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Round-up National League Ambri mit bittersüssem Sieg – Spitzenduo lässt Federn

  • Trotz eines 3:2-Siegs gegen Bern muss Ambri seine Playoff-Ambitionen wohl begraben.
  • Die beiden Spitzenklubs Freiburg (2:5 in Lugano) und Zug (0:4 in Genf) beziehen überraschend klare Niederlagen.
  • Biel muss nach der 1:3-Niederlage in Rapperswil um die direkte Playoff-Quali zittern.

Ambri – Bern 3:2 n.P.

Ambri siegte zwar im Spiel der letzten Chance, doch der Erfolg nach Penalties dürfte wohl zu wenig sein im Kampf um einen Platz in den Pre-Playoffs. 9 Punkte beträgt der Rückstand der Leventiner auf die Berner, die den 10. Platz innehaben. Im Shootout waren mit Dario Bürgler, Inti Pestoni und Dominic Zwerger gleich 3 Ambri-Akteure erfolgreich. In der regulären Spielzeit hatten der Ex-Berner André Heim (25.) und Daniele Grassi im Powerplay (37.) Ambri zweimal in Führung geschossen. Dustin Jeffrey war für den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 besorgt (36.), Philip Varone traf gar mittels Shorthander zum 2:2 (42.).

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Varone trifft mittels Shorthander zum Ausgleich
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 36 Sekunden.

Lugano – Freiburg 5:2

Ausgerechnet Yannick Herren, der bis Anfang November noch beim Gegner gespielt hatte, eröffnete das Skore für die Tessiner (14.). Romain Loeffel doppelte nur 69 Sekunden später nach. Nach Daniel Carrs 3:0 kurz nach der 1. Drittelspause wechselte Freiburg-Coach Christian Dubé den Torhüter: Loic Galley kam für Connor Hughes ins Spiel. Eine Reaktion des Leaders, der nun 3 der letzten 4 Spiele verloren hat, blieb aber aus. Im Gegenteil: Carr doppelte nach 35 Minuten nach. Freiburg erwachte zu spät: Killian Mottet (43.) und Matthias Rossi (54.) verkürzten zwar noch im letzten Drittel, zu mehr reichte es den Gästen aber nicht.

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2 Ex-Freiburger feiern frühen Doppelschlag für Lugano
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 56 Sekunden.

Genf-Servette – Zug 4:0

Am Freitag hatte sich Servette beim 3:4 n.V. bei Schlusslicht Ajoie blamiert. Entsprechend war eine Reaktion der Calvinstädter gefordert – und diese sollte heftig ausfallen. Gleich mit 4:0 fegten die Genfer die zweitplatzierten Zuger aus dem Stadion. Der EVZ machte sich mit kapitalen Fehlern wie beispielsweise jenem von Jan Kovar in der 29. Minute das Leben selber schwer. Tanner Richard sagte Danke und traf zum 3:0. Die Zentralschweizer hätten mit einem Punktgewinn Freiburg an der Tabellenspitze ablösen können, verpassten es aber, vom Ausrutscher der «Drachen» zu profitieren. Servette hingegen befindet sich weiter in Tuchfühlung mit den direkten Playoff-Plätzen.

Video
Richard bestraft Kovars Aussetzer postwendend
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 41 Sekunden.

Davos – Ajoie 3:0

Dank des Heimsiegs gegen Schlusslicht Ajoie konnte Davos Platz 6 vorerst behaupten. Die Bündner waren in allen Belangen überlegen (34:21 Schüsse aufs Tor), zeigten sich in der Chancenverwertung aber wenig effizient. So fiel das Verdikt nicht allzu hoch aus. In jedem Drittel erzielte das Heimteam ein Tor. Sven Jung war in der 11. Minute erfolgreich, Enzo Corvi traf in Überzahl (32.) und Mathias Bromé beseitigte jeden Zweifel am siegreichen Ausgang der Partie mit dem 3:0 in der 44. Minute.

Lakers – Biel 3:1

Nach der 3. Niederlage in Serie könnte Biel hinsichtlich der direkten Playoff-Qualifikation plötzlich noch ins Zittern kommen. Die Seeländer unterlagen in Rapperswil mit 1:3 und weisen nur noch einen Punkt Vorsprung auf das sechstplatzierte Davos auf, das seinerseits den heissen Atem von Lausanne und Genf im Nacken spürt. Eine 2+2-Minuten-Strafe gegen Damien Brunner hatte die Niederlage der Gäste eingeleitet (9.). In den folgenden beiden Powerplays trafen Jeremy Wick und Roman Cervenka. Der tschechische Liga-Topskorer war es denn auch, der mit einem Empy Netter für die Entscheidung sorgte.

