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Round-up der National League Zug bleibt makellos – Ambri holt den ersten Dreier

  • Dank starkem Powerplay: Zug bezwingt nach Lugano am Freitag auch Bern am Samstag. Ambri holt die ersten Punkte der Saison.
  • Auch wegen Goalie-Fehlern: Langnau und Davos verlieren bei Torfestivals.
  • Lugano hat nach dem starken Saisonstart den Schwung verloren (2:4 in Freiburg).

Zug - Bern 2:1

Kurz nach Ablauf einer doppelten Überzahl bewies Grégory Hofmann sein feines Händchen und traf im Alleingang sehenswert unter die Latte zum 2:1 für den EVZ. Es sollte am Ende die Entscheidung sein. Bern hatte sich vor allem im Mitteldrittel mit 5 Strafen selber zurückgebunden. Die Berner waren zwar nach einem Sololauf von Inti Pestoni in Führung gegangen (17.), nur 2 Minuten später glich allerdings Dario Simion per Abstauber im Powerplay aus. Zu Spielbeginn war er noch am Pfosten gescheitert.

Genf - Ambri 2:3

Ambri holte sich in Genf die ersten Punkte und zeigte sich dabei vor allem im Überzahlspiel unwiderstehlich: Marco Müller per One-Timer und Stanislav Horansky nach einem Abpraller aus dem Gewühl heraus stellten bis zur 23. Minute auf 2:0, Matt D'Agostini traf wenig später ebenfalls im Powerplay zum 3:1. Dazwischen war Tanner Richard in Unterzahl ein kurioser Anschlusstreffer gelungen. Genf seinerseits hatte es verpasst, eine offensive Druckphase zu Beginn in Tore umzumünzen. Noah Rods zweiter Anschluss kam zu spät.

Video
Genfs Richard trifft in Unterzahl per Volley
Aus Sport-Clip vom 10.10.2020.
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Lausanne - Davos 4:3

Lausanne lässt nach durchzogenem Start den 2. Sieg innert 24 Stunden folgen. Innert 3 Minuten drehten die Lausanner zur Spielmitte einen 1:2-Rückstand. Erst stellte Toronto-Leihgabe Denis Malgin sein Können unter Beweis und traf nach einem Sololauf per Backhand, dann war Ronalds Kenins kurz nach Ablauf einer Überzahlsituation erfolgreich. Der entscheidende Fehler unterlief Davos-Goalie Sandro Aeschlimann in der 46. Minute, als er eine Hereingabe von Brian Gibbons zum 4:2 ins eigene Tor ablenkte. Der Anschlusstreffer von Benjamin Baumgartner blieb Resultatkosmetik.

Freiburg - Lugano 4:2

Nach zwei Siegen zum Saisonstart ist Lugano ins Trudeln geraten. Der Niederlage gegen Zug am Freitag folgte eine in Freiburg. Nach Killian Mottets Handgelenkschuss zum 1:0 im Powerplay drückte Freiburg im Mitteldrittel auf das 2:0 und kam ihm mit einem Schuss von Benoit Jecker sehr nahe. Nach Videostudium konnten die Schiedsrichter aber nicht mit Sicherheit sagen, dass die Scheibe hinter der Torlinie lag. So gelang Bernd Wolf wenig später der Ausgleich für Lugano. Ein Doppelschlag von Chris DiDomenico und Viktor Stalberg innert 30 Sekunden in der 50. Minute sorgte dafür, dass auch ein unglücklicher Ausflug von Reto Berra (Luca Fazzini profitierte zum 2:3) den Freiburger Sieg nicht mehr verhindern konnte.

Video
Berras unglücklicher Ausflug, Fazzini vollstreckt
Aus Sport-Clip vom 10.10.2020.
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Lakers - ZSC Lions 1:2 n.V.

Königstransfer Sven Andrighetto führte die ZSC Lions mit einem Tor und einem Assist zum 2:1-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Gegen das mutig aufspielende Heimteam tat sich die hochgelobte Zürcher Offensive lange schwer, Andrighettos Tor in der 38. Minute in Unterzahl blieb der einzige Zürcher Treffer in der regulären Spielzeit. Nando Eggenberger sicherte den Lakers in der 58. Minute den verdienten Punkt. In der Overtime konnte der ZSC nach zuvor 4 erfolglosen Anläufen eine Überzahlsituation verwerten. Frederik Pettersson traf per One-Timer zum 2:1.

Tigers - Biel 4:5 n.V.

Tigers-Goalie Gianluca Zaetta zog keinen guten Tag ein. Eine Viertelstunde vor Schluss liess er sich aus spitzem Winkel von Toni Rajala zwischen den Beinen zum 4:2 erwischen. Bereits zuvor hatte er bei den Toren von Janis Moser und Mike Künzle zum zwischenzeitlichen 2:2 nicht gut ausgesehen. Seine Vorderleute konnten durch Ben Maxwell und Tim Grossniklaus (1 Minute vor Schluss) nochmals ausgleichen, in der Overtime sorgte dann aber erneut Moser für die Entscheidung.

SRF zwei, Powerplay, 9.10.20, 22:20 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Aebi  (W.G.)
    Dank an den alten Sportchef, der Ciaccio nach Ambri ziehen liess und diesen "Nachfolger" holte...
  • Kommentar von Silvio Guarneri  (Guarneri)
    Ambrì hat die ersten Spiele nicht verloren, weil sie schlechter als die Gegner waren. Die Statistiken zeigten, dass Ambrì ebenbürtig war. Es ist aber schwer zu gewinnen, wenn die Chancen nicht verwertet werden.
  • Kommentar von Willy Amport  (Willy Amport)
    Mit zwei Ausländer beim SC Bern auf dem Spielfeld gegen Zug wo vier Ausländer haben was soll man da machen....es wird eine harte Saison für den SC Bern mit zwei Ausländer.
    1. Antwort von Beat Niederberger  (Be_Niederberger)
      Zug spielte auch nur mit 3 Ausländer. Bei Bern müsste einfach mehr vonn Haas, Moser und soweiter kommen