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Klotens Krise spitzt sich zu
Aus sportpanorama vom 15.04.2018.
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Akute Abstiegsnot in Kloten Rötheli: «Bin der Letzte, der vom Schiff springt»

Kloten liegt in der Liga-Quali gegen die Lakers 0:2 zurück. André Rötheli und seine Mannschaft haben aber noch Hoffnung.

1:4 und 0:4: Die Resultate der ersten beiden Ligaquali-Spiele gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers sind keine guten Argumente, im Lager des EHC Kloten weiterhin zuversichtlich zu sein.

Dennoch glaubt man bei den Flughafenstädtern weiter an die Wende: «Ich bin immer noch guten Mutes. Es gilt nun, positiv weiter zu arbeiten und die ‹Giele› an Bord zu halten. Ich bin der Letzte, der vom Schiff springt», sagt Interims-Trainer André Rötheli.

Wenn die Last oder Angst bei einem Spieler zu gross wird, soll er es sagen. Dann laden wir ihn aus.
Autor: André Rötheli

Bereits kurz nach der 2. Niederlage am Samstag hat Rötheli seine Schützlinge gefragt, ob sie noch an den Klassenerhalt glauben würden. «Ich habe nicht gespürt, dass jemand aussteigen will», so Rötheli. Der für den suspendierten Kevin Schläpfer eingesprungene Coach fügt aber an: «Wenn die Last oder Angst bei einem Spieler zu gross wird, soll er es sagen. Dann laden wir ihn aus.»

Das Glück erzwingen

Trotz den beiden deutlichen Niederlagen war Kloten – vor allem in Spiel 2 – nicht chancenlos. Doch das mangelnde Selbstvertrauen hinterlässt Spuren. Keiner der 35 Schüsse fand den Weg ins Lakers-Tor. Einerseits fehlte den Klotener Schützen die Überzeugung, andererseits aber auch das Quäntchen Glück.

Für Rötheli gibt es nur ein Rezept, um sich aus dieser Misere zu befreien: «Das kann man nicht auf Knopfdruck ändern. Wir müssen hart arbeiten. Jetzt ist nichts mehr gratis.»

Kampf gegen eine Premiere

Sollte Kloten der Umschwung nicht mehr gelingen, würden die Zürcher zum ersten Mal in der Klubgeschichte absteigen. Rötheli hofft, dass die Spieler deswegen nicht den Fokus verlieren: «Solche Gedanken muss man ausblenden.» Es belaste extrem, wenn man dies im Hinterkopf habe.

Eine zusätzliche Belastung ist das Letzte, was die Klotener momentan brauchen können. Der Druck vor Spiel 3 am Dienstag ist ohnehin schon immens. Noch hat Rötheli die Hoffnung aber nicht verloren: «Ich bin überzeugt, dass wir Rappi schlagen können».

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 15.04.2018, 18:30 Uhr

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    Wo ist eigentlich die Idendifikations-Person Felix Hollenstein? Ihn könnte der Club jetzt sehr gut gebrauchen.
    1. Antwort von Kurt Wirz  (kw)
      Das ist bei Kloten Teil des Problems. Man kann die Identifikations-Person nicht einfach aus dem Schrank holen, besonders dann nicht, wenn man ihm damals das Vertrauen entzogen hat. Solche Sachen haben Kloten dahin gebracht, wo es heute ist. Die vielen Retter in der Not, die den Club fallen liessen, als sie gemerkt haben, dass es sportlich nicht so läuft. Geld ist heute der Treiber im Sport. Nichts sonst.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Fige war ein Leader auf dem Eis. Neben dem Eis verkörpert er etwas das aufgehört hat zu existieren. Der EHC Kloten hat seine Identität verkauft. Will er auf die Erfolgsspur zurück braucht es diesen Abstieg. Danach muss konsequent auf die eigene Jugend gesetzt werden. Der HCD und der ZSC machen das vor. Als ZCSler wünsche ich mir, dass Chlote nach der Gesundung gestärkt zurückkehrt.
  • Kommentar von Kurt Wirz  (kw)
    Die menthale Verfassung ist das Wichtigste im Eishockey. Wenn die stimmt, liegt alles drin.
  • Kommentar von Alex Terrieur  (Imfeld)
    André Rötheli, einfach nicht auch ein Selbstmarketing à la Schläpfer, jetzt!