SCL Tigers – ZSC Lions 1:4

Sven Andrighetto war in diesem Spiel der Matchwinner. Der Zürcher glänzte beim Pflichterfolg in Langnau mit einem Hattrick und liess den ZSC erstmals seit der Olympia-Pause wieder 2 Siege in Serie feiern. Im Spiel gegen den Tabellen-Vorletzten mangelte es allerdings lange an Highlights: Nach dem 1:0 von Andrighetto (13.) nahm die Partie erst im Schlussdrittel wieder Fahrt auf. Larri Leeger konnte zunächst für die SCL Tigers, die gut mitspielten, per Direktschuss ausgleichen (48.). Doch nur eine Minute später war es erneut Andrighetto, der die ZSC Lions nach einem Abpraller wieder in Front brachte. In der Schlussphase vollendete der Stürmer seinen Hattrick und Marco Pedretti traf ebenfalls noch mit einem Empty Netter.

Video
Puck bleibt in Helm von ZSC-Goalie Kovar stecken
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 3 Sekunden.

Radio SRF 1, Abendbulletin, 05.03.2022, 22:05 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Fuchs  (Roger Fuchs)
    Was im Bericht allerdings nicht erwähnt wird ist, dass Zug ohne 9 Stammkräfte! und mit einem Elite-Junioren Torwart angetreten sind.
    1. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Ja und das würde mich an der Stelle von allen anderen Teams wo nebst genf um die direkte playoff quali spielen extrem aufregen.
    2. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Roger Fuchs: Gut, dass Sie das ansprechen. Das war mir gar nicht bewusst, als ich das Resultat des EVZ-Spiels vernahm. Sowas könnte man eigentlich als Verfälschung der Meisterschaft bezeichnen, insbesondere im Kampf um die direkten Playoff-Plätze. Ob der EVZ ohne Leonardo Genoni im Tor am Tag zuvor gegen den HCD auch so ungefährdet zum 7:2-Sieg gekommen wäre, ist höchst fraglich. Wenn der EVZ das auch morgen Abend gegen Lausanne so macht, wäre das in meinen Augen höchst unsportlich.
    3. Antwort von Joel Wiederkehr  (Joel.W.)
      Gewisse Stammspieler sind verletzt, andere werden geschont. Da Zug 8 Spiele in 12 Tagen haben, kann ich das verstehen. Im Tor stand der 3. Torwart des EVZ. Der Elite-Junior war lediglich ersatz.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Ob 7, 8 oder 9 Punkte spielt keine Rolle mehr, leider. Schade Ambri hätte den Preplayoffs oder Playoffs gut getan, nur schon der besten Fanns wegen. Gegen die Millionen von Laus., Zug, ZSC, Lug.und Co. bist du chancenlos. Ausreisser wie Rapoi gibt es leider zu wenig.
    Solange der Verband nichts ändert wird es eine 2 oder 3 Klassengesellschaft bleiben. Zug, ZSC als Meister, Davos, Biel, Lugano, Servette, Lausanne als Geldvernichter (Aufwand/Ertrag Missverhältnis). und der Rest unter chancenlos
    1. Antwort von Kai Lazarevski  (KaLazJr)
      Stimme teilweise zu… Wen wer Geld vernichtet dann wäre es allen vorona Lugano, Lausanne, ZSC, Zug und Fribourg. Auch Bern scheint mit den neuen Transfers (Vermin Loeffel und co) mehr als genug Geld zu haben. Dass Davos einen Geldscheisser hat, stimmt schlicht nicht (siehe Herzog). Davos ist neben Rappi die einzige Mannschaft die sich den Erfolg nicht zusammenkauft!!!
    2. Antwort von Fabio Matter  (FMi)
      @Lazarevski: Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: man kann Erfolg nicht kaufen ;-)
      Egal, wie viel Geld investiert wird. Es bringt wenig, einen Haufen Stars zusammenzukaufen, wenn diese dann nicht als Team funktionieren...
    3. Antwort von Kai Lazarevski  (KaLazJr)
      @Matter

      Dann sollen Zug, Bern und wie sie alle heissen nur noch mit eigenen Junioren spielen;)))) dann würde ich Ihnen Recht geben, dass man sich den Erfolg nicht kaufen kann hust hust EVZ letze Saison…

      Natürlich kann man sich den Erfolg erkaufen… Man muss nur die richtigen Spieler, sowie denn richtigen Staff beisammen haben, der eine Mannschaft formen kann.