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26. Runde der National League ZSC Lions mit Kantersieg in Davos – Bern gewinnt wieder einmal

  • Klare Angelegenheit im Spitzenspiel: Die ZSC Lions deklassieren Davos auswärts mit 5:0.
  • Bern fährt in Genf wieder einmal einen Sieg ein.
  • Viktor Stalberg schiesst Freiburg in der Verlängerung zum Sieg.
  • Die Tessiner Teams verlieren und grüssen nun beide vom Tabellenende.

Davos - ZSC Lions 0:5

Das Spitzenspiel wurde Beute der ZSC Lions: Der Leader siegte gegen Davos deutlich mit 5:0. Anfangs konnten die Bündner, die zuletzt 4 Mal in Folge gewonnen hatten, noch mithalten, doch ein Tor wollte nicht gelingen. Das lag nicht an mangelnden Chancen, sondern an mangelnder Effizienz. Darüber konnten sich die Zürcher derweil nicht beklagen: 5 verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Chris Baltisberger (8.), Simon Bodenmann (27.) und Topskorer Garrett Roe (36.), Fredrik Petterson (43.) und Pius Suter (46.) durften alle beim bedauernswerten HCD-Goalie Joren van Pottelberghe einnetzen. Für den Keeper auf der anderen Seite, Joni Ortio, war es der erste Shutout der Saison.

Servette - Bern 1:2

Dieser Sieg wird den Bernern und Trainer Kari Jalonen guttun. Am Freitag noch knapp gegen Davos verloren, machten sie es nun gegen Servette – ebenfalls ein Spitzenteam – besser. Dank Toren von André Heim (23.) und Calle Andersson (39.) siegte der SCB auswärts in Genf. Der neue Goalie Tomi Karhunen musste diesmal nur einmal – im Powerplay nach einem Schuss von Henrik Tömmernes (26.) – hinter sich greifen. Auch der Keeper auf der anderen stand im Fokus: Der 19-jährige Stéphane Charlin hatte erst am Freitag sein Debüt gegeben und spielte nun erstmals von Anfang an, weil Stammtorhüter Robert Mayer gesperrt fehlte. Der junge Genfer wies eine Fangquote von 93,75 Prozent auf und konnte sich trotz der Niederlage nichts vorwerfen lassen.

SCL Tigers - Ambri 4:3

8 Minuten vor der Schlusssirene schien es, als ob Ambri gegen Langnau bereits den 3. Sieg der Saison einfahren könnte: Dank 2 Toren von Dario Rohrbach (sein erster Doppelpack überhaupt) und 1 Powerplay-Treffer von Brian Flynn führten die Tessiner mit 3:2. Doch die SCL Tigers hatten etwas dagegen. Erst glich Ben Maxwell für die Langnauer aus, ehe Pascal Berger 2 Minuten vor der dem Ende ein Powerplay eiskalt ausnutzte und die Tigers zum späten Sieg schoss. Das Team von Heinz Ehlers feierte nach 3 Niederlagen de suite wieder ein Sieg, während Ambri ans Tabellenende rutschte.

Freiburg - Lausanne 3:2 n.V.

Viktor Stalberg sicherte Freiburg in der Overtime den Zusatzpunkt: Der Topskorer traf nach eineinhalb Minuten in Überzahl. Zuvor hatten die heimstarken Freiburger (3 Siege in Folge) zweimal ausgleichen können. David Desharnais hatte dabei etwas glücklich via Rücken von Goalie Tobias Stephan in Unterzahl zum 2:2 getroffen.

Rapperswil - Lugano 2:1

Die Rapperswil-Jona Lakers haben gegen das formschwache Lugano trotz Rückstand gewonnen und revanchierten sich damit für die 1:5-Niederlage von vor einer Woche. Vor allem im Schlussdrittel traten die Gastgeber dominant auf und belohnten sich mit Toren durch Dominik Egli (50.) und Jan Mosimann (54.). Nach einem torlosen Startdrittel hatte Thomas Wellinger Lugano im Mitteldrittel nach starker Vorarbeit von Paul Postma in Führung gebracht. Die Lakers geben dank diesem Sieg die rote Laterne an Ambri ab. Lugano hat nun 9 der letzten 10 Spiele verloren.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Der Check eines Langnau Stürmers in den Rücken an Ambrí‘s Fischer vor dem 2:2 bleibt unbestraft obwohl ein Head schön daneben steht. Für mich unbegreiflich und ärgerlich. So kann man auch vom Tabellenende grüssen. Statt 2+10 gegen den SCL gibt es ein 2:2, so ist dann statt ein 1:3 für Ambri im dritten Drittel nur ein 2:3 durch Flynn, den Rest kennen wir.
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  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Immer wieder interessant, wie von „deklassiert“ gesprochen wird, wenn der Z gewinnt, ohne dominiert zu haben. Der Z wurde im Cup von Ajoie wirklich deklassiert, da war die Rede von „überraschender Niederlage“. Eigentlicher Leader bleibt der HCD und im nächsten Duell ist kein Match in Bern in den Knochen und Köpfen. Natürlich kein unverdienter Sieg der Zürcher, aber „deklassiert“ passt nicht zu den Geschehnissen auf dem Feld.
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    1. Antwort von Christian Graf  (Christian Graf)
      HCD 0 ZSC 5 die Zahlen sprechen für sich. Ärgern Sie sich nicht mehr über die doch nicht zu erwartende klare Niederlage? Vor allem nach der miserablen Leistung des Z gestern. Ach ja was bedeutet, auch der ZSC hatte gestern ein Spiel.
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    2. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Sehe ich genauso. Die Damen und Herren Journalisten neigen bei gewissen Medien zur Übertreibung. Da sind die SRFler keine Ausnahme. Wenn ich mir Matchberichte anschaue von Spielen welche ich live gesehen habe, frage ich mich oft an welchem Spiel die Kommentatoren waren ... vieles ist zwar Ansichtssache, aber was die ab und zu sehen und kommentieren ist mir ein Rätsel. Und ... 0 : 5 als "deklassieren" zu bezeichnen, finde ich auch als übertrieben.
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    3. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      0:5 ist eine grausame Packung, Davos wurde mit Leichtigkeit vom Eis gefegt. Hätte der Z richtig Gas gegeben, wäre Davos auf einem Stängeli hocken geblieben. Es gibt nichts zu beschönigen. Davos sah uralt aus. Zumal der Z vielleicht mit 70% unterwegs war.
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    4. Antwort von Ramon Frey  (Ramon Frey)
      Etwas reisserisch ist der titel vielleicht schon. Allerdings gewinnt der Z mit 5:0 sehr klar und bzgl. Chancenauswertung waren sie mindestens eine Klasse besser, deshalb kann man durchaus von deklassiert sprechen.
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