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Zusammenfassung Freiburg – ZSC
Aus Sport-Clip vom 12.04.2022.
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Dank 3:2 nahe am Final Malgin lässt den ZSC in Freiburg erneut in der Overtime jubeln

Denis Malgin hat in Freiburg erneut den Unterschied ausgemacht. Wie schon im 1. Duell traf der ZSC-Stürmer in der Verlängerung zum 3:2. In der 79. Minute eroberte er einen Abpraller mit Nachdruck und verwandelte via Pfosten zur Entscheidung.

Die Zürcher konnten damit am Ende auch im 3. Spiel jubeln und führen in der Serie 3:0. Zuvor hatte sich die Partie allerdings scheinbar schon in der 72. Minute einmal entschieden: Andrei Bykow traf in einem Gewusel vor dem Tor zum vermeintlichen 3:2 für Freiburg, der Jubel war in vollem Gange, das Sponsoren-Auto schon auf dem Eis – aber dann der Schock aus Sicht der Westschweizer. Der Treffer zählte wegen Goalie-Behinderung doch nicht. Die Gottéron-Niederlage war erneut knapp und zudem die bisher bitterste.

Malgin rettet ZSC in die Overtime

Die 3. Verlängerung im 3. Duell hatte sich lange abgezeichnet. Bis kurz vor Schluss hatte das 1:1, das bereits in der 14. Minute gefallen war, Bestand – die beiden Tore schienen zugeschweisst. Dann aber knackten die Freiburger das starke Boxplay der Zürcher doch noch: In der 58. Minute setzten sie hartnäckig nach und Daniel Brodin traf zum umjubelten 2:1.

Die Overtime war damit trotzdem nicht vom Tisch. Dies, weil die erstmalige Gottéron-Führung in diesem Halbfinal nicht einmal 1 Minute hielt. Es war Malgin – wer sonst? –, der einen Abpraller geschickt verwertete und sein Team in die Zusatzschlaufe rettete.

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Freiburg geht erstmals in Führung, doch der ZSC reagiert sofort
Aus Sport-Clip vom 12.04.2022.
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Frühe Tore, dann lange nichts mehr

Die beiden Tore zum 1:1 waren schon früh in der Partie gefallen. Freiburg startete zwar druckvoller und besser, doch es war der ZSC, der entgegen dem Spielverlauf in Führung ging: Justin Azevedo wurde durch Marcus Krüger schön angespielt und vollendete mit einem platzierten Schuss zum 1:0 (7.).

Die Freiburger brauchten einen Moment, um das zu verkraften, doch in der Person von Chris DiDomenico konnten sie zurückschlagen. Die Zürcher gewährten dem 30-jährigen Topskorer zu viel Platz und liessen ihn nach einem Sololauf aus spitzem Winkel zum 1:1 ausgleichen (14.).

Killian Mottet hatte vor der Pausensirene gar noch das 2:1 auf dem Stock, doch der Gottéron-Flügel fand bei einem Penalty in ZSC-Goalie Ludovic Waeber seinen Meister. Ab dem 2. Drittel bot das Spiel dann weniger Action, wobei Freiburg leichte Vorteile auf seiner Seite hatte. Der starke Waeber, welcher erneut Jakub Kovar ersetzte, sowie einmal die Latte und einmal der Pfosten verhinderten aber das Führungstor der «Drachen».

Die vergebenen Chancen sollten sich am Ende entscheidend rächen. Am Donnerstag geht es in Zürich weiter, die Lions haben dann den 1. von 4 Matchpucks auf dem Stock.

SRF zwei, sportlive, 12.04.2022, 19:50 Uhr;

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Flachsmann  (Campidano)
    An SRF: Egal ob für Zürich oder Fribourg, die Präposition "entgegen" verlangt den Dativ, also muss es bei Sekunde 46 in der Spielzusammenfassung heissen: "entgegen dem Spielverlauf", und nicht "des Spielverlaufs"...
  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Nach diesem Spielstand dürfte nicht jede Vertragsverlängerung von Gottéron für nächste Saison Glückgefühle bereiten. Ob Desharnais und Sprunger nochmal Akzente setzen können, steht in den Sternen geschrieben. Sie gehören zu jenen Spielern die den Unterschied machen müssten. Tauchten jedoch im HF ab. Gottéron muss auf 4 - 6 Positionen bessere Spieler ersetzen wenn man Meister werden will. Der ZSC hat im Durchschnitt betrachtet das bessere Kader und die besseren Einzelspieler.
  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Auf die SR-Diskussionen will ich nicht eingehen. Aus meiner Sicht waren keine groben Fehler darunter - auch die Torhüterbehinderung beim vermeintlichen Siegestor von Fribourg korrekt gepfiffen. Trotzdem zeigt sich in dieser Playoff-Serie einmal mehr, dass nur die Tore zählen und alles andere Nebensache ist. Beide Teams agieren absolut auf Augenhöhe, was auch die Statistiken belegen. Für Fribourg ist es brutal, dass es in der Serie 3:0 steht - das entspricht nicht den Leistungen in den Spielen.