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Genf schwimmen die Felle davon 0:3 in Zug: Meister ZSC taumelt in Richtung Trennstrich

Zug - ZSC Lions 3:0

In seinem 6. Meisterschaftsspiel durfte sich Zugs Brian Flynn erstmals als Torschütze feiern lassen. Damit nicht genug, traf der Amerikaner doch gleich doppelt. Neben Keeper Sandro Aeschlimann, der mit 34 Paraden den 2. Shutout der Saison feierte, avanciert Flynn so zum Matchwinner. Das 1:0 hatte Dennis Everberg erzielt. Rechnet man die letztjährigen Playoffs mit, ist es Zugs 1. Sieg nach zuletzt 7 Niederlagen gegen die Lions.

Die Zürcher, bei denen Roman Cervenka nach 98 Tagen Pause zum Comeback kam, agierten ineffizient. Mit der 3. Niederlage «de suite» befindet sich die Equipe von Arno Del Curto mitten im Strichkampf.

Der Strichkampf

6. Ambri (41 Spiele)
64
7. ZSC Lions (41)
62
8. Freiburg (41)
62


9. Lugano (41)
61
10. Genf (42)
59

Ambri - Genf 1:0 n.V.

Die Zuschauer sahen beim «6-Punkte-Spiel» in der Valascia einen harten, aber disziplinierten Abnützungskampf. Die Oberhand behielten über 60 Minuten die beiden Keeper. Sowohl Ambris Benjamin Conz als auch Genfs Robert Mayer hielten den Kasten rein. Erstmals in dieser Saison ging eine Partie torlos in die Overtime.

In der Verlängerung liess sich Ambri dann nicht mehr viel Zeit. Topskorer Dominik Kubalik erlöste die Leventiner nach nur 17 Sekunden – die schnellste Entscheidung in der laufenden Spielzeit. Genf verliert den Strich mit der 4. Niederlage in Serie langsam aus den Augen. Dabei hatte das Team von Chris McSorley durchaus Gelegenheiten. Etwa mit einer 43-sekündigen doppelten Überzahl im Mitteldrittel oder dem 4-Minuten-Powerplay im Schlussabschnitt.

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 9.2.2019, 22 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Lionel Werren (Der Klartexter)
    Das war keine Schwalbe von Zwerger, er wurde abgedrängt, die Scheibe versprang und dann wollte er im Fallen resp. mit einem Satz noch an die Scheibe kommen und passen. Er stand ja auch gleich wieder auf und machte keine Anstalten zu reklamieren.
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  • Kommentar von werner zuercher (Werner Zuercher)
    Der Del Curto Zauber ist längst verblast! Da nützen auch die mediale Lobhudelei und die Mimen Gesänge von Hockeydinosaurier und selbstgefälliger Eismeister nichts! Alternde Männer die ihre grauen Haare unter unnatürlicher Farbe verstecken, Glatzen mit falschen Skalpen schmücken, oder sich den Härdöpfel gleich ganz schälen um Glatze und fortgeschrittenes Alter zu kaschieren, gehören nicht an Hockeybanden! Eher zum Psychiater! Bald wünscht sich der ZSC das Denkmal dorthin zurück wo es herkam!
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  • Kommentar von Alfred Signer (Giacobbo)
    Was Del Curto bisher erreicht hat, hätte Aubin garantiert übertroffen. Der Trainerwechsel hat sich nicht aufgedrängt und erfolgte zur Unzeit. Von ADC, Ausgabe 18/19, bin ich schwer enttäuscht. Eigentlich erwartete ich, dass er den HCD noch aus dem Dreck ziehen würde, stattdessen verliess Kapitänl Urgestein schmählich das sinkende Schiff. Jetzt zeigt sich: der einst strahlende Stern verliert langsam seinen Glanz und sinkt stetig hinab, dem Horizont entgegen, verabschiedet sich vom Hockey-Himmel.
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    1. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      An welchem Stammtisch haben Sie denn diesen Mist aufgeschnappt, Herr Signer! Gestern hatte der Z die klareren Chancen und könnte das Spiel auch gewinnen! Soll der Arno auch die Tore selber schiessen? Und wenn eine Mannschaft so viele Chancen erarbeitet, hat sie sehr viel richtig gemacht! Die Tore fehlten einfach! Einen Gruss aus Zug!
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