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Legende: Video Wohlwend soll Neustart beim HCD lancieren abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.
Aus sportaktuell vom 29.07.2019.
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Neustart nach Debakel HCD-Headcoach Wohlwend fühlt sich «sehr wohl»

Nach einer schwierigen letzten Saison soll in Davos unter Christian Wohlwend eine neue Ära beginnen. Die Stimmung ist locker.

Trennung von Klubikone Arno Del Curto, Kampf gegen den Abstieg – die letzte Saison war beim HC Davos eine zum Vergessen. Nach dem Saisonende übernahm Christian Wohlwend das Traineramt von Del-Curto-Nachfolger Harijs Witolintsch.

Headcoach in der National League zu sein, ist für jeden eine grosse Aufgabe.
Autor: Christian Wohlwend

Der gebürtige St. Moritzer war zuvor bei Swiss Ice Hockey engagiert und leitete dort das U20-Nationalteam. Mit HCD-Sportchef Raeto Raffainer, zuletzt Nationalmannschaftsdirektor, verbindet ihn eine enge Freundschaft. Doch nicht nur deswegen fühlt er sich in Davos wohl.

Positive Stimmung im Training

Beim ersten Mannschaftstraining auf Eis am Montag wirkte die Stimmung bei Wohlwend und der Mannschaft locker und gelöst. «Headcoach in der National League zu sein, ist für jeden eine grosse Aufgabe», so der 42-jährige Engadiner. Aber wenn man bei Davos Cheftrainer sein dürfe, sei es «nur positiv».

Legende: Video Wohlwend: «Es ist eine Herausforderung» abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 30.07.2019.

So schwierig die letzte Saison auch war – einige Spieler konnten dem Ganzen dennoch etwas Positives abgewinnen. Félicien Du Bois sagt etwa: «Wir sind letztes Jahr so richtig ‹uf d Schnurre gheit›, wie man so sagt.» Das sei hart gewesen.

Die «richtigen Fragen» gestellt

«Aber vielleicht hat es auch allen mal gut getan», analysiert der 35-jährige Verteidiger. Denn so habe man sich im Sommer die richtigen Fragen stellen müssen. Und erste Antworten will nicht nur Wohlwend bald präsentieren.

Was Wohlwend an der Taktik des HCD ändern will und wie Rückkehrer Nando Eggenberger seinen ehemaligen U20-Nationaltrainer einschätzt, erfahren Sie im Video oben.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 29.7.2019, 22:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Anreiner  (Hans.Anreiner)
    Falls eine Mannschaft immer nur gewinnt, dann tut sie bereits das Richtige und muss sich zwangsläufig, um oben zu bleiben, stets weiterentwickeln. Jede Mannschaft die an der Spitze steht, weiss ganz genau, dass Stillstand Rückschritt heisst. Soviel Fachwissen atestiere ich einem Verein und deren Führung. Manchmal geschehen eben Veränderungen, die nicht zum Besseren führen, obwohl man das vor hatte. Dann gehts ganz schnell in eine Abwärtsspirale, wie bei Davos geschehen.
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  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Man bzw. eine Mannschaft kann sich nicht verbessern und weiterentwickeln, wenn sie immer nur gewinnt. Nur wenn man auch mal so richtig hart auf die Schnauze fällt kann man das tun, vorausgesetzt, man zieht daraus die nötigen Konsequenzen. Es nützt nichts, wenn man die gemachten Fehler und woran es liegt, erkennt, aber nicht weiss und es deswegen versäumt, das zu tun, was getan werden muss. Macht ein Gegner einen Fehler, muss man wissen WIE man diesen zu einem Torerfolg/Spielgewinn ausnützt.
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