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Nur noch Cereda übrig Schweizer Trainermisere in der National League

In der National League vertraut aktuell lediglich Ambri-Piotta auf einen Schweizer Trainer. Woran liegt es?

Legende: Video 1 von 12: Wo sind die Schweizer NL-Trainer? abspielen. Laufzeit 05:09 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.01.2019.

Lars Leuenberger, Kevin Schläpfer, Christian Weber oder natürlich die Legende Arno del Curto: Schweizer Trainer waren in den letzten Jahren in der National League gross in Mode. Das hat sich mittlerweile geändert. Seit dem Abgang von Del Curto beim HC Davos gibt es mit Ambris Luca Cereda nur noch einen Schweizer Coach in der höchsten Liga. Ex-Lugano-Coach Patrick Fischer hat es daneben immerhin zum Nationaltrainer gebracht.

Nur ein oder zwei Leben

U20-Naticoach Christian Wohlwend kritisiert diese Entwicklung. Ausländer würden viel weniger kritisch betrachtet als Einheimische: «Als Schweizer hast du vielleicht ein oder zwei Leben, dann kriegst du keine Chance mehr», sagt der Bündner.

Einwände in Biel und Bern

Biels Sportchef Martin Steinegger gibt zu, dass sich gerade Nordamerikaner besser zu verkaufen wüssten als Schweizer. Und Berns Verteidiger Eric Blum sagt, dass sich Schweizer Trainer – auch aus historischen Gründen – tatsächlich mehr beweisen müssten als ihre Kollegen aus Übersee oder Skandinavien.

Mehr über die Situation der Schweizer Eishockey-Trainer erfahren Sie im Video aus dem «sportpanorama».

4 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
    Für mich ist es nur die Lohnfrage. Niemand will CH den CH Lohn und deren Pension zahlen. Heute wollen alle nur noch verdienen und kaum ausgeben. Sei es im Hockeysport heute, Ärzte aus D die nun Heim gehen wollen, im Gastgewerbe,oder in den Skigebieten. Jeder Mitschweizer missgönnt, meiner Meinung nach, dem anderen Mitschweizer seinen Lohn und versucht gleichzeitig in sein eigenes Portefeuille zu füllen.Darum fehlen Schweizer Fachkräfte überall, obwohl sie vorhanden sind, nur eben beim RAV.
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    1. Antwort von Alex Terrieur (Imfeld)
      ...schauen Sie sich mal die Lohn-Kommentare beim Bericht, Del Curto neuer ZSC-Trainer, an!
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  • Kommentar von Pascal Beckmann (Pascalb)
    Bei den Spielern auf dem Eis ist es wichtig, dass die Einhemischen an Schlüsselpositionen spielen dürfen,im Inland und Ausland (NHL). Das bringt die Schweiz international weiter. Bei den Trainern ist es doch ziemlich egal, woher sie kommen, ausser es geht um puren Patriotismus. Als Fan ist es mir egal, ob meine Mannschaft unter einem Schweizer, kanadischen oder....türkischen (gibts das?) Trainer gewinnt, hauptsache sie gewinnen. Der Beste soll die Stelle bekommen.
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  • Kommentar von Felice Limacher (Felimas)
    Danke für den spannenden Beitrag. Ja, ich finde auch, dass Schweizer-Trainer zu wenig oft das Vertrauen geschenkt wird. Im weiteren bin ich mir sicher, dass diese einiges zu bieten haben/hätten. Leider ist es so, dass ausländische Trainer sich besser verkaufen können. Dies sollte in der Ausbildung welche der SIHF anbietet, nicht nur thematisiert, sondern bewusst eingeübt werden, immer mit dem Hintergrund sich dabei selber zu bleiben.
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