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Davos muss zwingend gewinnen Lässt sich der «Lakers-Express» noch stoppen?

Der HCD steht mit dem Rücken zur Wand, muss gegen Rapperswil-Jona 4 Matchpucks abwehren. Frühe Tore sind gefragt.

Folgt in Spiel 4 die Trendwende?
Legende: Die Lakers sind im Schuss Folgt in Spiel 4 die Trendwende? Freshfocus / Thomas Oswald

«Wenn's läuft, dann läufts» – so floskelhaft sie auch tönen mögen, so treffend sind die Worte für die aktuelle Situation der Rapperswil-Jona Lakers: Nach 3 Spielen stehen die St. Galler in der Best-of-7-Serie gegen den HC Davos unbesiegt da, haben gleich 4 Matchpucks auf dem Stock.

Den ersten davon verwerten könnten die Lakers bereits am Donnerstagabend beim Gastspiel in den Bündner Bergen. Stellt sich daher die Frage: Überrollt die kollektiv starke Lakers-Welle den HCD endgültig oder findet Davos doch noch ein Gegenmittel?

Playoffs live bei SRF

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Das 4. Spiel der Viertelfinal-Serie zwischen Davos und Rapperswil-Jona sehen Sie am Donnerstagabend ab 19:40 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App inklusive Liveticker.

Was die «Rosenstädter» in den bisherigen Playoff-Begegnungen aufs Eis zauberten, ist beeindruckend – in sämtlichen Zonen des Spielfeldes konnten sie Davos' Kreativelemente aus den Angeln heben. 3 Rapperswiler, die auch in Spiel 4 den Unterschied machen könnten, seien hervorgehoben:

  • Melvin Nyffeler, Torhüter: Der 27-jährige Schlussmann liess die anrollende Davoser Offensive mehrfach verzweifeln, kassierte in 3 Spielen nur 4 Gegentreffer. Zuletzt brillierte er mit einem Shutout.
  • Fabian Maier, Verteidiger: In der gesamten Regular Season sammelte der Defensivmann 7 Skorerpunkte, nach 3 Playoff-Partien steht er bereits bei deren 4. Kommen Maiers Pässe in Spiel 4 erneut so präzise an wie bisher?
  • Nando Eggenberger, Stürmer: Nach Gian-Marco Wetter ist er der zweitproduktivste Stürmer in Rappis Reihen und glänzte am Dienstag im 3. Spiel mit 2 Toren. Auffallend dabei: Eggenberger spielte simples Eishockey, verzichtete auf unnötige Pässe und demonstrierte grosses Selbstvertrauen.

Findet Davos zurück zur Effizienz?

Während Rapperswil-Jona zurzeit scheinbar alles gelingt, haderte der HCD bislang – mehrfach gelang den Bündnern der bessere Start in die Partie, doch wollte die Scheibe bei den letzten 2 Niederlagen lediglich einmal die Torlinie überqueren.

Gefragt sind bei Davos also Tore, im besten Fall frühe und «dreckige». Gelingt es den Bündnern, das Glück vor Heimpublikum früh zu erzwingen, liegt der Turnaround im Bereich des Möglichen. Eines ist dabei klar: Auch Davos braucht heute Rapperswils Waffe, denn ohne eine starke Mannschaftsleistung dürfte das Saisonende kaum abzuwenden sein.

SRF zwei, sportlive, 29.03.2022, 19:40 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Claudio Flisch  (Cludi)
    Ein No-Go von Wohlwend, zuwenig Erfahrung kein Taktgefühl kein Plan nicht clever genug Mutlos und dann noch Primitiv seinen Torhüter beleidigen, zur Erinnerung!!!!! Ohne Aschlimann wäre Davos schon gar nicht in den Playoffs!!! Heute noch eine Chance, hat es auch schon gegeben das eine 3-0 Führung am Schluss eine 4-3 Niederlage wurde für den Führenden, klar die Hoffnung Stirbt zuletzt!!!
  • Kommentar von Marco Meier  (ma.meier)
    Unglaublich. Wohlwend ist einfach ein ehrlicher Mensch und sagt, dass sein Torhüter Fehler gemacht hat. Das ist doch nicht gleich Kritik? Er spricht auch die Offensive an, die in den letzten 2 Toren nur ein einziges Tor geschossen haben. Ja, vielleicht verlieren sie heute und sind raus. Was wenn plötzlich die Tore fallen? Rappi ist noch längst nicht durch.
  • Kommentar von Roger Tremp  (Rosche 11)
    Es ist sehr erstaunlich, dass Wohlwend nur den Torhüter kritisiert. Denn wenn man solche Chancen im Multipack auslässt, sind die Stürmer mindestens gleich oder noch viel mehr zu kritisieren. Sicher war auch Pech dabei (Pfostenschüsse, usw.). Aber wenn man zwei Meter vor dem Tor über den Puck schlägt, dann ist auch viel Unvermögen und fehlendes Selbstvertrauen dabei. Aeschlimann muss jetzt den Kopf hinhalten und als Baueropfer sein. Nicht fair von Wohlwend. Ein Trainer stellt sich vor das Team.