Zum Inhalt springen

Header

Video
Hiller und Tschantré: Zwei grosse Karrieren gehen zu Ende
Aus Sport-Clip vom 15.03.2020.
abspielen
Inhalt

Grosse Karriere endet abrupt Hillers unerfüllter Traum vom krönenden Abschluss

Ruhestand statt Playoffs: Wegen des Coronavirus geht die Karriere des Biel-Goalies anders zu Ende als erhofft.

Am Dienstag entschieden die Klubs der National League und der Swiss League, dass die Saison wegen des Coronavirus abgebrochen werden muss und die Playoffs nicht stattfinden können. Der Entschluss war gleichbedeutend mit dem abrupten Karriereende von Jonas Hiller. Der Goalie des EHC Biel hatte bereits im August 2019 bekannt gegeben, dass es seine letzte Saison sein wird.

Der Traum war, mit dem Meistertitel aufzuhören.
Autor: Jonas Hiller

«Die letzten paar Wochen waren sehr schwierig und definitiv nicht so, wie ich es mir erträumt hatte», sagte Hiller am Tag nach dem unerwartet frühen Saisonende. «Aber es gibt Sachen, die man nicht selbst kontrollieren kann. Das muss man akzeptieren und das Beste daraus machen. Es war ein sehr emotionaler Moment. Auf der einen Seite ist es Wehmut, auf der anderen Freude auf das, was jetzt kommt.»

Klar ist aber auch, dass sich Hiller ein anderes Ende seiner Karriere gewünscht hätte. «Der Traum war, mit dem Meistertitel aufzuhören. Aber mit den Entwicklungen der letzten Wochen musste ich schnell einsehen, dass nichts daraus werden wird.» Und so dürfte die Partie der vorletzten Quali-Runde gegen die ZSC Lions der letzte Auftritt des 38-Jährigen gewesen sein.

Video
Hiller: «Es war ein sehr emotionaler Moment»
Aus Sport-Clip vom 15.03.2020.
abspielen

Oder überlegt sich Hiller nun angesichts der speziellen Umstände seines Karriereendes nächste Saison doch noch weiterzumachen? «Wenn ich jetzt sagen könnte, ich stehe nächstes Jahr Anfang März wieder aufs Eis und spiele noch einmal Playoffs, dann wäre das eine Sache. Aber die ganze Arbeit, die es dafür braucht, das will ich eher nicht mehr auf mich nehmen.»

Hiller darf auf eine grossartige Karriere zurückblicken. Vom HC Davos wechselte er 2007 in die NHL und spielte während 9 Jahren in der besten Liga der Welt für die Anaheim Ducks und die Calgary Flames. Seit 2016 stand er beim EHC Biel zwischen den Pfosten. Zu den Highlights gehören auch 3 Olympia- und 4 WM-Teilnahmen.

Video
Hiller blickt auf seine Karriere zurück
Aus Sport-Clip vom 15.03.2020.
abspielen

Auch Tschantré tritt ab

Ein jähes Ende fand auch die lange Laufbahn von Mathieu Tschantré. Das Bieler Ur-Gestein hängt nach 899 Spielen seine Schlittschuhe an den Nagel. Auch Tschantré hatte sich den Abschied anders vorgestellt: «Es ist sicher eine Enttäuschung. Ich weiss nicht, ob ich es schon realisiert habe. Aber die Gesundheit geht vor, da ist Eishockey nur eine Nebensache.»

Video
Tschantré: «Mein Trikot unter dem Stadiondach wäre eine grosse Ehre»
Aus Sport-Clip vom 15.03.2020.
abspielen

SRF zwei, sportpanorama, 15.03.20, 18.30 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Ihr könnt Jonas Hiller ja ein Abschiedsspiel machen. Verdient hätte er es. Und dann seine Rückennummer unters Dach ziehen und nicht mehr vergeben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Silvio Fischer  (S.Fisch)
    Ich sage good bye, Jonas.
    Du warst einer der ersten erfolgreichen in Übersee und wirst aufgrund deiner Art und einigen grossen Spielen, die uns immer in Erinnerung bleiben, einen Platz im Schweizer Hockey auf sicher haben...

    Danke für all die Jahre, ob bei Davis, in Anaheim oder Biel... Tschüss
    Ablehnen den Kommentar ablehnen