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Round-up National League Aufsteiger Ajoie düpiert Meister Zug – Lions besiegen Lugano

  • Aufsteiger Ajoie gewinnt überraschend in der 8. Runde der National League mit 3:2 nach Verlängerung bei Meister Zug.
  • Die ZSC Lions drehen gegen Lugano im Mitteldrittel auf und siegen mit 5:2.
  • Die Rapperswil Jona-Lakers machen bei den Tigers kurz vor Schluss den Unterschied und gewinnen 5:4.
  • Lausanne kann eine starke Leistung über 40 Minuten nicht krönen und verliert mit 2:5 zuhause gegen Davos.
  • Freiburg dominiert ein schwaches Genf auswärts und gewinnt 3:1.
  • Biel dreht die Partie gegen Bern, gewinnt mit 4:3 nach Verlängerung und bleibt ungeschlagen.

Zug - Ajoie 2:3 n.V.

Eine grössere Überraschung kann die National League derzeit wohl nicht bieten: Aufsteiger Ajoie gewann in Zug beim Meister. Ajoies Potenzial deutete Jonathan Hazen mit dem Führungstreffer nach einem Dribbling in der 21. Minute an. Er kann also doch noch Tore schiessen – in der National League war es sein erstes. Zugs Reaktion folgte im selben Abschnitt: Anton Lander glich 9 Minuten später aus, nachdem er gerade erst von der Strafbank zurückgekehrt war. Niklas Hansson traf weitere 9 Minuten später in Überzahl zum 2:1.

Doch das war es eben noch nicht. Hazen hatte Blut geleckt und nutzte in der 59. Minute beim 2:2 aus, dass Zug zu wenig effizient und defensiv fehlerhaft auftrat. In der Verlängerung folgte ein Hin und Her – mit dem besseren Ende für die Jurassier. Ueli Huber lenkte den Querpass von Topskorer Thibaut Frossard mit dem Schlittschuh ins Tor zum Überraschungssieg.

ZSC Lions - Lugano 5:2

In einem starken 2. Drittel drehen die Lions die Partie zuhause gegen Lugano. Yannick Weber erzielte sein 2. Tor im neuen Dress (22.), Justin Sigrist schoss mit der Backhand Santeri Alatalo an (34.) und John Quenneville vollendete in kurioser Manier zum 3:1 (40.). Nach einem ausgeglichenen Start hatte Giovanni Morini die Tessiner nach 8 Minuten aus dem Gewühl in Führung gestochert. Quenneville nach einem Abpraller (50.), Luganos Julian Walker (56.) und Denis Malgin (60.) waren für die restlichen Tore besorgt. Nach einem Stockschlag von Evan Tschumi in Richtung eines Kopfes gingen die Emotionen zum Schluss nochmals hoch.

SCL Tigers - Lakers 4:5

Die Lakers zogen den Tigers erst kurz vor Schluss davon. Nico Dünner, Sekunden zuvor beim 3:3 durch Langnau noch auf der Strafbank, gelang das 4:3 in der 56. Minute. 2 Minuten später zog Nando Eggenberger in Überzahl ab und sah seinen Schuss hinter Ivars Punnenovs zum 5:3 einschlagen. Der wäre haltbar gewesen. Das 4:5 von Langnaus Jesper Olofsson war der resultatmässige Schlusspunkt, weil Aleksi Saarela eine gute Chance nicht mehr nutzen konnte. Nach 11 Minuten hatten die Tigers noch mit 2:0 geführt, belohnten sich letztlich aber nicht.

Lausanne - Davos 2:5

Das Resultat bei Lausanne - Davos wird dem Spielverlauf nicht ganz gerecht. Die Waadtländer waren insgesamt mindestens ebenbürtig, trafen aber nur zu Beginn der Partie. Nach 40 Sekunden stand es 1:0 (Jiri Sekac traf), nach 8 Minuten 2:1 (Yannick Frehner für Davos und Christoph Bertschy). Auch einem starken Gilles Senn im HCD-Tor war es geschuldet, dass Lausanne zu keinen Toren mehr kam. Auf der anderen Seite glich Magnus Nygren aus (14.) und Matej Stransky lenkte einen Schuss von Dominik Egli zum 3:2 ab (22.). Raphael Prassl in der 49. Minute und Axel Simic 2 Zeigerumdrehungen später stellten auf 5:2.

Genf-Servette - Freiburg 1:3

Genf hatte nur zu Beginn des 2. Drittels eine starke Phase. Ansonsten war Freiburg gefühlt die bessere Mannschaft. Daniel Brodin sorgte für das erste Gottéron-Tor nach einem Bully (3.), Mauro Jörg (31.) durchbrach die starke Phase von Servette und Dave Sutter (34.) demotivierte die Heimmannschaft gleich nochmals. Er war übrigens der erste Verteidiger von Freiburg, der in der laufenden Saison einen Treffer erzielte. Dem 1:3 durch Genf-Topskorer Valtteri Filppula folgte im Schlussdrittel kein Tor mehr.

SRF zwei, powerplay, 24.09.21, 22:45 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Der Aufsteiger aus dem Jura ist besser, als viele "Experten" wahrhaben wollen und wir noch manche Überraschung schaffen!