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News aus dem Eishockey Blum reichte wegen brutalem Check Anzeige gegen Herzog ein

Eric Blum verletzt sich beim Check am Kopf
Legende: Gravierende Folgen Eric Blum verletzt sich beim Check von Herzog schwer am Kopf. KEYSTONE/Peter Klaunzer

Blum zeigt Herzog an

Noch-SCB-Verteidiger Eric Blum hat im Dezember 2021 im Kanton Bern eine Zivilanzeige gegen EVZ-Stürmer Fabrice Herzog eingereicht. Der 35-Jährige bestätigte entsprechende Medienberichte gegenüber SRF Sport. Gegenstand der Anzeige ist der überharte Check von Herzog, damals noch in Diensten des HC Davos, am 14. Februar 2021. Blum erlitt dabei einen Nasenbruch, Verletzungen an der Schulter und eine schwere Gehirnerschütterung. Diese verhinderte seither eine Rückkehr des ehemaligen Nationalverteidigers auf das Eis. Herzog wurde von der Liga damals für 8 Partien aus dem Verkehr gezogen und mit einer Busse von 11'150 Franken belegt. Blums Vertrag beim SCB läuft Ende April aus und wird nicht verlängert. Dennoch hofft der 35-Jährige auf ein Comeback bei einem anderen Klub. Das Verfahren im Prozess gegen Herzog läuft noch.

Video
Archiv: Der brutale Check von Herzog gegen Blum
Aus Sport-Clip vom 14.02.2021.
abspielen. Laufzeit 18 Sekunden.

WM-Vorbereitung steht vor der Tür

Die Schweizer Eishockey-Nati startet am Mittwoch (13.4.) in Basel in die WM-Vorbereitung. Im Rahmen zweier Testspiele gegen Frankreich (15.4. und 17.4.) hat Headcoach Patrick Fischer 23 Akteure aufgeboten. Die Weltmeisterschaft findet vom 13. bis. 29.5. in Finnland statt.

Das Aufgebot

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Torhüter (2): Melvin Nyffeler (Rapperswil-Jona Lakers), Philip Wüthrich (Bern)

Verteidiger (8): Santeri Alatalo (Lugano), Michael Fora (Ambri-Piotta), Lukas Frick (Lausanne), Andrea Glauser (Lausanne), Roger Karrer (Genf-Servette), Simon Le Coultre (Genf-Servette), Romain Loeffel (Lugano), Nathan Vouardoux (Rapperswil-Jona Lakers)

Stürmer (13): Christoph Bertschy (Lausanne), Nando Eggenberger (Rapperswil-Jona Lakers), Joshua Fahrni (Bern), Jason Fuchs (Lausanne), André Heim (Ambri-Piotta), Luca Hischier (Biel), Ken Jäger (Lausanne), Mike Künzle (Biel), Marco Miranda (Genf-Servette), Damien Riat (Lausanne), Noah Rod (Genf-Servette), Tristan Scherwey (Bern), Calvin Thürkauf (Lugano)

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Kienberger  (Feki)
    Für ein erstes, würde ich den Spieler solange aus dem Verkehr ziehen bis der Verletzte Spieler wieder einsatzfähig ist. Wenn der Verletzte Spieler nie mehr seinen Beruf ausüben kann muss der Spieler der die Verletzung verursacht hat eine ganze Saison aussetzten (natürlich Saisonübergreifend, z. B. Runde 26, 2021-R25, 2022).
    Dazu entsprechende Lohnkürzung von 20% mit direkter Überweisung an den Verletzen Spieler (SUVA zahlt dazu 80%). Könnte mir vorstellen das dies helfen könnte.
    1. Antwort von Patrick Buschor  (pabu68)
      sag ich doch!
    2. Antwort von Dorian Grey  (Dorian Grey)
      Ja, das braucht es. Da Ziel muss sein, dass die Spieler sich auf das Spiel fokussieren und nicht ihren Frust am Gegenspieler ablassen. Die Karriere von Blum wurde durch diese gezielte Aktion wahrscheinlich beendet, während Herzog weiter munter seine Runden dreht und möglicherweise wieder irgendwann die Beherrschung verliert.
  • Kommentar von Michael Peter  (Stoffel)
    Herzog sind da die Sicherungen durchgebrannt. Was genau seine Absicht war ist schwierig zu beurteilen. Aber es ist klar, dass es sehr fahrlässig war. Hockeyspieler müssen körperlichen Einsatz an den Tag legen. Und da kommt es auch zu Verletzungen. Dennoch sollten die Spielregeln die Menschen in diesem Sport vor solchen Angriffen schützen. Ein Hockeyspiel darf kein Blankocheck für Gewalt sein!
    Die Anzeige ist ein Signal, das Resultat wird wohl wenig ändern…
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Diese Saison vier solche üblen Attacken von Davoser Spielern, auch mit Wohlwend an der Bande. Das ist nicht nur Frust, sondern hat System. Klaus Zaugg hat dazu geschrieben, dass in solchen Fällen auch die Coaches gesperrt werden müssten. Zu den Sperren bräuchte es Lohneinbussen während der Sperren. Der Verband und die Liga müssen endlich etwas gegen diese Goons tun, den Bussen und diese läppisch kurzen Sperren sind geradezu Anreiz Brutalität als taktische Variante einzusetzen.