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Gegen Ausländererhöhung Spielerstreik in der National League

Alle Spieler der Samstagspartien zogen sich nach dem 1. Bully zurück und protestierten gegen die Ausländererhöhung.

Was für eine Demonstration in den Schweizer Eishockeystadien: Die Spieler der Schweizer-National-League Klubs streikten am Samstagabend gemeinsam.

Die fünf Partien in der höchsten Schweizer Spielklasse wurden zwar ordnungsgemäss angepfiffen. Aber nach dem ersten Bully verweigerten die Spieler in allen Stadien ihre Arbeit und zogen sich auf die Spielerbank zurück. Damit protestierten sie gegen die geplante Ausländererhöhung.

Spieler rollen Transparente aus

«Der Nachwuchs ist unsere Zukunft, die Fans unser Rückgrat und Eishockey unser Leben», stand auf Transparenten, die von den Akteuren auf den Spielerbänken in den fünf NL-Stadien ausgerollt wurden. Nach 2 Minuten wurden die Partien planmässig fortgesetzt.

Video
Diaz: «Wir Spieler möchten auch mitreden»
Aus Sport-Clip vom 20.02.2021.
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Der Streik wurde von der Spielergewerkschaft SIHPU organisiert und koordiniert. Unterstützt wurde die Spielergewerkschaft durch sämtliche Fanklubs der NL-Teams.

Ausländer solidarisieren sich

Nur die Spieler waren eingeweiht. Die Ausländer und die ausländischen Spieler mit Schweizer Lizenz zeigten sich solidarisch mit ihren Schweizer Teamkollegen und machten beim Streik auch mit.

SIHPU-Präsident Jonas Hiller hatte bereits kurz nach dem Entscheid der Liga angekündigt, dass die Spieler sich gegen das Vorgehen der Liga wehren würden.

SRF zwei, powerplay, 19.02.2021, 22:15 Uhr;

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55 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Verstehe die Schweizer Spieler sehr gut. Da verzichten Sie auf einen Teil des Lohnes, aber der Verband und die die etwas zu sagen haben, ignorieren das einfach. Weiter so. Bis jetzt war das ein Erfolgs Konzept, dass viele Junge Spieler ausgebildet werden um dann in beiden Ligen und andere Clubs zu spielen. Dass Ausländer mitbekommen haben, dass in der Schweiz gutes Geld zu verdienen ist, ist in Ordnung aber bitte bei 4 belassen. Verband und alle Verantwortlichen bitte Entscheid revidieren. Danke
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    PS: ich finde nach wie vor - und davon rücke ich auch nicht ab - dass die Gegner/Innen dieser sog. "Reform" ungeachtet von Kantönligeist oder Vereins-"Zugehörigkeit" am gleichen Strang ziehen sollten um den Unsinn noch zu kippen. Dass ein paar wenige Leutchen mit derlei Gedanken hoffnungslos überfordert sind, versteht sich von selber. Aber die sind zum Glück nicht Matchentscheidend.... ;-))
  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Ich werde keine Saisomkarte mehr lösen. Auch werde ich sonst keine Spiele mehr ansehen.Dass ist die einzige Sprache die Sie verstehen werden.