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Besser als man denkt Warum die Tabelle lügt: Davos spielt eigentlich an der Spitze

Der HC Davos hat bloss 11 Punkte und liegt in der Tabelle unter dem Strich. Doch der Schein trügt.

Trotz Tabelle: Die Davoser dürfen über ihren Saisonstart jubeln.
Legende: Berechtigt Trotz Tabelle: Die Davoser dürfen über ihren Saisonstart jubeln. Freshfocus

Nach der vergangenen Horror-Saison liegt Davos auch in der neuen Spielzeit unter dem Strich: Nach einem Monat stehen die Bündner mit bloss 11 Punkten auf dem drittletzten Platz. Doch dieses Klassement lügt:

Tabelle nach Punkten:

Klub
Spiele
Punkte
1. ZSC Lions
1122
2. Biel
1120
3. Servette
1117
4. Lausanne
915
5. Zug
915
6. Lugano
914
7. SCL Tigers
1014
8. Bern
1013
9. Lakers
912
10. Davos
611
11. Ambri
1010
12. Freiburg
75

Wegen der Bauarbeiten an der Vaillant Arena konnte Davos nämlich noch keine Heimspiele bestreiten und hat deshalb markant weniger Partien auf dem Konto. Während das Spitzentrio beispielsweise bereits 11 Ernstkämpfe hatte, stand der HCD erst 6 Mal auf dem Eis.

3 Siege in Folge

Die bisherigen 6 Spiele gestaltete Davos aber äusserst erfolgreich: Bisher resultierten 4 Siege und 2 Niederlagen, am Samstag gegen Genf gewann das Team von Christian Wohlwend zum 3. Mal in Folge. «Das ist eine sehr erfreuliche Ausbeute», sagte der Trainer.

Video
Davos gewinnt in Genf
Aus sportaktuell vom 05.10.2019.
abspielen

Diese guten Leistungen der Bündner sollten sich eigentlich auch in der Tabelle zeigen. Um die «wahre» Klassierung zu sehen, muss man aber eine neue Rangliste zeichnen.

Tabelle nach Punkteschnitt pro Spiel:

Klub
Spiele
Punkte
Punkteschnitt pro Spiel
1. ZSC Lions
11
22
2.00
2. Davos
6
11
1.83
3. Biel
11
20
1.82
4. Lausanne
9
15
1.67
4. Zug
9
15
1.67
6. Lugano
9
14
1.56
7. Servette
11
17
1.55
8. Langnau
10
14
1.40
9. Lakers
9
12
1.33
10. Bern
10
13
1.30
11. Ambri
10
10
1.00
12. Freiburg
750.71

Rechnet man mit dem Punkteschnitt pro Spiel, grüsst der HCD vom 2. Platz. Nur die starken ZSC Lions, gegen die Davos eine der beiden Saisonniederlagen einstecken musste, rangieren noch vor den Bündnern.

Nach diesem also doch erfreulichen Saisonstart folgen für die Davoser noch 2 Auswärtspartien, ehe sie am 18. Oktober gegen Biel dann zum ersten Mal zuhause spielen werden.

Erst im Februar auf Gleichstand

Allerdings dauert es noch sehr lange, bis der Rückstand aller verpassten Spiele aufgeholt ist: Erst am 25. Februar 2020, just vor den beiden letzten Qualifikationsrunden, sind wieder alle Teams auf Gleichstand.

Sendebezug: sportaktuell, SRF zwei, 5.10.19, 21:55 Uhr.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Berner  (Beni)
    es geht ja nicht nur um davos. jedes jahr ist die tabelle mit bis zu drei spielen differenz verfälscht. vor den playoffs gibt es kaum ein wochenende mit einer repräsentativen tabelle. das ist schlicht nonsense. mir verleidet das "hätte-wäre-wenn-aufrechnen", um einen vernünftigen überblick zu kriegen. für mich ist das wettbewerbsverzerrung und desinformation!
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  • Kommentar von Beat Zurbrügg  (BeZu)
    Jo Egli, vermutlich können Sie auch nicht verstehen dass es zwischen zwei Meisterschaften zeitlich nicht möglich ist eine grosse Sanierung vor zu nehmen. Ich finde es auch vollkommen richtig das die Heimspiele nicht in Chur ausgetragen werden müssen sonder in Davos nachgeholt werden können, dies verfälscht die Meisterschaft weniger. Für Davos wird es in der zweiten Hälfte nicht einfacher da sie weniger Erholungszeit haben.
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  • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
    Es kann doch nicht sein das man zum Meisterschaftsstart kein fertiges Stadion hat !
    Dann halt die Heimspiele wo anders austragen, für mich ist das Wettbewerbverzerrung.
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    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Super, 3/4 finden es gut wenn man kein fertiges Stadion hat. Verstehe ich persönlich nicht, aber man muss ja nicht alles verstehen!
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    2. Antwort von Egon Egici  (egiciegon)
      @Jo Egli: Die 3/4 finden es doch nicht gut, dass der HCD kein fertiges Satdion hat, sondern finden einfach, es sei keine Wettbewerbsverzerrung!
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    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Jo Egli, Sie verstehen tatsächlich nicht, was die vielen Ablehnenden meinen. Sie finden einfach Ihren Kommentar "daneben" oder mindestens Ihren befehlerischen Ton. Ich vermute auch, dass die vielen Ablehnenden mehr von Eishockey verstehen als Sie. Es ist nicht ersichtlich, worin in diesem frühen Stadium der Meisterschaft eine Wettbewerbsverzerrung (für oder gegen wen überhaupt?) besteht. Im Gegenteil: Ihr Befehl, Davos müsse die Heimspiele auswärts austragen, wäre eine Wettbewerbsverzerrung.
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    4. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      @Graf. Befohlen habe ich gar nichts und schön denken wenigsten 1/4 wie ich und finden es auch nicht gut.
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    5. Antwort von Stefan Hoesli  (schnuef)
      Diese Saison waren 3/12 Stadien nicht rechtzeitig Fertig (Davos, Fribourg und Lausanne), von dem her hat davos keinen speziellen Vorteil gehabt. Auch in Zukunft wird es wahrscheinlich solche Situationen geben mit den Um-/Neubauten in Davos, Fribourg, Ambri, Zürich oder in ferner Zukunft vielleicht auch in Bern oder Genf
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    6. Antwort von Christoph Wyss  (Whitee)
      Herr Egli dann führen sie doch mal bitte weiter aus warum dies Wettbewerbsverzerrung sein soll! Nicht nur poltern! Begründen! Bin gespannt!
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