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Der HCD in der Krise Marc Wieser: «Wir sind nicht extrem talentiert»

Beim HCD ist der Wurm drin. Auch gegen Freiburg passte nur wenig zusammen. Marc Wieser nimmt kein Blatt vor den Mund.

Legende: Video Marc Wieser: «Wir sind richtig in einem Loch» abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.10.2018.

Am Samstag ein 0:7 gegen Langnau und am Dienstag ein 2:5 gegen Freiburg. Nach einem Okay-Start mit 2 Siegen aus 4 Spielen hat der HC Davos zuletzt 2 deftige Heim-Schlappen erlitten.

Die aktuelle HCD-Ausgabe besitzt kein Meister-Potenzial wie in früheren Del-Curto-Jahren. Doch die beiden Pleiten gegen die Tigers und Gottéron lassen dennoch aufhorchen. Die Art und Weise der Niederlagen muss den Verantwortlichen zu denken geben. Und das tut sie auch.

Stürmer Marc Wieser, ein Davoser Eigengewächs, nahm im Interview nach dem Spiel gegen Freiburg kein Blatt vor den Mund:

  • «Über Jahre war die Offensive unser Trumpf. Das ist momentan nicht der Fall. Deshalb müssen wir zuerst defensiv denken, bevor wir nach vorne ‹secklen›.»
  • «Wir sind richtig in einem Loch.»
  • «Wir sind nicht extrem talentiert. Aber wir können ein kämpferisches Team sein. Und das müssen wir jetzt beweisen.»
  • «Wenn wir Gegentore kassieren, lassen wir sofort die Köpfe hängen.»
  • «Auch von den Leadern kommt zu wenig. Wir müssen im Training wieder bei Null anfangen und uns richtig reinknien.»
  • «Jetzt heisst es: Finger aus dem A.... nehmen!»

Am Dienstagabend blieb die Türe der Davoser Kabine unmittelbar nach dem Match während 10 Minuten zu. Die Spieler hatten eine Aussprache – ohne Arno Del Curto und den Coaching-Staff.

Legende: Video Nygren: «Niemand wird uns helfen – es liegt an uns» abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.10.2018.

Die Stimmung in der Garderobe sei «natürlich ziemlich schlecht» gewesen, sagte Magnus Nygren. Und der schwedische Verteidiger fügte an: «Wir müssen einen Weg aus der Krise finden. Niemand wird uns dabei helfen – es liegt an uns.»

Wer atmet durch?

Einen ersten Schritt kann Davos am Freitag machen. Dann gastiert der Rekordmeister bei Lausanne. Auch den Waadtländern läuft es nicht nach Wunsch: Am Dienstag verloren sie beim bis dahin noch punktelosen Aufsteiger Rapperswil-Jona mit 1:2.

Legende: Video Davos muss auch gegen Freiburg unten durch abspielen. Laufzeit 05:25 Minuten.
Aus eishockeyaktuell vom 02.10.2018.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 2.10.18, 22:30 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Klingler (klisim84)
    Da kann man Herr Zahner wirklich nur gratulieren. Nachdem der HCH nun einen wesentlichen Teil seiner Spengler Cup-Einnahmen an die anderen Klubs abgeben muss, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die spielerische Substanz und damit auch die Konkurrenzfähigkeit verloren geht. Leider haben einige Führungskräfte in der NLA immernoch nicht begriffen, dass Konkurrenz das Geschäft belebt und nicht die eigene Position schwächt. Ein generelles Problem der europäischen Sportlandschaft...
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  • Kommentar von Silvia Wimmer (silvia wimmer)
    Sich in der Quali einen Platz unter den Top 4 zu ergattern hat grosse Vorteile: 1) ein Klub, der gut spielt, tut mehr für die Fans und gefällt nun mal eindeutig besser. 2) Mehr Heimspiele für die Play-offs, ergo ein finanzieller Vorteil. Das ist auch nicht zu verachten. 3) Ein guter Klub, dem es läuft und vorne mitmischt, hat bessere Chancen am Transfermarkt und damit für die kommende Saison. 4) Zuerst muss man überhaupt in die Play-offs kommen. Das ist jedes Jahr für mehrere Klubs ein Drama.
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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    ...KEINE PANIK, die Meisterschaft fängt erst mit den Playoffs an!!!
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    1. Antwort von F M (enChue3)
      Oder Playouts... :-) nein eigentlich finde ich die quali schon interessant.
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    2. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Für den HCD wohl eher Playout. Ich werde den HCD in der NL sicher nicht vermissen.
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    3. Antwort von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
      Warum Herr Gebauer?
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    4. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      @Schönbächler: Ganz einfach. Weil ich den HCD noch nie mochte. Begründen kann ich das nicht. Der HCD hat zwar viele Sympathisanten, aber kaum mehr Zuschauer. Viel Tradition, aus meiner Sicht aber kein Charisma. "Mein" Verein ist der ZSC, aber den gibts leider nicht mehr. Freue mich, wenn die Lions gewinnen. Mehr auch aber auch nicht. Könnte ich mir aussuchen von welchem Club ich Fan sein möchte, dann wären das die SCL Tigers. Ein Dorfclub mit bewegter Vergangenheit und viel Herzblut.
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    5. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Martin Gebauer: "Könnte ich mir aussuchen von welchem Club ich Fan sein möchte, dann wären das die SCL Tigers." Also ich verstehe nicht, was Sie daran hindert, Fan der SCL Tigers sein. Normalerweise ist es doch eigentlich schon so, dass man sich den Club selbst aussucht, von dem man Fan ist. Mir jedenfalls schreibt niemand vor, von welchen Sportvereine ich Fan sein soll. Das entscheide ich immer noch selbst. Und es ist mir auch egal, was andere Leute von diesen Vereinen halten.
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