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Die Eishockey-Stadien sind noch nicht voll
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Kapazitäten nicht ausgelastet Noch strömen die Fans nicht in die Eishockey-Stadien

Die Eishockey-Stadien sind schlechter gefüllt als auch schon. Es gibt verschiedene Gründe.

Nur der HC Ambri-Piotta mit dem neuen Stadion und Meister Zug können in den ersten Spielen eine Stadion-Auslastung von über 90 Prozent verzeichnen. Bei den restlichen Teams sind die Stadien nur zwischen 50 und 75 Prozent gefüllt.

SCB mit 3000 Fans weniger pro Spiel

Zu den ersten 4 Heimspielen des SC Bern beispielsweise, der die letzten 18 Saisons (ohne die abgebrochene Corona-Meisterschaft und die Geister-Saison) den höchsten Zuschauerschnitt in Europa aufweisen konnte, reisten durchschnittlich weniger als 13'000 Fans. Zum Vergleich: In den Saisons 2018/19 und 2017/18 betrug der Schnitt über 16'000 Zuschauer.

Woran liegt es?

Einerseits ist es laut Liga-Direktor Denis Vaucher anfangs Saison meistens so, dass weniger Fans in den Stadien sind. «Schuld» daran seien die Ferien und das warme Wetter. In dieser Saison spielt aber Corona auch eine entscheidende Rolle.

Es wäre wichtig, wenn die Zertifikatspflicht bald fallen würde.
Autor: Denis VaucherLiga-Direktor

Der Verkauf der Saison-Abos ist bei den Klubs zwar nicht unbedingt tiefer, das erforderliche Covid-Zertifikat führt aber zu erschwerten Zutrittsbedingungen. «Wir haben uns ein bisschen rumgehört und es ist klar, dass ein gewisses Segment ausgeschlossen ist», sagt Simon Laager, Geschäftsführer der SCL Tigers.

Der Bund muss weiter lockern – sonst wird es eng für die Klubs

Vaucher zieht aber noch einen anderen Grund in Betracht, der die tiefen Zuschauerzahlen erklärt. «Die ganze Corona-Situation ist ja noch nicht ausgestanden. Viele sind noch vorsichtig und meiden grössere Menschenansammlungen.»

Klar ist: Auch die derzeitige Situation bereitet den Klubs (finanzielle) Probleme. Deshalb hofft man, dass die Auflagen des Bundes so bald wie möglich weiter gelockert werden. Vaucher dazu: «Es wäre wichtig, wenn die Zertifikatspflicht bald fallen würde.»

Morgengespräch, Radio SRF 1, 22.09.2021, 6:20 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Gott sei Dank sind die Stadien nicht 100%ig gefüllt, sie würden sonst zu Hotspots und Superspreadern. Wer will sich schon an einem Eishockeymatch mit dem möglicherweise tödlichen Virus infizieren. Nein, Herr Vaucher, das Zertifikat MUSS bleiben. Zusätzlich sollte die Regierung die Maskenpflicht und das Abstandhalten wieder anordnen und ebenfalls dass die Stadien nur bis 1/3 der Kapazität mit Zuschauern gefüllt werden dürfen, inkl. ÖV zu/von den Spielen. Gesundheit geht VOR Profit!
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Zertifikate sind wichtig. Tja und die Clubs die klotzen kriegen Probleme, Lausanne, Biel, Zürich, Zug, Fribourg etc....selber schuld, kein Mitleid. Es wurde ja tief gebaggert und Stars geholt...60 bis 70 Prozent Auslastung ist nicht so schlecht, sollte ein Club überleben können sonst hat er falsch geplant. Wer mit 90 Prozent rechnet träumt das hatten vorher wohl nur Bern. Lohnsumme reduzieren und die Auflagen des Bundes akzeptieren, aber die meisten Clubs sind zu dumm dazu.
  • Kommentar von Andreas Bernhard  (Andreas Bernhard)
    Wenn die Zertifikatspflicht fallen würde, bin ich wohl nicht der einzige, der dann nicht mehr ins Stadion geht. In der momentanen epidemiologischen Lage ist die Aussage nicht nachvollziehbar.
    Ohne Zertifikatspflicht müsste dafür wieder die Maskenpflicht und die Abstandspflicht und damit die Beschränkung der Zuschauerzahl (und damit die Sitzplatzpflicht) eingeführt werden. Ich glaube nicht, dass dies die wirtschaftlichen Probleme der Klubs lindern würde.