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Round-up National League Lakers ziehen den Lions erneut den Zahn – Tigers drehen Partie

  • Die Rapperswil-Jona Lakers bezwingen die ZSC Lions im Nachtragsspiel der 4. Runde der National League zuhause mit 6:5. Das Duell hatte letzten September wegen einer defekten Lampe abgebrochen werden müssen.
  • Die SCL Tigers bodigen Ambri-Piotta dank eines bärenstarken Mitteldrittels ebenfalls mit 6:5.

Rapperswil-Jona Lakers – ZSC Lions 6:5

Nach 3 Siegen in Serie haben die ZSC Lions wieder eine Niederlage beziehen müssen. Dass die Zürcher ausgerechnet im Zürichsee-Derby gegen die Lakers den Kürzeren zogen, überraschte kaum, hatten sie doch bereits die ersten zwei Saisonduelle verloren.

Ohne Zittern ging es für die Rosenstädter aber nicht – und das trotz einer 5:2-Führung nach 40 Minuten. Denn die Zürcher bewiesen stets Moral, kamen bis zur 51. Minute auf 4:5 heran. Selbst einen Lakers-Shorthander (57.) schüttelte das Team von Rikard Grönborg ab. Zu mehr als dem 5:6 reichte es den «Löwen» jedoch nicht.

Den Grundstein zum Erfolg hatten die Lakers im Mitteldrittel mit 3 Toren gelegt. Zwei davon erzielte Jeremy Wick, der im Schlussabschnitt mit dem 6:4 in Unterzahl den Hattrick perfekt machte. Kurz vor der 2. Sirene kam es dann vor dem «Rappi»-Tor zu einer konfusen Szene. Nach einer unübersichtlichen Situation im Slot kullerte die Scheibe über die Linie. Das Schiedsrichtergespann gab den Treffer nach Video-Konsultation. Lakers-Coach Stefan Hedlund meldete wegen einer Goaliebehinderung eine Coaches Challenge an – und tatsächlich: Nach dem 2. Video-Studium wurde das Tor aberkannt.

Ambri-Piotta – SCL Tigers 5:6

Ein fulminantes Mitteldrittel reichte Langnau, um Ambri zum ersten Mal in dieser Saison zu bezwingen. Gleich 5 Mal schlugen die Emmentaler zu. Das lag einerseits an der gnadenlosen Effizienz der Gäste, andererseits an der Fehleranfälligkeit der Tessiner Abwehr. Besonders sehenswert war Yannick Blasers Pass in die Tiefe unmittelbar vor dem 3:2 von Luca Wyss. Nach dem 5. Gegentreffer war der Arbeitstag von Ambri-Goalie Damiano Ciaccio vorbei.

Die Partie hatte für die Leventiner verheissungsvoll begonnen. Innert 82 Sekunden rissen die «Biancoblu» ihre Anhänger in der Gottardo-Arena 2 Mal von den Sitzen. Matt D'Agostini (5.) und André Heim (6.) reüssierten aus kurzer Distanz. Der Anschlusstreffer Alexandre Greniers, der nach einem schnörkellosen Konter fiel, symbolisierte die Auferstehung der Langnauer. Im Schlussdrittel hielt bei den Gästen aber der Schlendrian Einzug: Die Hausherren kamen noch bis auf 5:6 heran – und schnupperten in der letzten Sekunde gar am Ausgleich.

SRF zwei, powerplay, 7.12.21, 22:15 Uhr;

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