Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Round-up der National League Biel übernimmt Spitze, Gottéron verharrt im Loch

Freiburg - Biel 1:4

Der Dubé-Effekt zeigte bei Gottéron nicht lange Wirkung. Beim 2. Einsatz unter Interimscoach Christian Dubé, der in der Saanestadt eigentlich als Sportchef amtet, geriet das Schlusslicht wieder auf die Verliererstrasse und bezog beim 1:4 gegen Biel die 6. Pleite in der 8. Partie. Fast schon erschreckend war, wie passiv sich die «Drachen» ihrem Schicksal ergaben.

Nur einmal flammte zur Spielmitte etwas Hoffnung auf, als der 1:2-Anschluss durch Ryan Gunderson im Powerplay nach intensiver Videokonsultation infolge möglicher Torhüterbehinderung gegeben wurde. Doch Beat Forster düpierte Reto Berra kurz darauf wieder. Zwei Bemerkungen fehlen, um die Geschichte zu Ende zu erzählen: Ein Empty-Netter von Mike Künzle besiegelte das Schlussergebnis, und die Seeländer lösten die spielfreien ZSC Lions als Leader ab.

Video
Berra: «Spielten nur 40 statt 60 Minuten»
Aus Sport-Clip vom 11.10.2019.
abspielen

Zug - Ambri 5:1

Beim 5:1 vor Heimkulisse realisierte der EV Zug seinen höchsten Erfolg in der Meisterschaft 2019/20. Einziger Makel: Luca Hollenstein, der den Vorzug gegenüber Leonardo Genoni erhielt, wurde in der 55. Minute um einen Shutout gebracht. In der Vorwärtsbewegung war Grégory Hofmann Mann des Spiels. Der aus Lugano gekommene 26-Jährige traf zwischen der 32. und 39. Minute doppelt – und auch gleich 2 Mal im Powerplay. Seine Tore bedeuteten bereits das 4:0 und 5:0, ehe im letzten Abschnitt die Zentralschweizer nicht mehr mit letzter Konsequenz ans Werk gingen.

Genf-Servette - SCL Tigers 6:3

In der Romandie steuerte auch Genf auf seinen höchsten Sieg in dieser Saison zu, ehe die Emmentaler in der Schlussphase noch ihre Zähne zeigten. Namentlich Raphael Kuonen betrieb für die SCL Tigers Resultatkosmetik. Schon nach 18 Minuten hatte das Heimteam 4:1 geführt, wobei vor allem Langnau-Goalie Damiano Ciaccio glücklos agierte. Die ersten 3 Abschlüsse auf sein Tor liess er passieren, im 1. Abschnitt kassierte er 4 Treffer aus nur 6 Schüssen. Die Genfer beendeten mit dem Sieg ihre Niederlagenserie von 4 Partien in Folge.

Sendebezug: SRF zwei, «eishockey aktuell», 11.10.2019 22:20 Uhr

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Der Auftritt Gottérons gegen Biel spricht Bände. Da passt wenig bis nichts zusammen. Wenn Berra auch noch Pflaumen zulässt (1 : 3), dann ist Hopfen und Malz verloren ein Spiel zu gewinnen. Das Powerplay war so schwach wie es letztes Jahr schon schwach war. Gottéron spielt heuer die 40. A-Saison ohne Unterbruch. Schwache Zeiten hatte es gewiss schon einige. Aber so emotionslose und blutleere Auftritte sind neu.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen