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3 Spiele der 26. Runde Bern zurück im alten Fahrwasser – Genf beendet Lausannes Serie

  • Der EV Zug revanchiert sich für die knappe Niederlage am Donnerstag und schlägt den SCB auswärts mit 4:1.
  • Lausanne unterliegt Genf im Derby 2:3 und muss erstmals nach 7 Spielen wieder als Verlierer vom Eis.
  • Ambri gewinnt eine spektakuläre Partie in Davos mit 6:4. Im Schlussdrittel fallen gleich 8 Tore.

Bern - Zug 1:4

24 Stunden nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung in Zug fehlte dem SC Bern zuhause gegen den gleichen Gegner die Durchschlagskraft, um die Innerschweizer erneut zu ärgern. Die Zuger eröffneten das Skore in der 12. Minute mit einem Überzahl-Tor durch Santeri Alatalo. In der Schlussphase des Mittelabschnitts stellten Sven Leuenberger und Jérôme Bachofner mit einem Doppelschlag innert 130 Sekunden die Weichen endgültig auf Sieg für den EVZ. Den Bernern ihrerseits gelang es nur einmal, Zug-Goalie Luca Hollenstein zu überwinden. Gaëtan Haas sorgte in der 55. Minute für den SCB-Ehrentreffer. Carl Klingberg machte mit seinem «Empty Netter» in der Schlussminute alles klar.

Wie bereits am Freitag fehlten auch am Samstag auf beiden Seiten mehrere Schlüsselspieler. Berns Eric Blum und Vincent Praplan sowie Zugs Leonardo Genoni befinden sich noch in Quarantäne. Die beiden EVZ-Stürmer Grégory Hofmann und Lino Martschini kamen ebenfalls nicht zum Einsatz. Für den neuen SCB-Trainer Mario Krogler setzte es im 2. Spiel die 1. Niederlage ab.

Lausanne - Genf 2:3

Im Westschweizer Derby zwischen Lausanne und Genf, gleichzeitig der Spitzenkampf der National League, hat die Siegesserie der Waadtländer ein Ende gefunden. Nach zuletzt 7 Siegen in Folge unterlagen die Lausanner den Gästen aus Genf, obwohl sie zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand wettmachen konnten. Besonders sehenswert war Denis Malgins Treffer zum 2:2 (49.). Der NHL-Leihspieler von den Toronto Maple Leafs startete im eigenen Drittel, kurvte quer über das ganze Spielfeld und krönte seinen Energieanfall mit seinem 7. Saisontreffer. Knapp 3 Minuten vor Schluss war es dann aber Linus Omark, der Keeper Tobias Stephan verlud und per Backhand zum Sieg für die Gäste traf – ebenfalls ein äusserst sehenswertes Tor.

Davos - Ambri 4:6

Wegen des starken Schneefalls auf der Anreise trafen die Gäste aus der Leventina verspätet im Bünderland ein, die Partie begann mit 20 Minuten Verzögerung. Richtig spektakulär wurde es im Landwassertal ohnehin erst im Schlussdrittel, in dem gleich 8 Tore fielen. Bis zur 48. Minute konnten die Leventiner auf 4:0 davonziehen. Mit einem Doppelschlag brachte Andres Ambühl (51./52.) die Spannung zurück in die Partie. Auf mehr als 2 Treffer kamen die Bündner aber nie heran. Bei den Gästen glänzte der Finne Julius Nättinen mit seinen Saisontreffern 13 und 14.

Video
Grassi erwischt Mayer aus spitzem Winkel
Aus Sport-Clip vom 04.12.2020.
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SRF zwei, powerplay, 04.12.2020, 22:30 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Nachtrag: Mc Sorley zu holen würde ich im Moment für einen Fehler halten. Er ist zweifellos ein Toptrainer, aber Bern ist eine völlig andere Baustelle als Servette. Die Bosse hatten sicher auch fachliche- nicht nur finanzielle Gründe sich für Kogler zu entscheiden. Diesem jetzt eine echte Chance zu geben sich zu beweisen, ist auch eine Frage des Anstandes.....;-))
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Bern im alten Fahrwasser? Da hab ich in punkto Einsatz und Wille etwas anderes gesehen. Die (ärgerliche) Niederlage gegen Zug ist kein Grund zur Panik. Ich glaube Kogler und Co. bringen die Mannschaft über kurz oder lang auf Kurs. Rome was'nt bulild in a day.....;-))
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    @Hüppi , erinnern sie noch was ich, respektive sie geschrieben haben. Davos verliert sang und klanglos gegen ein Ambrí, das gar nicht der Tabellennachbar von Davos sein kann, sollte (gem. Journalisten). Ambühl der ewig Junge war wieder mal der beste Davoser und die Jungen....waren nicht gesehen. Was nun wahr geworden ist Davos ist nicht mehr Tabellennachbar von Ambrí, sondern von den Tigers..hahahaha
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    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Stefan Gisler: Freuen Sie sich ruhig darüber, dass Sie momentan Recht haben. Vergessen Sie darob aber nicht, dass die Saison noch eine Weile dauert (sofern nicht noch ein Abbruch kommt). Wenn etwas überbewertet ist, ist es doch wohl die Relevanz der Tabelle zum aktuellen Zeitpunkt der Saison. Die aktuelle Tabelle ist nicht mehr als eine Momentaufnahme. Abschreiben sollte man noch keine Mannschaft, auch den HCD nicht.
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    2. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      @Hüppin, bin amüsiert, das stimmt,ni ht weil Davoshinten ist sondern weil man Davos stärker schreibt als es ist. Der Kader von Davos reich nie für vordere Plätze. Warum Journalisten das so sehen keine Ahnung, bei Fans ist da viel Wunschdenken dabei, vrstehe ich. Clubs wie Rspi Ambrí, Langnau wisen woher sie kommen und sind realistisch. Bei Davos hat man es leider noch nicht gemerkt und das könnte fatal werden. 4 Gegentore pro Spiel sind ein Zeichen das erkannt werden sollte.
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