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Rapperswil-Jona rüstet sich für die «Belle»
Aus Sport-Clip vom 06.04.2022.
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Lakers-Coach vor «Belle» Hedlund: «Im Mentalbereich muss ich einen besseren Job machen»

Die Rapperswil-Jona Lakers empfangen am Mittwochabend den HC Davos im entscheidenden 7. Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie. Vor dem Showdown sprach Stefan Hedlund, Headcoach der Rosenstädter, über Vorfreude, Versäumnisse und die Gerechtigkeit des Eishockeys.

SRF Sport: Stefan Hedlund, Ihr Team hat in der Serie eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben. Was ist passiert?

Stefan Hedlund: Wir haben eine lange, harte Serie erwartet. Vielleicht sind wir ein bisschen zu einfach mit 3:0 davongezogen. Ich denke nicht, dass damals die Resultate die Kräfteverhältnisse korrekt abgebildet haben.

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Hedlund: «Vielleicht sind wir zu einfach mit 3:0 davongezogen» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 06.04.2022.
abspielen. Laufzeit 20 Sekunden.

Viel Zeit, sich auf die «Belle» vorzubereiten, bleibt nicht. Was geben Sie Ihren Spielern auf den Weg?

Dass wir seit August ein Fundament aufbauen, dass wir an einem System gearbeitet haben, um bereit zu sein, genau für diesen Moment. Und wir werden bereit sein. Viele Dinge können wir in so kurzer Zeit nicht ändern, aber wir sind vorbereitet auf das, was kommt.

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Verfolgen Sie Spiel 7 der Viertelfinal-Serie zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos ab 19:40 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Die Körpersprache einiger Spieler auf dem Feld am Montagabend war negativer als in den ersten paar Begegnungen mit Davos. Ist man mental angeschlagen?

Das ist eine normale Reaktion. Wenn du 16:4 Torschüsse in einem Drittel hast und dann erzielt der Gegner das Tor, ist das mental extrem hart. Wir werden das wegstecken.

Die letzten beiden Male, als ein Team ein 3:0 herschenkte, gelang es beiden Mannschaften doch noch, in Spiel 7 in die nächste Runde einzuziehen. Gibt Ihnen das Mut?

Ich beschäftige mich nicht mit anderen Teams in anderen Serien. Mein Fokus gilt meiner Mannschaft. Aber das ist eine Statistik, die wir vielleicht vor dem Spiel noch aufgreifen werden.

Davos hat teilweise extrem hart gespielt. Am Montag fiel zudem der Treffer von Andres Ambühl zum 4:2 nach einem hohen Stock. Wie zufrieden sind Sie mit den Leistungen der Referees?

Ich bin sehr zufrieden. Wir fokussieren uns aufs Spielen und lassen die Referees ihre Arbeit machen. Wir sind froh, keine gesperrten Spieler zu haben. Die Referees tun ihr Bestes. Die Sache mit dem hohen Stock, solche Dinge werden sich wieder ausgleichen, denn Eishockey ist ein ehrlicher Sport.

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Hedlund: «Eishockey ist ein gerechter Sport – Fehlentscheide werden sich ausgleichen» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 06.04.2022.
abspielen. Laufzeit 27 Sekunden.

In Spiel 5 lagen Sie 120 Sekunden vor Schluss mit 2:0 in vorne, am Ende ging das Spiel nach Verlängerung verloren. Ist dieses Erlebnis noch in den Köpfen der Spieler?

Am Montag auf jeden Fall. Mental war das eine schwere Niederlage. So nah am Halbfinal zu sein und dann noch zu verlieren, schlägt auf die Psyche. Aber wir hatten ein gutes Gespräch und haben versucht, das aufzuarbeiten. Aber natürlich hinterlässt so etwas seine Spuren, die Spieler sind auch nur Menschen. Ich hätte da als Trainer einen besseren Job machen müssen.

Ziehen Sie in dieser Phase einen Mental-Coach dazu?

Nein, wir führen die ganze Saison über Mental-Trainings durch, um für sowas vorbereitet zu sein. So etwas lässt sich nicht vom einen Tag auf den anderen lösen. Ich bin mir sicher, dass wir Spieler haben, die damit umgehen können. Hoffentlich können wir das am Mittwoch zeigen.

Das Stadion wird rappelvoll sein. Die Tickets waren innert 5 Minuten ausverkauft – so etwas hat Rapperswil-Jona noch nie erlebt. Viele Fans im Rücken können gut sein, aber auch den Druck auf die Mannschaft erhöhen …

… Ich denke nicht, dass wir Druck haben. Wir haben nichts zu verlieren. Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir in Spiel 7 im ausverkauften Haus um den Halbfinal-Einzug kämpfen, hätte ich sofort unterschrieben. Ich bin aufgeregt, diese Momente mit den Fans zu teilen. Wir werden es geniessen.

Das Gespräch führte Sandro Geisshüsler.

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«Haben nichts zu verlieren» (engl.): Hedlund über den Showdown
Aus Sport-Clip vom 06.04.2022.
abspielen. Laufzeit 36 Sekunden.

SRF info, sportlive, 04.04.2022, 19:55 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Schon erstaunlich und eine Schande, wie die Davos Fans die Fehlleistungen ihres Trainers bagatellisieren.
    1. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Bin zwar nicht Hcd Fan aber war Wohlwend den auf dem Eis?
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Bärner: Seine Interviews und sein Verhalten an der Bande nicht gesehen? Eine billige Arnokopie. Nun bin ich gespannt, ob er seine Goons auch gegen den EVZ loslässt. Das wird allerdings nichts daran ändern, dass Zug diese Serie gewinnt.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Was für ein Unterschied zu den Interviews von Wohlwend, der, anstatt sich selbst in die Kritik zu nehmen, öffentlich seinen Goalie niedermachte. An Stelle von Aeschlimann hätte ich diesen Idi.. auch öffentlich vorgeführt und den HCBrutalo sofort verlassen. Aeschlimann ist ein guter Goalie, der hat besseres verdient als diesen HCD, mit Millionenschulden, einem inferioren Managment, keinen Zuschauern und einem Berserker als Trainer. Ohne Arno ist Davos nichts.
  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Als HCD-Anhänger muss ich gestehen, dass Stefan Hedlund einen ausgezeichneten Job gemacht hat und macht. Was hat Rappi im Vergleich zu letzter Saison für Riesenfortschritte gemacht. Hut ab. Welche Fortschritte hätten die jungen HCD-Spieler gemacht, hätten sie einen solchen Trainer. Trotzdem hoffe ich dass der HCD heute die Belle gewinnt./// Wären Neid/Eifersucht/Missgunst eine tödliche Pandemie, weit schlimmer als Covid, würden ganze Menschenmassen wie Kartenhäuser tot umfallen. HCD-Hasser auch.