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Legende: Video Zusammenfassung Zug - Bern abspielen. Laufzeit 05:19 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.04.2019.
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Bern gewinnt Spiel 2 Erst beim zweiten Mal kann der SCB so richtig jubeln

  • Bern gewinnt das 2. Spiel des Playoff-Finals auswärts in Zug mit 3:2 n.V.
  • Die Entscheidung fällt in der 5. Minute der 1. Verlängerung durch Grégory Sciaroni.
  • Zuvor hatte Zug zweimal einen Rückstand wettmachen können.

111 Sekunden waren in der Overtime gespielt, als der SC Bern ein erstes Mal jubelte. Doch der vermeintliche Siegtreffer von Tristan Scherwey wurde von den Schiedsrichtern nach kurzem Videostudium zurecht nicht anerkannt: Der SCB-Stürmer hatte den Puck mit dem Schlittschuh ins Zuger Tor gelenkt.

Legende: Video Scherweys Schlittschuhtreffer aberkannt abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus sportlive vom 13.04.2019.

Doch davon liessen sich die «Mutzen» nicht aus der Ruhe bringen. Sie powerten weiter und trafen nach einem Konter über André Heim und Grégory Sciaroni wenig später doch noch zum 3:2. Es war dies der späte Lohn einer starken Berner Leistung.

Legende: Video Sciaronis siegbringender Overtime-Treffer abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus sportlive vom 13.04.2019.

Bern legt vor ...

Und es war auch das logische Ende. Denn der SCB war nicht nur in die Verlängerung, sondern in jedes Drittel besser als die Zuger gestartet:

  • Im 1. Drittel kommt Mark Arcobello zur ersten Chance des Spiels. Er scheitert an EVZ-Goalie Tobias Stephan.
  • Im 2. Drittel bringt Gaëtan Haas den SCB in der 24. Minute mit 1:0 in Führung.
  • Im Schlussdrittel ist es wieder Arcobello, der in der 41. Minute in Überzahl nur den Pfosten trifft.

Doch so stark der SCB jeweils auch ins Drittel fand, so stark reagierte Zug jeweils. Das 1. Drittel gehörte zu weiten Teilen den «Stieren», Zählbares schaute aber in einer intensiv geführten Partie nicht heraus.

... Zug reagiert

Nach dem 0:1 war es Dennis Everberg, der knapp 4 Minuten später im Powerplay zum Ausgleich einnetzte. Auch im Schlussdrittel kam Zug in Überzahl gleich zu mehreren guten Chancen. Doch Leonardo Genoni im SCB-Tor parierte gleich mehrmals glänzend.

So blieb das Mitteldrittel der einzige Abschnitt, in dem Tore fielen. Nach dem 1:1 war es der Slowene Jan Mursak, der Bern zum 2:1 in Front schoss (31.). Doch auch darauf fand in Form des Ausgleichs von Doppeltorschütze Everberg eine Antwort (40.).

Patt-Situation

Gut für Bern also, dass dem EVZ in der Verlängerung keine Chance mehr blieb, auf das Tor von Sciaroni zu reagieren.

Nach dem 2. Spiel der Final-Serie steht das Duell nach dem 2. Auswärtssieg bei 1:1. Am nächsten Dienstag findet die Serie in Bern ihre Fortsetzung.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.04.19, 19:45 Uhr

24 Kommentare

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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    Der Nachteil von Bern oder Vorteil von Zug könnte die Kondition sein, man bedenke
    Der SCB hatte bis nach der ersten Finalpartie 952 Minuten auf dem Buckel (umgerechnet fast 16 Spiele), der EV Zug erst 646 Minuten (fast 11 Spiele).
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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    Betr. Umstrittene Checks Martschini/Lammer/Almquist.
    Wieso kann man da nicht auch Videos konsultieren.
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  • Kommentar von Bruno Würmli (Vermicello)
    Im Gegensatz zu Almquist hat Lammer einen fairen Check ausgepacht. Über die Strafe für Scherwey lässt sich diskutieren. Eine Szene aus dem ersten Drittel geht mir nicht aus dem Kopf. Vor einem Bully packt Rüfi nichts jugenfreies für seinen Gegner aus. Nach dem Bully geht er gleich mit dem Stock auf das Handgelenk des Gegners. Das ist nicht das erste Mal. Wollen wir solche Dinge sehen? Also ich nicht. Zum Glück ließen sich die Zuger von seinen Spielchen nicht aus der Fassung bringen.
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    1. Antwort von Patrick Salonen (Patrick Salonen)
      Es waren Sekunden-Bruchteile oder wenige Zentimeter zwischen legal und illegal. Bei einem anderen Schirigespann hätte der Arbeitstag von Lammer auch beendet sein können! Lammer konnte nach der Aktion eine gewisse Genugtuung in seiner Mimik nicht verbergen. Es gab wieder einen verletzten Spieler, welcher ev. ähnliche Verletzungen davon getragen hat wie Suri. Aber da es sich um einen armen Zuger handelt bleiben die Bestrafungswünsche hier aus...
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