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So soll es im Schweizer Eishockey trotz Corona weitergehen
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Keine Gästefans im Stadion Saisonstart von National und Swiss League erst am 1. Oktober

  • Die Ligaversammlung hat entschieden, den Saisonstart von National und Swiss League vom 18. September auf den Donnerstag, 1. Oktober, zu verschieben.
  • Grund für den Entscheid ist, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern erst wieder ab Oktober möglich sind.
  • Zudem wurde ein Rahmenschutzkonzept für die Stadien verabschiedet.

Nach dem Entscheid des Bundesrates vom Mittwoch, das Verbot von Grossveranstaltungen per Oktober aufzuheben, hat die Ligaversammlung den Saisonstart von National und Swiss League um 2 Wochen nach hinten verschoben. An der ausserordentlichen Versammlung in Ittigen haben die Klubs neu den Donnerstag, 1. Oktober 2020, als Starttermin für die beiden höchsten Schweizer Eishockey-Ligen definiert.

Die Postfinance-Arena in Bern.
Legende: Wie voll werden die Stadien ab Oktober sein? Die Postfinance-Arena in Bern. Keystone

Der Entscheid, wie viele Zuschauer ab dann in den Stadien sein dürfen, obliegt voraussichtlich den Kantonen. Die Liga ist allerdings bestrebt, zusammen mit der Politik und den kantonalen Gesundheitsbehörden eine einheitliche Lösung in Bezug auf die Auslastung der Stadien zu finden.

Forderung der Klubs ist es, den Meisterschaftsbetrieb mit mindestens voller Sitzplatzkapazität zu bestreiten, wie Liga-Direktor Denis Vaucher erklärte. «Es wird aber so oder so Verluste geben, deshalb ist es wichtig, dass die Klubs mit möglichst vollen Stadien spielen können», führte der Liga-Direktor weiter aus.

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Denis Vaucher: «Streben möglichst hohe Auslastung an»
Aus Sport-Clip vom 14.08.2020.
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Keine Gästefans im Stadion

Gleichzeitig wurde in Ittigen ein Rahmenschutzkonzept für sämtliche Stadien verabschiedet. Es sieht eine generelle Masken-, Sitzplatz- und Registrierungspflicht sowie Contact Tracing vor. Gästefans sollen nicht anreisen dürfen.

Verpflegen dürfen sich die Zuschauer ausschliesslich auf den Sitzplätzen, Ausnahmen bilden die Gastrobereiche im Stadion. Weiter sind die Klubs verpflichtet, grosse Menschenansammlungen mittels Personenlenkung zu vermeiden. Empfohlen wird eine Messung der Körpertemperatur vor Einlass ins Stadion.

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ZSC-CEO Peter Zahner: «Müssen aktuell vorsichtig sein mit Forderungen»
Aus Sport-Clip vom 14.08.2020.
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Corona-Tests vor Saisonstart

Drei Tage vor dem ersten Cup- oder Meisterschaftsspiel sollen sämtliche Spieler und Staff-Mitglieder der Klubs sowie die Schiedsrichter auf Covid-19 getestet werden.

Sollte ein Test positiv ausfallen, entscheiden die kantonsärztlichen Dienste über das weitere Vorgehen. Die Liga beschliesst dann die Konsequenzen für den Spielbetrieb.

SRF 1, Bundesrats-MK, 12.8.20, 15:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Mike Sterchi  (sterchim)
    Bleibt zu hoffen, dass der Saisonstart auch in Zukunft frühestens Anfangs Oktober sein wird. Noch besser wäre der 15. Ein unsäglicher Schwachsinn, die Saison faktisch bereits im Sommer zu beginnen.
  • Kommentar von Roland Glättli  (R. Maier-G.)
    Wenn ich die EUROMOMO-Tabelle betrachte, haben wir ja bereits "Untersterblichkeit in Europa! Mit Ausnahmen. Was bitte rechtfertigt dieses Affentheater noch?? Wollen wir nun bei jeder Grippewelle eine Test-Orgie aufführen, damit die Medien wieder auf Panik machen können? Solange ich einen "Waschlappen" vorm Gesicht tragen muss, werden ich nicht ins Stadion gehen!
  • Kommentar von Tom Reist  (Tom.reist)
    Ich hoffe die ligen sagen auch gleich was passiert im falle eines oder mehrerer coronafällen. Forfait,verschiebung oder b team.
    Siehe fcz im fussball. Auch sollte klar sein was wenn die saison wieder abgebrochen werden müsste. Sonst gibts wieder ein chaos.
    1. Antwort von Henri Ganz  (HenriG)
      Hoffe auch, dass es einen Plan B gibt. Und ich zweifle, dass am 1.10. in allen Kantonen gespielt werden kann. In ZH, GE, VD steigen die Infektionen, die meisten Kantone waren schon vor Wochen gegen die Aufhebung der Limite. Und wenn es zu lokalen Ausbrüchen kommt, werden die Kantone handeln. Reduktion der Anzahl Spiele hätte Flexibilität gebracht. Zuviele Geisterspiele können sich v.a. die kleineren Clubs nicht leisten. Unverständlich, dieser Entscheid. Was sind da für Leute am Werk.
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Reist, im Eishockey gab es insofern ein "Chaos", als man keine reguläre Ranglisten mit Meister etc. erstellen konnte, weil die Saison abgebrochen wurde. Und im Fussball entstand überhaupt kein Chaos. Im Gegenteil konnten und können die Wettbewerbe sportlich zu Ende gespielt werden. Dazu waren vereinzelte kurzfristige Umstellungen nötig, welche sehr gut bewältigt wurden. Was genau hätten Sie denn konkret im Voraus für jeden erdenklichen Fall geregelt?