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Marti: «Müssen nun richtig in den Spiegel schauen»
Aus Sport-Clip vom 24.10.2020.
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Auf das 3:6 folgte ein 2:8 «Eine Ohrfeige»: Selbstkritischer ZSC nach Pleiten gegen Zug

Nach dem 3:6 am Donnerstag bekam der ZSC am Freitag in Zug im «Rückspiel» die Chance auf Wiedergutmachung. Doch stattdessen wurden die Zürcher vorgeführt.

2 Spiele, 0:6 Punkte, 5:14 Gegentore: Die nackten Zahlen lassen nicht darauf schliessen, dass es sich bei den 2 Begegnungen zwischen dem ZSC und Zug um das Duell der beiden meistgenannten Titelanwärter handelt. Dafür sprechen das 3:6 am Donnerstag und vor allem das 2:8 tags darauf eine zu deutliche Sprache.

Klare Worte von ZSC-Verteidiger Marti

Deutlich waren dann auch die Worte, die Christian Marti nach der Klatsche am Freitag in Zug fand: «Uns als ZSC darf sowas nicht passieren. Das ist eine Ohrfeige», so der Verteidiger der Lions.

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Zug lässt ZSC im Spitzenkampf keine Chance
Aus Sport-Clip vom 23.10.2020.
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Man sei nach dem 3:6 hochmotiviert und mit dem Ziel der Wiedergutmachung in die Zentralschweiz gereist, schilderte der 27-Jährige. «Das Resultat ist nicht akzeptabel. Da müssen wir über die Bücher gehen», sagte Marti weiter.

Corona ist Corona. Da kommt sowieso keine Sau draus.
Autor: Christian Martizu den ständig wechselnden Massnahmen

Corona-Situation bei Spielern präsent

Auch das allgegenwärtige Thema Corona und die sich ständig verändernden Massnahmen in Bezug auf die Zuschauerzahl wollte der ZSC-Akteur nicht als Ausrede für die Klatsche gelten lassen. «Wir sind hier, um Eishockey zu spielen. Alles andere können wir nicht beeinflussen», so Marti.

Spurlos gehe die ganze Situation rund um die Krise aber auch bei ihm und seinen Mitspielern nicht vorbei. Abschliessend meinte Marti dazu nur: «Corona ist Corona. Da kommt sowieso keine Sau draus.»

Am Dienstag geht's weiter

Die Lions haben nun 3 Tage Zeit, um die richtigen Schlüsse aus den beiden Pleiten gegen den EVZ zu ziehen. Am Dienstag gastiert der ZSC bei Ambri. 3 Tage später kommt der HC Davos ins Hallenstadion. Das könnten die vorübergehend letzten Partien für die Zürcher sein. Die National League will in der spielfreien Zeit vom 2. bis 8. November über den weiteren Saisonverlauf entscheiden.

SRF zwei, powerplay, 23.10.2020, 22:20 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
    Es hat sich gezeigt dass der EVZ genau die Messlatte sein wird für den ZSC. Wenn der ZSC Meister werden will muss er den EVZ bodigen können. Der EVZ lebt von seiner Schnelligkeit und einer guten Mischung von Spielern die sich wunderbar ergänzen. Das Forechecking des ZSC war gestern schlicht ungenügend. Ausserdem wieder 2-3 unnötige Strafen. Von Morant rede ich jetzt lieber nicht. Habe fertig!
  • Kommentar von Michael Peter  (Stoffel)
    Man sagt den Berner oft nach, sie fänden die Zürcher generell unsympathisch. Stimmt nicht. Bei diese Interview mit Marti musste ich schon ziemlich schmunzeln. Und ich unterstütze seit Jahren den SCB. Aber dieser Marti "isch e geile Siech"!
  • Kommentar von Fabio Matter  (FMi)
    @SRF: Die Spiele fanden am Donnerstag und Freitag statt, nicht Freitag und Samstag.
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      Guten Tag

      Besten Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert.

      Freundliche Grüsse, SRF Sport