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Zug gewinnt Spiel 4 im Hallenstadion und verkürzt auf 1:3
Aus Sport-Clip vom 26.04.2022.
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EVZ zog es in Spiel 4 durch Für einmal liess sich die Zuger Maschine nicht stoppen

Dreimal hat der EVZ in der Playoff-Finalserie im Schlussdrittel einen möglichen Sieg aus der Hand gegeben. Dieses Mal nicht.

In den Wochen vor dem Playoff-Final wurde der EV Zug vielfach als Hockey-Maschine betitelt. Eine Maschine, die sich nicht aufhalten liess. Nicht von Lugano (0:4), nicht von Davos (0:4). Auch im Final gegen die ZSC Lions lief die EVZ-Maschinerie in den Spielen 1 bis 3 auf Hochtouren. Mit einem Manko: Im letzten Drittel geriet der Motor jeweils ins Stocken und die Zürcher drehten alle 3 Partien.

Nicht so am Sechseläutenmontag im Hallenstadion. Erstmals in dieser Serie zogen die Zuger ihr Ding bis zum Ende durch. Auch in den letzten 20 Minuten liessen sie dem ZSC kaum Luft zum Atmen. Unaufhörlich lancierte die Equipe von Dan Tangnes Angriff um Angriff, während sich die Lions kaum einmal im Drittel vor Leonardo Genoni festsetzen konnten.

Endlich auch im Schlussdrittel getroffen

Das Schussverhältnis von 39:21 für Zug spricht Bände. Hatten in den ersten 3 Partien die Zürcher im 3. Drittel immer mehr Abschlüsse verzeichnet (16:7, 11:7, 9:7), lautete die Schuss-Bilanz nun 10:10. Was die Zuger noch mehr freuen dürfte: Erstmals konnten sie Jakub Kovar auch im 3. Drittel einmal bezwingen (das 4:1 war ein «Empty-Netter»). Zuvor hatten in den Schlussabschnitten ausschliesslich die Lions getroffen (total 6 Mal).

Zug-Trainer Tangnes war am späten Montagabend im Hallenstadion freilich rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Equipe. «Ich habe ein Team voller Selbstvertrauen gesehen. Wir haben über die ganzen 60 Minuten sehr solid gespielt», urteilte der Norweger.

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Tangnes: «Das war genial vom Coach» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 25.04.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 4 Sekunden.

Zum Schachzug, den linken Flügel in der 1. Linie mit Fabrice Herzog statt Grégory Hofmann zu besetzen, sagte Tangnes mit einem Augenzwinkern: «Das war genial vom Coach.» Mit mehr Ernsthaftigkeit fügte Tangnes an, dass er damit versucht habe, die «Dynamik in der Gruppe etwas zu verändern».

Das ist ihm unübersehbar gelungen. Nicht zuletzt durch diese taktische Anpassung liess sich die EVZ-Maschine vom ZSC für einmal nicht aufhalten. Die Lions werden es am Mittwochabend in Zug wieder versuchen.

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Schäppi: «Zug hat einen sehr starken Match gezeigt»
Aus Sport-Clip vom 25.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 27 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 25.4.22, 19:40 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Fuchs  (Roger Fuchs)
    Die Zuger waren in den ersten 3 Spielen nicht unbedingt das schlechtere Team. Sie haben bloss ihre Chancen nicht genutzt und hatten auch das eine oder andere Mal Pech (Pfostenschüsse, Zufallstore). Und entscheidend war auch, dass Sie im letzten Drittel nicht konsequent weiter gespielt haben. Dies habe Sie in Spiel 4 gemacht und auch verdient gewonnen. Die Zürcher müssen sich da was einfallen lassen.
  • Kommentar von Hugo Müller  (Manuel de Barcelone)
    @Gebauer: Beide Teams zeigen Hockey der Extraklasse! Ich hoffe deshalb, dass die Serie über 7 Spiele geht. Morgen Mittwoch wird die Bosshard Arena kaum ein Tal der Tränen sein, denn Zug scheint nun das Glück auf seine Seite zwingen zu können.
  • Kommentar von Marco Meier  (ma.meier)
    Zug ist klar die spielbestimmende Manschaft. Es liegt nur an ihnen, wer Meister wird. Zürich spielt konstant so gut, wie si eben können. Zug hatte 3 mal in Folge nur 2 gute Drittel gezeigt. In Spiel 4 jetzt 3 davon. Können sie das in den übrigen Spielen auch, werden sie Meister.