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National League am Donnerstag Berns Höhenflug in Zug jäh gebremst – Tigers beenden Pleitenserie

  • Der EVZ holt Bern in der National League am Donnerstagabend brutal auf den Boden der Realität zurück und siegt mit 7:1.
  • Lugano unterliegt Genf-Servette nach einem desolaten Startdrittel mit 2:6.
  • Die SCL Tigers gewinnen in Lausanne (1:0) erstmals nach 9 Niederlagen wieder.

EV Zug - SC Bern 7:1

Nach zuletzt 3 Siegen in Serie musste der SC Bern am Donnerstagabend in Zug wieder eine Niederlage verkraften – und zwar eine glasklare. Die Zentralschweizer wiesen die «Mutzen» mit zwei Doppelschlägen in die Schranken. Innert 52 Sekunden netzten im 1. Drittel Dario Simion und Sven Senteler ein. Im Mitteldrittel benötigten Lino Martschini und Nick Shore gar nur 49 Sekunden, um das Skore von 2:0 auf 4:0 hochzuschrauben.

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EVZ stellt innert 52 Sekunden auf 2:0
Aus Sport-Clip vom 25.02.2021.
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Die Berner waren zuerst bemüht, den Schaden in Grenzen zu halten – sie verzeichneten in den ersten zwei Dritteln gar mehr Torschüsse –, doch mehr als der Anschlusstreffer zum 1:4 wollte nicht gelingen. Im Gegenteil: Die Berner brachen in der Folge vollends ein und standen bei einigen Angriffen des Leaders nur Spalier. Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem SCB schon am Freitag im eigenen Stadion.

HC Lugano - Genf-Servette 2:6

Bereits nach 5 Minuten und 8 Sekunden war der Arbeitstag von Niklas Schlegel vorbei. Der Lugano-Goalie musste soeben zum 3. Mal hinter sich greifen – Marco Miranda (2.), Deniss Smirnovs (3.) und Noah Rod (6.) hatten die Gäste komfortabel in Führung geschossen. Schlegels Ersatzmann Sandro Zurkirchen erging es nicht viel besser. Gerade einmal 100 Sekunden hielt er seinen Kasten sauber.

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Die 4 Genfer Tore des Startdrittels im Schnelldurchlauf
Aus Sport-Clip vom 25.02.2021.
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Wer nach dem 0:4 eine vehemente Tessiner Reaktion erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das 1:4 durch Mikkel Boedker war nicht der Startschuss in eine Aufholjagd. Stattdessen zogen die Calvinstädter danach noch auf 6:1 davon, Luca Fazzini betrieb mit dem 2:6 rund 5 Minuten vor Schluss Resultatkosmetik. Die einzige positive Nachricht aus Lugano-Sicht: Schon am Freitagabend bietet sich an gleicher Spielstätte die Möglichkeit zur Revanche.

Lausanne - SCL Tigers 0:1

Die SCL Tigers haben das 2. Saison-Duell mit Lausanne überraschend für sich entschieden und dabei ihre pechschwarze Serie nach 9 Niederlagen in Folge beendet. Die Emmentaler gewannen im Waadtland dank einem Treffer von Captain Pascal Berger (8.) mit 1:0.

Im Tigers-Tor parierte Ivars Punnenovs alle 36 Abschlüsse und avancierte damit zum Matchwinner. Es war sein 2. Shutout der Saison. Es war für die Tigers im 40. Spiel in der laufenden Meisterschaft erst der 9. Sieg. Trotz den 3 Punkten bleibt Langnau Tabellenletzter der National League.

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Berger erlöst die Tigers gegen Lausanne
Aus Sport-Clip vom 25.02.2021.
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SRF zwei, powerplay, 23.02.2021, 22:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Ein Höhenflug hat der 3 Siege in Serie macht? Etwas hoch gegriffen. Zug hat dem SCB gezeigt wo die Limiten liegen und wo sie aktuell hin gehören.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      ...in die Swiss League. Das Berner Hockey ist maximal noch zweitklassig. Ich hoffe Ambri gibt noch etwas Gas, damit die unsympathischen Bärlis unter dem Strich bleiben.
    2. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      @Gebauwr, SCB ist nicht wirklich unsymphatisch, da gibt es Clubs wie der Z, Zug, Lugano welchemit ihrem Gebahren eher in diese Liste passen, neu auch noch Laussanne oder Genf mit ihren Millionen von Investoren. Bern ist einer der wenigen Clubs der nicht mit solchen Finanzspritzen an die Spitze kam. Z, Zug, Lugano, Genf, Lausanne, ohne Mäzen ein nichts, auch mit sehr wenig Hockeykultur. Sind alles sogenannte Neureiche die sich den Erfolg zusammen gekauft haben
    3. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Stefan Gisler und Martin Gebauer: Es ist zum Glück für die Meisterschaft im Eishockey (und auch im Fussball) völlig irrelevant, welche Klubs Ihr sympathisch oder unsympathisch findet. Sympathie ist glücklicherweise kein Kriterium, nach welchen diese Meisterschaften entschieden werden.