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Kari Jalonen.
Legende: Nach 2017 zum zweiten Mal Meister mit dem SCB Kari Jalonen. Keystone
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16. Titel für den SCB Jalonen, Chatelain und meisterliche Qualität im richtigen Moment

Locker durch die Qualifikation, mit Mühe in den Playoffs. Der SC Bern ist ein insgesamt verdienter und logischer Meister.

Eine Überraschung ist der Titel des SC Bern natürlich nicht. Der SCB gehört in jeder Saison und bei jeder Ausgangslage zu den ersten Titelanwärtern in der National League. Mit dem Sieg in der Qualifikation – Bern schloss die Regular Season 4 Punkte vor Finalgegner Zug ab – unterstrich der SCB seine Titelambitionen in der Saison 2018/19.

Die Probleme in den Playoffs

Zudem schien Bern die Quali mit angezogener Handbremse zu gewinnen. Oft beschränkte sich der SCB aufs Minimum, meist holte er die 3 Punkte dennoch ohne grosse Probleme. Viele Siege und trotzdem Steigerungspotenzial – eine formidable Ausgangslage für die Playoffs.

Dort aber begann der SCB-Motor zu stottern. In den Viertelfinals gegen Genf lag der SCB 1:2 im Rückstand, im Halbfinal gegen Biel 0:2 und 2:3 und war damit nur eine Niederlage vom Ausscheiden entfernt. Wegen diesen teils schwachen Auftritten schrieb man die Favoritenrolle vor dem Playoff-Final eher dem bis dato souveränen Zug zu.

Die Steigerung der Leistungsträger

Aber: Bern konnte sich in diesen Playoffs aus jeder heiklen Situation befreien. Die Teamleader wie Goalie Leonardo Genoni, Captain Simon Moser oder Tristan Scherwey und Mark Arcobello zeigten ihre besten Leistungen just in den entscheidenden Momenten. Eine meisterliche Qualität.

Legende: Video Bern kauft Zug im 1. Drittel den Schneid ab abspielen. Laufzeit 03:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.04.2019.

Der Titel ist ein weiterer Beleg für die Berner Dominanz im Schweizer Eishockey. Der SCB gewann in den letzten 4 Jahren dreimal den Meistertitel, war in den letzten 4 Jahren dreimal Quali-Sieger. Eine beeindruckende Konstanz, die andere Grossklubs so nicht hinkriegen.

Chatelains Anteil am Titel

Der Titel ist nicht nur ein Triumph für die Spieler, sondern auch für Trainer Kari Jalonen, der den SCB in seinem 3. Jahr zum 2. Mal zum Titel führt. Aber auch für den charismatischen CEO Marc Lüthi oder für Sportchef Alex Chatelain.

Gerade der Bündner stand wegen seinen Transfers oft in der Kritik. Seine Neuzugänge wie Daniele Grassi oder Grégory Sciaroni aber waren es, die den SCB «am Leben» hielten, als es zu Beginn der Playoffs nicht wie gewünscht lief.

Alex Chatelain.
Legende: Zieht im Hintergrund die Fäden SCB-Sportchef Alex Chatelain. Keystone

Auch wenn Finalgegner Zug auf nächste Saison weiter aufrüstet, Biel und Lausanne immer stärker werden oder auch mit den ZSC Lions wieder zu rechnen sein wird – das Team, das es zu schlagen gilt, wird auch in der Saison 2019/20 der SCB sein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.04.2019, 20:00 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    OK, zum Saisonende ist dieser Kommentar nun doch noch gut und objektiv ausgefallen. Lieber spät als überhaupt nicht. Zudem ist die Ausdehnung auf 9 Personen - welche die Differenz ausgemacht haben - wohl realistischer als die 5 welche Christian Weber als Schlüsselfaktoren bezeichnet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen