapp 21 Minuten Eiszeit und damit mehr als jede andere Offensivkraft.
Doch weil sich Montreal Victoire einen Tag später zu einem 2:1 n.V. über Schlusslicht Seattle mühte, ergatterten sich die Kanadierinnen den Gewinn der Regular Season gerade noch so vor dem punktgleichen Boston. Victoire entschied sich im Wahlverfahren für Minnesota als Playoff-Halbfinalgegner.
Damit treffen Müller und die Fleet ab dem 30. April in der Best-of-5-Serie auf Ottawa. Alle vier Saisonduelle mit dem Team aus der kanadischen Hauptstadt gingen in die Overtime, drei sogar ins Shootout. Ottawa hatte mit 3:1 Siegen die Nase vorn.
Dennoch hat das Team der Schweizerin im 3. Jahr der PWHL Chancen auf den ersten Titel. Nicht zuletzt dank Müller selbst. Mit 17 Assists ist sie zweitbeste Vorlagengeberin der Liga, zudem gelangen ihr 4 Tore.