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1. Runde der Pre-Playoffs Bern und die Lakers siegen und setzen gewaltigen Druck auf

  • Der SC Bern gewinnt Spiel 1 der Pre-Playoffs auswärts in Davos mit 4:3 nach Verlängerung.
  • Der Siegtreffer durch Jesper Olofsson fällt in der 78. Minute.
  • Auch die Rapperswil-Jona Lakers feiern einen Auswärtssieg nach Verlängerung.
  • Beim 2:1 gegen Biel schiesst Dominik Egli das entscheidende Tor in der 77. Minute.

In Biel und Davos wurde am Mittwochabend ein Stück Schweizer Eishockey-Geschichte geschrieben. Erstmals überhaupt wurden in der National League sogenannte Pre-Playoffs eröffnet. In einer Best-of-3-Serie kämpfen die Mannschaften auf den Rängen 7 bis 10 um die letzten beiden Playoff-Plätze.

Zum Auftakt setzten sich mit Bern (9.) und den Lakers (10.) jeweils die beiden schlechter klassierten Teams der Qualifikation durch. In beiden Spielen musste die Verlängerung die Entscheidung bringen.

Bern gibt 3:0-Vorsprung preis

In Davos stand der Sieger der 1. Pre-Playoff-Partie nach knapp 78 Minuten fest: Nach einem Bully im eigenen Drittel lancierten die Berner durch Dustin Jeffrey einen schnellen Gegenstoss. Via Cory Conacher gelangte die Scheibe zu Jesper Olofsson, der Sandro Aeschlimann gekonnt stehen liess und zum Sieg für den SCB traf. Vom Schweden war zuvor in der gesamten Partie wenig zu sehen.

Für Aeschlimann war es der erste Gegentreffer des Abends. Die ersten drei Gegentore hatte Robert Mayer im Startdrittel hinnehmen müssen, als die Berner zwischen der 16. und 19. Minute auf 3:0 davonzogen. Besonders sehenswert war dabei der Führungstreffer der Berner nach einer schönen Puck-Stafette. Für Mayer war der Arbeitstag nach dem ersten Drittel beendet.

Im Mitteldrittel schaffte Davos durch Andres Ambühl (27.) und Marc Wieser (30.) den Anschluss. In die Verlängerung rettete Benjamin Baumgartner das Heimteam aber erst in der 58. Minute. Dort belohnten sich die Bündner, die in der regulären Spielzeit doppelt so viele Abschlüsse aufs Tor verzeichnet hatten, aber letztlich nicht.

Egli lässt die Lakers jubeln

In Biel fiel die Entscheidung nur unwesentlich früher als in Davos. Aber auch im Seeland waren es die Gäste, die am Ende jubelten. Matchwinner war Dominik Egli, der beide Tore für die Rapperswil-Jona Lakers erzielte. Beim entscheidenden Treffer in der 77. Minute erwischte der 22-jährige Verteidiger Joren van Pottelberghe mit einem Slapshot zwischen den Schonern.

Für Biel war es in der laufenden Saison die erste Niederlage gegen die Lakers. In der Qualifikation hatten die Seeländer alle 3 Partien gegen die St. Galler gewonnen, jedoch ging es immer knapp zu und her.

Auch das erste Pre-Playoff-Spiel zwischen den beiden Teams war eine enge Angelegenheit. Das Heimteam war durch Fabio Hofer (7.) in Führung gegangen, Egli (17.) glich noch im Startdrittel aus. Danach fielen bis zur Verlängerung keine Tore mehr.

Davos und Biel unter Druck

Für Davos und Biel heisst es am Freitag bei den Gastspielen in Bern respektive Rapperswil nach den Auftaktniederlagen «verlieren verboten». Ansonsten ist die Saison für beide vorzeitig zu Ende.

SRF zwei, powerplay, 05.04.2021, 18:20 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfisberg Andy  (Jeff Hero)
    Vom 17.1.-26.1. (Januarloch!) hat Rappi 2:1;3:1;2:3nP 3x gegen Biel verloren. Immer knapp. 9 Punkte nicht geholt - resp. 9 Punkte an Biel abgegeben. Mario Rottaris spricht von 20 Punkten Leistungsunterschied in der Saison - 18 kommen daraus. Soviel mehr hat Biel also nicht geleistet als die Lakers. Sie laufen besser Schlittschuh - ok - aber haben gegen die anderen Teams nur 2 Punkte mehr geholt als der SCRJ. Ist diese Analyse ok? Wir werden Jeff vermissen - Danke für alles!
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Mag es Rappi gönnen, hängt euch rein. Für Biel wäre es der Supergau, bei dem Kader und Budget.
    2. Antwort von Stephan Wenk  (nutzername)
      Also wenns einmal über die Verlängerung ging ist schon mal 8-1 Punkte, also 7x2=14 Differenz
  • Kommentar von Thirza Schneider  (thikoyales)
    Der SCB macht es wie jede Saison, es wird schon langsam langweilig. Sie tummeln sich während der Quali, ohne sich gross Mühe zu geben und schön kräftesparend auf den hinteren Plätzen. Dann stehlen sie wichtige Leute vom HCD und schaffen es knapp in die (Pre-)Playoffs. Dann, während alle anderen Teams „uf dr Schnurre“ sind, drehen sie auf und werden zum Schluss noch Meister. Ehrenlos.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Der Scb hatte ein Mammutprogramm zu absolvieren.
      Ihr Post drückt viel Neid aus.. Nicht schön! Der Scb gewann glücklich kein Frage, trotzdem haben sie gekämpft und alles hineingeworfen.
      Daher ist der Sieg nicht unverdient. Denn sie kamen aus der 5. Quarantänee und zeigen so eine starke Partie. Bravo!
    2. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      So was schreibt nur jemand der nie Wettkampfsport getrieben hat. Jeder Sportler der trainiert will gewinnen, seine maximale Leistung bringen. Das was sie schreiben ist Mumpitz...
  • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
    Was für ein Wille bei Rappi. Mel wieder mal überragend wenn es darauf ankommt. Ihr schafft das. Gänd alles für ois und für dä Jeff !