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Corvi: «Ein Assist ist ähnlich wichtig wie ein Tor»
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Bester Vorbereiter der Liga Vorlagen-König Corvi: «Ohne Assist gibt es auch kein Tor»

Niemand bereitet in der National League mehr Treffer vor als Enzo Corvi. Das habe seine Gründe, so der Bündner.

Kein Spieler auf Schweizer Eis ist in seiner «Selbstlosigkeit» effizienter als Enzo Corvi. Der Center des HC Davos spürt förmlich, wo seine Teamkameraden lauern – und stellte das in der laufenden Saison eindrücklich unter Beweis. Mit 21 Assists aus 24 Spielen ist Corvi der beste Vorbereiter der gesamten National League.

Seine Erklärung für die Quote, mit der er Topskorer wie Jan Kovar (EVZ) und Roman Cervenka (Lakers) in den Schatten stellt, ist genauso schnörkellos, wie es seine Pässe sind: «Ich habe gerne den Puck und setze die Mitspieler lieber in Szene. Das war schon immer so, auch bei meiner Zeit in Chur.»

Ich setze lieber die Mitspieler in Szene. Das war schon immer so.
Autor: Enzo Corvi

Doch findet er es nicht schade, dass er so um den Ruhm des begnadeten Goalgetters kommt? «Ich sage immer: Ein Assist ist ähnlich wichtig wie ein Tor. Ohne Assist gibt es auch kein Tor. Wenn ich eine Torvorlage liefere, freue ich mich natürlich umso mehr.»

Die 5 besten Vorlagengeber der National League

1. Enzo Corvi (HCD)
21 Assists
2. Jan Kovar (EVZ)
19 Assists
3. Linus Omark (Genf-Servette)
18 Assists
4. Ryan Gunderson (Gottéron)
18 Assists
5. Dominic Zwerger (Ambri)
18 Assists

Und freuen durfte er sich in dieser Saison mit 21 Assists noch vor der Halbzeit der Regular Season schon am laufenden Band. Zum Vergleich: In der vergangenen Spielzeit hatte er in 39 Partien nur 5 Vorlagen mehr geliefert.

Am Sonntag ab 15:45 Uhr werden die Davoser auf Corvis «Nächstenliebe» angewiesen sein, wollen sie den HC Lugano auswärts bezwingen. Gegen die Tessiner verloren die «Steinböcke» die letzten 6 Partien de suite. Der letzte HCD-Sieg datiert vom 11. Januar 2020.

Radio SRF 1, Bulletin, 15.1.2021, 18:45 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von sven huper  (ichsitzenichtindeinemboot)
    Warum sollte es eine Belohnung für einen Einzelspieler geben..? Das ist der typische Mannschaftssport, ein schmerzhafter Schuss beim Blockieren gibt auch keinen Bonus.
    es geht darum dass alle gleich sind, zusammen gewinnen und zusammen verlieren, da könnten gewisse Leute noch etwas lernen.
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Wenn die Theorie so einfach wäre. In der Praxis sind wir doch alle inkomplette Menschen, die Ehre für uns suchen, eine Belohnung oder ein Preis gerne entgegennehmen und den Pokal in unserer Vitrine stellen statt in jene des Teams, unabhängig ob Sport, Geschäft, Politik oder sonst etwas. Für mich ist Lob meiner Kollegen für eine gelungen Aktion, eine gute erledigte Arbeit etc. motivierend und erfreut meine Seele, meist viel mehr als Lohn, Belohnung oder Preisgeld.