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5 Fakten zur National League Starke Torhüter, treffsichere Stürmer und Marathonmänner

Was ist in der ersten Saisonphase der National League aufgefallen? Wir haben 5 bemerkenswerte Fakten zusammengetragen.

Ben Maxwell (l.) erhält bei den SCL Tigers viel Eiszeit.
Legende: Marathonmann Ben Maxwell (l.) erhält bei den SCL Tigers viel Eiszeit. Keystone

Die Tabelle der National League ist unübersichtlich und wird das bis im Februar auch bleiben. Während Davos und Freiburg erst 6 bzw. 7 Spiele ausgetragen haben, haben die anderen Teams bereits einen Fünftel des Qualifikationspensums absolviert.

Was ist beim Saisonstart aufgefallen? Wie haben 5 bemerkenswerte Fakten zusammengetragen.

1) Die Torhüter sind so gut wie noch nie

Die Fangquote der Torhüter aller Klubs beträgt im Schnitt derzeit 92,09 Prozent. Damit sind die Keeper auf Rekordkurs: Noch nie wurde nach 50 Runden in der Qualifikation die 92-Prozent-Marke geknackt. Den Bestwert hält derzeit Biels Jonas Hiller mit einem Schnitt von 94,34 Prozent gehaltener Schüsse.

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Biel-Goalie Hiller mit Big Save gegen HCD-Spieler Guerra
Aus Sport-Clip vom 24.09.2019.
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2) Die ZSC Lions machen in der Offensive wieder Spass

Dass die Zürcher letzte Saison die Playoffs verpasst hatten, lag vorab an der schwachen Offensive der Lions. Kein Playoff-Teilnehmer erzielte weniger Tore als der ZSC. 2,58 Tore schossen die Zürcher in der letzten Spielzeit. In der aktuellen Saison sind es bislang 3,73 Treffer pro Spiel – Bestwert in der Liga.

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Der ZSC erzielt gegen Lausanne im Mitteldrittel 4 Tore
Aus Sport-Clip vom 20.09.2019.
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3) Die Arena der Lakers wird zur Festung

Über die Gründe für den überraschend guten Saisonstart der Rapperswil-Jona Lakers wurde viel geschrieben und meist in den Personen von Roman Cervenka und Andrew Rowe festgemacht. Ebenso wichtig ist aber die neue Heimstärke der Lakers: Vier der fünf bisherigen Heimspiele gewannen die Lakers. Ihre Arena am Obersee ist zur Festung geworden.

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Rapperswil dreht gegen die Lions einen 0:2-Rückstand
Aus sportaktuell vom 21.09.2019.
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4) Neue Besen kehren gut

Die ZSC Lions, Davos, Lugano und Genf sind jene Klubs, die mit neuen Coaches in die Saison gestartet sind – und belegen in der Tabelle nach Punkteschnitt pro Spiel die Positionen 1, 2, 6 und 7. Bei allen vier Organisationen darf man also auf einen guten Start zurückblicken und darauf hoffen, dass der Trainereffekt noch eine Weile anhält.

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Davos kantert Lausanne nieder
Aus Sport-Clip vom 28.09.2019.
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5) Überraschende Marathon-Männer

Üblich ist, dass Verteidiger etwas mehr Eiszeit erhalten als Stürmer. Mit Luganos Taylor Chorney (24:55 Minuten) liegt denn auch ein Defensivmann an der Spitze dieser Rangliste. Danach folgen überraschenderweise aber zwei Stürmer: Ben Maxwell und Chris DiDomenico werden von SCL-Tigers-Coach Heinz Ehlers ebenfalls stark forciert. Die übrigen Plätze in den Top 10 gehen wieder an Verteidiger.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 05.10.2019, 22:25 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Fakt ist die Eishockey NL kann sich im Europäischen Vergleich sehen lassen, das zeigen auch die Resultate der CL!
    Ein grosses Plus ist auch die Tatsache, cdass nicht zu viele Ausländer pro Mannschaft spielen dürfen das stärkt die Schweizer Spieler und trägt auch Früchte bei der Nati!
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (hevrins)
    Interessante Fakten. Gut so. Somit verläuft die Saison, vorerst der Saisonstart, nach dem Gusto eines breiten Interessenpublikum. Gut auch, dass die meist genannten Favoriten, EVZ und SCB, noch nicht in Top-Form sind, dass somit weiterhin interessante Spiele garantiert sind. Weiter so! Schade nur, dass nicht alle Vereine gleich viele Spiele absolvieren konnten, die effektive Rangliste sähe vermutlich etwas anders aus.
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