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Rapperswil schockt Lugano Bern verliert gegen Langnau, Zug ist neuer Leader

  • Bern verliert zuhause gegen Langnau 1:3 und büsst die Tabellenführung an Zug ein.
  • Der EVZ ringt Biel auswärts 3:2 nieder.
  • Aufsteiger Rapperswil schockt Lugano, Fribourg verliert zuhause gegen Genf die 3. Partie in Serie.

Bern - SCL Tigers 1:3

Langnau schliesst in der Tabelle punktemässig wieder zum Lokalrivalen auf. Mit konzentrierter Defensivarbeit und der nötigen Prise Abgeklärtheit holten die Tigers aus einem Minimum an Aufwand den maximalen Ertrag heraus. Nolan Diems 1:0-Führungstreffer (13.) musste wie Federico Lardis 2:0 (42.) einer Schiedsrichter-Überprüfung standhalten

Mark Arcobellos Anschlusstreffer (59.) kam zu spät, Langnaus Harri Pesonen machte mit dem Empty-Netter den Deckel drauf. Für den meisten Diskussionsstoff sorgte indes kein Tor: Berns Simon Moser traf Anton Gustafsson unglücklich und wurde wegen eines Checks gegen den Kopf unter die Dusche geschickt. Die Berner müssen die Leaderposition nach einer Nacht an der Spitze an Zug abtreten.

Biel – Zug 2:3

Der EHC Biel befindet sich weiter im Sinkflug: Das 2:3 gegen Zug war bereits die 4. Niederlage in Folge für die Seeländer. Die Partie, die erst nach der Hälfte der Spielzeit wirklich Schwung aufnahm, erfuhr zweimal eine Wende: Zuerst stellte Biel dank den Treffern von Damien Brunner (36.) und Ramon Tanner (39.) von 0:1 auf 2:1. Im Schlussabschnitt aber jubelten die Zentralschweizer. Garrett Roes Powerplaytor in der 58. Minute bringt ihnen den Sprung auf den Leaderthron. Yannick Zehnder hatte zuvor den Ausgleich zum 2:2 (47.) besorgt.

Rapperswil – Lugano 6:3

Dass das zuletzt formstarke Lugano in Rapperswil tauchen würde, zeichnete sich schon früh ab. Daniel Kristo und Corsin Casutt überrumpelten die Tessiner innert 62 Sekunden zwischen der 6. und 7. Minute und stellten die Weichen mit der 2:0-Führung auf Sieg. Dario Bürgler brachte die «Bianconeri» zweimal auf einen Treffer heran, doch im Schlussdrittel ebneten Roman Schlagenhauf (48.) und Jan Mosimann (51.) dem Schlusslicht den Weg zum raren Sieg.

Freiburg – Servette 3:5

Der erste Auswärtssieg im 9. Anlauf für Servette war auch von Gehässigkeiten geprägt. Mit Eliot Berthon und Julien Sprunger musste am Ende des 1. Abschnitts in kurzer Folge je ein Spieler beider Mannschaften vorzeitig unter die Dusche. Berthon kassierte die Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einem Check von hinten, Sprunger für ein Beinstellen. Johan Fransson prallte bei der Aktion unglücklich in die Bande.

Auch spielerisch lief einiges: Jim Slater und Andrew Miller führten mit perfektem Timing und einem Doppelschlag kurz vor Drittelsende den 2:2-Ausgleich für Freiburg herbei. Dies innert 16 (!) Sekunden, wobei Millers Treffer eine Sekunde vor der Sirene kam. Schneller fielen in dieser Saison noch keine 2 Tore für dieselbe Mannschaft. Das Heimteam drängte in der Schlussphase und nach dem zwischenzeitlichen 3:4-Anschluss durch Jacob Micflikier auf den Ausgleich, doch stattdessen gelang Tanner Richard noch das 5:3 ins leere Tor.

Ambri - Lausanne 2:1

Nach einer 8 Spiele umfassenden Siegesserie musste Lausanne das Eis zum 2. Mal an diesem Wochenende als Verlierer verlassen. Einen Tag nach dem 4:5 gegen den ZSC unterlagen die Waadtländer Ambri-Piotta auswärts 1:2. Dass die Leventiner ihre Powerplay-Stärke für einmal nicht ausnutzen konnten, hielt sie nicht davon ab, das Direktduell gegen Lausanne zum 4. Mal in Folge für sich zu entscheiden. Zum Matchwinner avancierte Dominic Zwerger (36.), der mit seinem 7. Saisontreffer per «Buebetrickli» das entscheidende 2:1 erzielte.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 24.11.2018, 22:05 Uhr