Der Meister taucht in Genf

Meister Bern hat seine ersten Punkte in dieser Saison abgegeben. Genf schickte den SCB mit einem 2:1 nach Hause. Neuer Leader ist Davos. Kloten bleibt punktelos.

  • Kloten in 6 Minuten vom 2:0 zum 2:3
  • Bykow erzielt einen Hattrick
  • Lausannes provisorisches Stadion ist eröffnet

Genf – Bern 2:1

Der Meister lag in Genf schon nach 5:22 Minuten mit zwei Längen hinten. Bei Daniel Rubins 2:0 im Powerplay schob SCB-Hüter Leonardo Genoni die vom Pfosten zurückprallende Scheibe selbst über die Linie. Schlecht sah sein Gegenüber Gauthier Descloux bei Maxim Noreaus Anschlusstor (10.) aus. In den restlichen 50 Minuten fielen keine Tore mehr, obwohl die robusten Genfer im Schlussdrittel auf die definitive Entscheidung drängten.

Genoni gegen Servette im Pech

0:30 min, vom 15.9.2017

Kloten – Davos 2:3

Kloten erhielt durch die Rückkehr von Vincent Praplan aus San José den erhofften Schub. Der Schweizer WM-Topskorer bereitete gegen den HCD die Führung durch Denis Hollenstein («schiessen, schiessen, schiessen») vor. Statt dass Kloten nach Tim Bozons 2:0 erhöht hätte – Chancen waren da – genügten Davos 6 Minuten zur Wende. Chris Egli traf doppelt. Damit übernehmen die Bündner die Tabellenspitze, der EHC bleibt punkteloses Schlusslicht.

SCL Tigers – Zug 2:3

Lange blieb die Partie torlos. Ausgerechnet in einer Langnauer Druckphase schloss Lino Martschini einen Konter zur EVZ-Führung ab (29.). Nach Sven Sentelers Powerplay-Tor zum 0:2 gelang den Tigers zweimal der Anschluss, den Ausgleich schafften sie trotz vieler Chancen nicht mehr. Langnau bleibt auf seinem Punkt sitzen.

Lausanne - Biel 2:3 n.V.

Lausanne bestritt sein erstes NL-Spiel im Übergangsstadion «Malley 2.0». Dank Jan Neuenschwander, der in der Overtime schon nach 34 Sekunden traf, jubelten zuletzt aber die Gäste. Dem erst 16-jährigen Bieler Supertalent Valentin Nussbaumer war in der 33. Minute das zwischenzeitliche 1:1 gelungen. Für Spektakel sorgten auch Valentin Borlat und Marc-Antoine Pouliot mit einem Faustkampf.

Nussbaumers Tor

0:26 min, vom 15.9.2017

Freiburg – Ambri 4:2

Ambri-Hüter Benjamin Conz kassierte bei seiner Rückkehr nach Freiburg bereits nach 130 Sekunden das erste Gegentor durch Andrej Bykow. Matt D’Agostini sorgte mit zwei Toren für die zwischenzeitliche Wende zugunsten der Tessiner. Im letzten Abschnitt kam der grosse Auftritt von Bykow, der mit zwei Toren seinen Hattrick perfekt machte.

Sendebezug: SRF zwei, 17.9.17, eishockey aktuell, 22:35 Uhr