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Zusammenfassung Biel - Bern
Aus Sport-Clip vom 05.11.2021.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 13 Sekunden.
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6:2-Sieg im Kantonsderby Biel holt SCB auf den Boden der Realität zurück

  • Biel bezwingt Bern in der 24. Runde der National League mit 6:2.
  • Tino Kessler und Toni Rajala treffen für das Heimteam doppelt.
  • Hier geht es zum Round-up der anderen Partien.

Das kurze Hoch des SC Bern hat vorläufig ein Ende gefunden. Nach drei Siegen in Serie gegen Teams aus den unteren Tabellengefilden zogen die Berner gegen das zweitplatzierte Biel wieder den Kürzeren. Die Seeländer entschieden damit auch das dritte Derby der Saison für sich.

Zum Matchwinner des Heimteams avancierte Tino Kessler. Der 25-Jährige traf doppelt und sorgte so in einer lange umkämpften Partie für die entscheidende Differenz. Beim 2:1 war der Stürmer per Ablenker erfolgreich, beim dritten Bieler Treffer (44.) war Kessler nach einem Abpraller zur Stelle.

Spätestens als Toni Rajala rund drei Minuten vor Schluss auf 4:1 stellte, war die Partie endgültig entschieden. Fertig mit Toreschiessen war aber noch lange nicht: Erst liess sich Joren van Pottelberghe im Bieler Tor von Cory Conacher düpieren (58.), dann sorgten Rajala und Mike Künzle (59.) für das deutliche 6:2-Schlussresultat.

Tschantré unter dem Hallendach

Grund zum Feiern hatten die 6521 Zuschauer schon vor der Partie gehabt. Biels Klubikone Mathieu Tschantré, der im Februar 2020 zurückgetreten war, wurde offiziell verabschiedet. Seine Nummer 12 hängt neu unter dem Hallendach und wird nicht mehr vergeben.

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Tschantrés Trikot hängt unter dem Hallendach
Aus Sport-Clip vom 05.11.2021.
abspielen. Laufzeit 31 Sekunden.

Trotz spielerischen Vorteilen der Bieler gehörte die beste Chance im 1. Drittel dem Gast aus Bern. Nach einem kapitalen Fehlpass von Van Pottelberghe bot sich Simon Moser die Chance zur Führung. Der Bieler Schlussmann brachte seinen linken Beinschoner jedoch rechtzeitig nach unten und bügelte seinen Fehler wieder aus.

Mit einem Ablenker in Überzahl brachte Damien Brunner seine Farben in der 25. Minute in Führung. Der SCB wusste durch Tristan Scherwey umgehend zu reagieren (26.). Der Stürmer bezwang Van Pottelberghe mit einem platzierten Backhandschuss. Auf die Doublette von Kessler blieb die Berner Antwort aus.

SRF zwei, powerplay, 05.11.2021, 22:25 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Amport  (Willy Amport)
    Absolut Scheisse nur Scheisse was der SC Bern da Spielt, sobald die gegen eine bessere Mannschaft spielen ist es wieder vorbei mit den guten Spielen, grosses Maul ja Sie haben es Kapiert das es eine gute Leistung braucht, die haben nichts Kapiert so einen Schwachen SC Bern habe ich noch nie gesehen.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Der einzige Lichtblick, es gibt auch diese Saison keinen Absteiger. In der kommenden Saison zählt's. Dann haben alle wieder das Messer am Hals und egal ob Kloten oder Olten aufsteigen, beide werden kein Kanonenfutter sein. Dunkle Zeiten für den grössten Sportclub der Schweiz. Der Abstieg würde wohl bedeuten, dass die Lichter für immer ausgehen. Finanziell ist eine (oder mehrere) Saison(s) in der Swiss League für den SCB nicht zu stemmen.
    2. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Martin Gebauer: Sie vergessen noch Ajoie. Ich denke, Ajoie wird sich bis zur nächsten Saison schon noch erheblich steigern müssen, um sich aus dem Abstiegskampf rauszuhalten. Und das Beispiel Ajoie zeigt wohl, dass es für einen Aufsteiger in der National League nicht unbedingt einfach wird. Kloten oder Olten werden kein Kanonenfutter sein. Aber einfach werden sie es in der höchsten Liga wohl nicht haben. Bern ist sicher nicht die einzige Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpfen müssen wird.
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Hüppin: Wenn das Schreckgespenst Abstieg wieder da ist, sind grundsätzlich alle gefährdet.Eine längere Krise und man ist plötzlich im Abstiegsstrudel. Der SCB ist nun die dritte Saison hintereinander im Tabellenkeller. Es ist erstaunlich, dass ein so potenter Verein keine Lehren aus den gemachten Fehlern zieht. Das Problem sitzt in Bern ganz oben. Lüthi ist ein lernresistenter Egomane. So lange er die Fäden zieht wird das nichts mehr.