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Round-up National League Nach 0:4-Rückstand: ZSC gewinnt 13-Tore-Partie gegen Zug

  • Die ZSC Lions gewinnen auswärts in Zug ein verrücktes und torreiches Spitzenspiel in der 38. Runde der National League mit 7:6 nach Verlängerung.
  • Die SCL Tigers (gegen Davos) und Ambri-Piotta (in Lausanne) verbessern sich im Vergleich zu den Klatschen vom vergangenen Freitag und fahren je einen Punkt ein.
  • Biel schlägt die Lakers nach Penaltyschiessen 3:2.

Zug - ZSC Lions 6:7 n.V.

Als Sven Andrighetto 10 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum 5:6 traf, war der ZSC plötzlich wieder drin in der Partie gegen Zug. Dabei waren die Zürcher nach einem Horrorstart nach 25 Minuten bereits 0:4 im Hintertreffen gewesen. Doch ein verrücktes Mitteldrittel und 3 Tore von Denis Hollenstein lancierten die Aufholjagd der Lions. Spätestens nach Andrighettos Anschlusstreffer war sämtliche Souveränität aus den Reihen der Zuger gewichen. Und tatsächlich: Debütant Ryan Lasch drückte die Scheibe bei doppelter Überzahl in einem Gewühl über die Linie. Das Momentum war nun definitiv gekippt und tatsächlich: In der Verlängerung sorgte Garrett Roe für den Siegtreffer zum 7:6.

Die bisherigen 3 Saisonduelle hatten die Zuger allesamt für sich entschieden, darunter ein 6:3 und ein 8:2. Zu Beginn deutete alles auf eine Fortsetzung der Serie hin. Yannick Zehnder traf bereits nach 23 Sekunden, Dario Simion doppelte nach rund 3 Minuten nach. Damit war der Arbeitstag von ZSC-Keeper Lukas Flüeler auch schon beendet. Viel besser erging es Ludovic Waeber indes nicht, nach 6 Minuten Eiszeit musste auch er sich von Simion bezwingen lassen.

SCL Tigers - Davos 3:4 n.V.

Besser als beim 2:9 vom vergangenen Freitag in Davos lief es für die SCL Tigers allemal. Erst in der Verlängerung mussten sich die Emmentaler diesmal dem HCD geschlagen geben. Und beinahe wäre sogar Julian Schmutz zum Matchwinner der Tigers geworden. Der Stürmer erzielte das 3:2 in der 48. Minute. Er wechselt Ende Saison ausgerechnet zum Gegner Davos.

Doch Routinier Andres Ambühl glich mittels Ablenker 3 Minuten vor Schluss aus. In der Overtime wurde Schmutz zum grossen Verlierer: Er kam gegen Goalie Sandro Aeschlimann zu spät und ermöglichte Davos so mit seiner Strafe den Siegtreffer im 4 gegen 3. Enzo Corvi traf.

Video
Kuriose Strafe, weil Jung von der Bank aus den Puck fängt
Aus Sport-Clip vom 26.01.2021.
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Lausanne - Ambri-Piotta 2:1 n.P.

Auch Ambri-Piotta machte in Lausanne eine bessere Falle als vergangenen Freitag beim Heimspiel (0:6). Die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen und wenigen Chancen. Lausanne hatte insgesamt wohl etwas mehr vom Spiel, zeigte sich vor dem Tor aber zu wenig zwingend. Brian Gibbons' 1:0 für die Waadtländer fiel denn auch nach einem Ablenker (7.), der auf glückliche Weise Goalie Benjamin Conz passierte. Ambris Ausgleichstreffer erzielte die 4. Linie der Tessiner gegen die beste der Lausanner. Diego Kostner war der Torschütze (35.).

Lakers - Biel 2:3 n.P.

Biel hat auch das 3. Saisonduell gegen Rapperswil-Jona für sich entschieden. Die Seeländer setzten sich dank einem starken Shootout durch. Während bei den St. Gallern nur Leandro Profico seinen Versuch gegen Joren van Pottelberghe verwerten konnte, trafen aufseiten der Bieler Konstantin Komarek, Yannick Rathgeb und Jason Fuchs.

Für die Lakers hatte es schon nach 39 Minuten nicht gut ausgesehen. Beim Stand von 1:2 – Biel hatte die frühe Rapperswiler Führung mit einem Doppelschlag durch Petteri Lindbohm (29.) und Ramon Tanner (33.) gedreht – musste Keeper Melvin Nyffeler verletzt vom Eis. Unmittelbar nach dem Torhüterwechsel geschah zweierlei: Zum einen glich Kevin Clark noch vor der Drittelspause zum 2:2 aus. Zum anderen hielt Nyffeler-Backup Noël Bader seinen Kasten rein – bis er sich dann im Shootout bezwingen lassen musste.

SRF zwei, powerplay, 26.01.2021, 22:25 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Aebi  (W.G.)
    Tigers-Davos war kein top Spiel, aber die beiden klar schwächsten auf dem Eis waren die beiden Head Schiris Müller und vor allem Di Pietro. Nati B Nivea
    1. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Ähnlich beim Spiel EVZ : ZSC. Schwache und Spielentscheide Entscheide der Schirris ... für mich absolut unvetständlich.
    2. Antwort von christoph scheidegger  (chsc)
      Voll und ganz einverstanden.. nach der strafe in der verlängerung haut der davoser beim bully leeger den stock ins gesicht und keiner reagiert.. schade, dass die schiris so die spiele nicht lenken, sondern beeinflussen..