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Offener Brief an Bundesrat Hockey-Klubs wehren sich: «Unsere Anstrengungen wären wertlos»

Die Klubs der National League haben gegenüber möglichen Verschärfungen seitens des Bundesrates Stellung genommen.

Die Klubs der National League.
Legende: Wollen weiter (vor Zuschauern) Eishockey spielen Die Klubs der National League. Freshfocus

Am Mittwoch informiert der Bundesrat über weitere Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Verschärfungen werden auch für den Profi-Sport erwartet – möglich ist eine flächendeckende Rückkehr zu Geisterspielen.

An einem Treffen haben die Klubs der höchsten Schweizer Eishockey-Liga nun entschieden, «alles daran zu setzen, die Hockey-Saison zu Ende zu spielen» und sich in einem offenen Brief an den Bundesrat gewandt.

Nicht vor dem Virus kapitulieren

Die Klubs hätten allesamt taugliche Schutzkonzepte auf die laufende Saison hin entwickelt und gleichzeitig diverse Einbussen in Kauf genommen (u.a. Reduktion der Zuschauer und Lohnkürzungen).

Man wolle «nicht vor einem Virus kapitulieren, weder als Klubs noch als Menschen», heisst es in dem Brief. Dann wird der Bundesrat direkt angesprochen: «Die grossen Anstrengungen, die zur Umsetzung der Schutzkonzepte geleistet worden sind, erweisen sich aufgrund Ihrer (geplanten) Entscheidungen als wertlos. Die finanzielle Basis, auf der wir aufgebaut haben, ist uns entzogen worden. Das ist unfair, weil wir uns darauf ausgerichtet haben.»

Video
Archiv: Mehrere Kantone ziehen die Schraube wieder an
Aus Sport-Clip vom 23.10.2020.
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Tagesschau, 22.10.2020, 19:30 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Ich glaube nicht mehr wirklich daran, dass diese rigorosen Massnahmen helfen. Dann stecken sich die Leute anderswo an. In Brasilien ist sei 2 Monaten, bis auf die Schulen, alles norma offen, Leute halten sich anMaskenpflicht etc, die Fallzahlen gehen stark nach unten. Auch wenn sicher weniger gestestet wird als in der CH, Trend geht stark nach unten. Soll mir nun einer die Logik aufzeigen und ob all die wissenschaftlich wirklich Stand hält. Lasst die Clubs vor Zuschser spielen.
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    1. Antwort von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
      Wenn Sie doch den Text nur ein bisschen sachlicher aufbauen würde, könnte man auch verstehen was Sie genau meinen.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Was nützt das "beste" Schutzkonzept, wenn sich die Zuschauermassen beim Verlassen der Stadien nicht daran halten? Dichtgedrängt strömen die Menschen hinaus, ziehen die Schutzmasken noch in den Gängen oder auf dem Stadionareal aus und jubeln und umarmen sich. Die Clubs sind zwar nicht schuld, können dagegen aber kaum etwas tun. Eine Bekannte von mir das hat das erlebt und verzichtet vorläufig auf Matchbesuche (trotz Saisonkarte). In den Logen der Clubbosse sieht man das halt nicht.
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  • Kommentar von Daniel Ast  (kona2022)
    Ausgiebige Schutzkonzepte wurden unter Einbezug der notwendigen Experten erstellt, geprüft und freigegeben. Die Massnahmen wurden umgesetzt. Kurze Zeit später wird alles wieder verworfen. Wo liegen die Fehler? Welche Ansteckungen sind auf diese fehlerhaften Konzepte entstanden? Wie müsste nachgebessert werden? Es geht mir generell um Sportanlässe - auch im Juniorenbereich. Wir sollten wirklich beginnen, differenziert vorzugehen. Wir haben so viele Spezialisten. Geht nicht, gibt's nicht.
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