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Bern verliert Spiel 6 gegen Zug und scheidet aus
Aus Sport-Clip vom 23.04.2021.
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Neuausrichtung steht an Trotz Out: Vielleicht bleibt der SCB doch «amtierender Meister»

Die meisterliche Berner Eishockey-Ära mit drei Titeln in vier Jahren (2016, 2017, 2019) ist beendet.

Vor einem Jahr ersparte die Pandemie Bern die Entthronung. In diesem Jahr fand der SCB erst über die Pre-Playoffs den Weg in die Playoffs und forderte anschliessend Qualifikationssieger EV Zug fast auf Augenhöhe heraus. In 6 Spielen ging die Serie letztlich aber trotzdem verloren.

Mario Kogler, der interimistische Trainer, hat es kommen sehen. Kogler befürchtete schon vor dem Spiel, dass dem SCB die Energie ausgehen könnte. Und so kam es dann auch. Nach dem 6:2-Sieg in Spiel 4 und dem 2:2-Ausgleich in der Serie gelangen Bern in den Partien 5 und 6 nur noch 2 Tore.

Vieles wird sich in Bern ändern

Nach dem Out scheint in der Hauptstadt eine Zäsur anzustehen. Für den neuen Sportdirektor Raeto Raffainer und Sportchefin Florence Schelling beginnt die Zeit der vielen Gespräche und Analysen.

  • Kogler tritt als Headcoach wieder ab. Er wechselt entweder zurück zu den Junioren – oder kriegt eine nächste Gelegenheit bei einem anderen Klub.
  • Neben dem Trainer gehen auch Goalie Tomi Karhunen, Playoff-Topskorer André Heim, Inti Pestoni, Miro Zryd, Yanik Burren oder Kyen Sopa.
  • Transfers von Schweizer Akteuren nach Bern gab es bislang kaum. Der SCB steht am Ende der Saison praktisch schon als Transfer-Verlierer fest.

Primär wünscht man sich in Bern aber «eine pandemie-freie nächste Saison» (Florence Schelling) – damit der SC Bern wieder vor seinen Fan-Massen spielen kann, die Gastronomie wieder Franken einträgt und das Business wieder in Fahrt kommt.

Bitter enttäuschte Berner nach dem Playoff-Out
Legende: Bitter enttäuscht Die Berner nach dem Playoff-Out. Keystone

Ein Strohhalm bleibt

Berns neuer Trainer, der wohl aus Davos kommen wird – Johan Lundskog ist derweil noch immer nicht bestätigt worden – , dürfte frischen Wind in die Bundesstadt bringen. Die Berner werden aus Spargründen aber primär Nachwuchsleute einbauen und im kommenden Winter wohl kleinere Brötchen backen müssen. Im besten Fall dauert es nur 2 und nicht 3 oder 4 Jahre, bis sich der SCB wieder dorthin orientieren kann, wo er hin will: Richtung Spitze.

Übrigens: Entthront ist der SCB noch nicht ganz sicher. Wenn der EV Zug in den Halbfinals gegen die Lakers ausscheidet, und der Playoff-Final anschliessend nicht beendet werden kann, gäbe es auch 2021 (wie 2020) keinen Schweizer Meister. Dann würde der SCB auch im Herbst 2021 wieder als Titelhalter in die Saison starten.

SRF zwei, sportlive, 23. April 2021, 19:45 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Amport  (Willy Amport)
    Also ich bin 62 were noch Gratis zuhaben,... Ich were noch gut genug für den SC Bern.

    Wenn ich hören muss das denen den Schnauf Ausgeht muss ich Lachen sind das Profis oder Amateurs.

    Ich bin Maler + Arbeit noch mit volldampf mit 62 mit meinem Kollege zusammen,... manchmal müssen wir noch 22kg Kessel in den 4 Stock Rauf tragen + das 10 mal,... wohlverstanden wir haben 8 Stunde Arbeits Zeit das jeden Tag wenn man nur zuzweit ist muss etwas Laufen sonst Verdient man nichts.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Um den reisserischen Titel verstehen zu können, muss man den ganzen Artikel durchlesen bis zum beiläufigen letzten Abschnitt. Dieser ist sowieso etwas für Rätselfreunde, weil nicht geschrieben wird, warum es bei einem Halbfinalsieg von Zug und einer Nichtbeendigung des Finals anders wäre. Als Eishockey-Laie vermute ich, dass in diesem Fall Zug Meister würde, aufgrund des 1. Platzes in der Regular Season.
    1. Antwort von Michael Näf  (miken6978)
      Der EVZ wird nur Meister bei einem Playoff Abbruch und was sagt dann so ein Titel aus nichts so ein Titel ist nur eine Schande
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Auf eine Art "amtierender Pseudomeister" hat in Bern kaum jemand Bock. 4 sind noch im Rennen, einer wird Meister. Die Pandemiegötter werden uns wohl verschonen. Echt schade und evtl. ein Fehler dass Kogler nicht weitermachen soll. Die nachzuziehenden Junioren müsste er ja bestens kennen. Evtl. ist der Drops noch nicht gelutscht? Die Mär von wegen "Transferverlierer" habe ich zu oft gehört, als das sie noch glaubwürdig sein könnte. Spiele werden auf dem Eis entschieden, nicht in den Büros... ;-))
    1. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Endlich mal einer der Klartext spricht. Bern war 18/19 Meister, Punkt! Welcher Klub kann sich rühmen ohne Playoffs zu spielen und zu gewinnen sich "Meister" zu nennen.!? Pandemie-Meister, oder was ?
      Dieser von den Medien verbreitete Quatsch ist wirklich nicht ernst zu nehmen!
    2. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Absolut richtig Herr Waeber ....
    3. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Hat man nicht auch beim FCB vom Transfersieger gesprochen? Wir alle wissen wie die Saison für den FCB lief und immer noch läuft..
      Dieselbe alte Leier.. Einer wird Meister! Dieser eine kommt nicht aus dem Steuerparadies der Schweiz.
    4. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Da bin ich nicht so sicher Töbu. Dank ihrer Mäzenen ist Zug breit aufgestellt, hat - im Gegensatz zu Bern - kaum namhafte Langzeit-Ausfälle und den besten Torhüter der Liga. Für mich sind sie Kronfavorit.... ;-))
    5. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Genoni mag der beste Torhüter sein, aber Nyffeler ist besser in Form. Ich hoffe zwar, dass Rappi nochmals auftrumpft, befürchte aber, dass sich Zug durchsetzt. Sollte der Final Zug vs. ZSC sein, wird die Rivalität aus den 80er Jahren neu entfacht. Damals lieferten sich der EVZ und der ZSC und deren Fans, in der Nati B Schlachten. Der Gipfel, als im Aufstiegsplayoff, das Jahr weiss ich nicht mehr, der EVZ Eismeister die Z Fans nassspritzte, dann folgte eine Massenschlägerei auf den Rängen.