- Lugano fristet in der National League weiter ein tristes Dasein. Zuhause gegen Freiburg verlieren die Tessiner mit 3:5.
- Genf zeigt gegen Ajoie Moral und tütet den 4. Sieg in dieser Woche ein.
- Davos schnappt sich mit einem Sieg gegen Biel die Leaderposition zurück. Filip Zadina trifft dreifach.
Lugano – Freiburg 3:5
Nach dem verspielten 3:0-Vorsprung gegen Schlusslicht Ajoie am Freitag hatte Lugano etwas gut zu machen. Doch stattdessen setzte es vor Heimpublikum eine weitere empfindliche Niederlage ab. Gegen Freiburg lagen die Tessiner bereits nach 20 Minuten 1:3 zurück. Die ersten beiden Gottéron-Tore waren innert 30 Sekunden gefallen. Den dritten Gegentreffer vor sowie das vierte Gegentor nach der ersten Drittelspause fing sich das Heimteam jeweils in Unterzahl ein. Und weil auch Christoph Bertschy noch vor Ablauf der ersten 30 Minuten traf, resultierte für Lugano trotz zwei Anschlusstoren im Schlussdrittel die vierte Niederlage in Serie mit 5 Gegentoren.
Genf – Ajoie 4:3 n.V.
Im Heimspiel gegen Schlusslicht Ajoie machte Genf einen 1:3-Rückstand wett. Tim Berni und Josh Jooris stellten in der 51. Minute innert 13 Sekunden auf 3:3. In der Verlängerung sicherte Markus Granlund mit seinem 13. Saisontor dem Heimteam den Zusatzpunkt. Für die Genfer war es in dieser Woche der 4. Sieg im 4. Spiel, wobei sie aber nur das Duell mit Freiburg nach 60 Minuten für sich entscheiden konnten.
Davos – Biel 3:1
Weiter im Hoch befindet sich der HC Davos, der sich dank dem Heimsieg gegen Biel wieder an den ZSC Lions vorbei an die Tabellenspitze setzte. Sämtliche Tore gingen auf das Konto von Filip Zadina. Der tschechische Flügel steht damit bei 15 Saisontoren, eines weniger als der aktuell beste Bündner Torschütze Matej Stransky. Die Bieler haben von den letzten 7 Spielen nur eines gewonnen und drohen den Anschluss an die direkten Playoff-Plätze zu verlieren.
Kloten – SCL Tigers 3:2
Nach zwei Auswärtsniederlagen gegen Zug und die ZSC Lions durfte Kloten vor eigenem Anhang wieder jubeln. Zwar glich Julian Schmutz (54.) für die Gäste aus dem Emmental aus, auf die Verlängerung wollten es die Gastgeber aber nicht ankommen lassen. Niko Ojamäki erzielte exakt 4 Minuten vor der Schlusssirene den Siegtreffer. Den Tigers wäre für den erneuten Ausgleich genügend Zeit geblieben, sie nahmen sich mit einer Team-Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis sowie einere weiteren 2-Minuten-Strafe aber selbst den Wind aus den Segeln.