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Round-up National League Bern erkämpft sich Heimsieg – Zug siegt trotz zwei Blackouts

  • Bern gewinnt im 1. Spiel nach dem Cupfinal auch die National-League-Partie gegen Genf (4:3 n.P.)
  • Zug baut seine Serie trotz zwei Blackouts in der Anfangsphase auf 8 Siege aus (5:4 gegen Ambri).
  • Freiburg gewinnt in Lausanne nach 3:1-Führung nur im Penaltyschiessen (5:4).
  • Biel besiegt Lugano dank starkem Startdrittel und Hofer-Hattrick 6:2.

Bern - Genf 4:3 n.P.

Zwei Tage nach dem souveränen Cupfinal-Sieg gegen die ZSC Lions hat der SC Bern auch in der Meisterschaft einen Sieg feiern können. Vincent Praplan steuerte im Penaltyschiessen den entscheidenden Treffer bei. Das Heimteam hatte gegen Genf zuvor 0:2 und 1:3 zurückgelegen, blieb dank jeweils umgehenden Anschlusstreffern aber stets in Reichweite. Cory Conacher rettete die Berner 3 Minuten vor Schluss in die Verlängerung.

Einen längeren Unterbruch hatte es nach dem Genfer Treffer durch Marco Miranda (27.) zum 3:1 gegeben. Die Schiedsrichter deuteten zuerst einen hohen Stock von Linus Omark an. Nach fast 10-minütigem Videostudium entschieden sie aber, dass der Treffer zählt.

Zug - Ambri 5:4

Tabellenführer Zug baute seine eindrückliche Serie auf 8 Siege aus. Santeri Alatalo nutzte die einzige Überzahlsituation des Schlussdrittels gnadenlos aus und sicherte dem EVZ 2 Minuten vor Schluss den 5:4-Erfolg. Die Zentralschweizer lagen gegen die Leventiner nach einer verrückten Anfangsphase und zwei Blackouts von Justin Abdelkader und Dominik Schlumpf früh mit 1:2 zurück. Nach einer halben Stunde hatten sie diesen Rückstand korrigiert und führten 3:2. Weil Brendan Perlini (35.) und Diego Kostner (39.) aber zweimal in Überzahl trafen, war vom EVZ erneut eine Reaktion gefordert – und sie kam auch diesmal. Ambris Petr Cajka trug mit seinem Beinstellen und der anschliessenden Wanderung auf die Strafbank seinen Teil dazu bei.

Lausanne - Freiburg 4:5 n.P.

Lausanne holte trotz grosser Moral nur einen Punkt. Gegen Freiburg ging das Heimteam durch Denis Malgin (2.) zwar früh in Führung. Samuel Walser glich aber postwendend aus (3.). Zwischenzeitlich führte Freiburg mit 3:1 und 4:3, doch Lausanne kam immer wieder heran. Am Ende sicherten Chris DiDomenico und der Ex-Lausanner Yannick Herren Gottéron im Penaltyschiessen den Extrapunkt. Beide hatten bereits in den regulären 60 Minuten getroffen.

Lugano - Biel 2:6

In der 6. Minute avancierte Damien Brunner zum Unglücksraben, als er Thomas Wellingers Hereingabe mit dem Schlittschuh ins eigene Tor ablenkte (Video unten). Doch Biel machte diese Szene schnell vergessen: Eine Minute später glich Fabio Hofer aus, Tino Kessler drehte die Partie (13.). Der Österreicher Hofer krönte ein starkes Bieler Startdrittel mit dem 3:1 (18.). Konstantin Komarek stellte eine Minute vor der 2. Sirene auf 4:1. Dario Bürgler brachte die Luganesi in Überzahl wieder etwas heran, ehe Marc-Antoine Pouliot per Empty Netter die Partie entschied (58.) und Hofer noch in der gleichen Minute seinen Hattrick perfekt machte.

Video
Brunner lenkt zum 0:1 ins eigene Tor ab
Aus Sport-Clip vom 02.03.2021.
abspielen

SRF zwei, «powerplay», 02.03.2021, 22:20 Uhr;

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