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Legende: Video Tangnes: «Werden alles wie immer machen» (engl.) abspielen. Laufzeit 02:14 Minuten.
Aus sportlive vom 18.04.2019.
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SCB fehlt noch ein Sieg EV Zug: Selber Matchplan, anderes Resultat?

Nach der Zuger Heimniederlage steht Bern vor dem Meistertitel. Dennoch will der EVZ am Samstag kaum etwas ändern.

Wer am Donnerstag erst nach Spiel 4 des Playoff-Finals zwischen Zug und Bern den Fernseher einschaltete, tat sich möglicherweise schwer, anhand der Interviews den Ausgang der Partie zu rekonstruieren.

Auf der einen Seite betonte SCB-Coach Kari Jalonen, wie stark doch die Zuger Offensive agiert habe. Auf der anderen Seite blickten die Akteure des EVZ auf eine gelungene Leistung zurück und hoffnungsvoll voraus:

  • Reto Suri: «Wir müssen den genau gleichen Effort am Samstag noch einmal bringen. Allzu viel können wir nicht mehr viel besser machen.»
  • Raphael Diaz: «Wir hatten viele Schüsse aufs Tore, machten die Checks fertig und spielten solid. Für das nächste Spiel brauchen wir die genau gleiche Einstellung.»
  • Dan Tangnes (Coach): «Ich bin stolz darauf, wie mein Team gekämpft hat.»

Tatsächlich aber hatte Zug die Partie 1:3 verloren. Mit demselben Stand in der Serie stehen die Zentralschweizer mit dem Rücken zur Wand. Was auffällt, ist die mangelnde Effizienz in der Offensive. Nach dem 4:1 im ersten Finalspiel gelangen der Tangnes-Equipe in den 3 folgenden Partien nur noch insgesamt 4 Tore.

Zug schiesst, Bern trifft

Dabei schoss der EVZ viel häufiger als die Berner (124:87), erzielte aber weniger Tore (8:11). Während Zug in anderen Worten fast 16 Abschlüsse pro Treffer braucht, netzen die «Mutzen» bei jedem 8. Schuss ein.

Ist beim EVZ also einfach das Visier falsch eingestellt? Mitnichten. Einen grossen Anteil am Matchpuck der Berner hat Keeper Leonardo Genoni. Er ist mit über 94 Prozent Fangquote seinem Konterpart Tobias Stephan (89,41) klar überlegen.

Ich kann da kein Kaninchen aus meinem Hintern hervorzaubern.
Autor: Dan Tangnes

Neben einigen Schiedsrichterentscheidungen haderte Tangnes mit dem Glück: «Wenn wir so weiterspielen, wird das Karma auf unsere Seite wechseln», ist sich der Coach indes sicher. Man werde am Samstag in die Partie gehen, wie in jede andere auch, die Taktik nicht auf den Kopf stellen. Und sowieso: «Ich kann 2 Tage vor dem nächsten Spiel kein Kaninchen aus meinem Hintern hervorzaubern», so Tangnes plakativ.

Legende: Video Tangnes: «Dann kommen die Bounces zu uns» abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.04.2019.

Sollte Zug nun mit dem Motto «selber Matchplan, anderes Resultat» am Samstag in Bern scheitern, darf man sich damit trösten, Meisterkeeper Genoni in der nächsten Saison in seinen Reihen zu wissen. Es wäre wohl ein schwacher Trost.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.04.19, 19:40 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Bern wird Meister MIT Genoni.... Zug wird nächstes Jahr Meister MIT Genoni. Der Mann ist derart gut, Genoni "garantiert" Meistertitel.
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  • Kommentar von Hubert Glauser (Hubiswiss)
    Zug gehört mit Lausanne die Zukunft. Lausanne mit dem neuen Stadion und dem Sponsor. Zug wegen dem 100 Mio Projekt und der guten Nachwuchsarbeit.
    Der SCB wird eher Schwierigkeiten haben. Schwächere Torhüter, veraltest Stadion, keine neue Einnahmequellen und kein Mäzen
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    1. Antwort von Raphael Ruch (RR)
      Dafür ein, seit Jahren, etabliertes Konzept! Beispiel gefällig: SCB Gastro AG. Diese zeichnet sich u.a dafür verantwortlich, dass dem SCB ein Budget von nahezu 60 Mio zur Verfügung steht. Marc Lüthi mag vielleicht nicht allzu viel von Eishockey verstehen, dafür versteht er eine Menge von Business! Und von wegen veraltetes Stadion! Bern verfügt immer noch über eines der besten und v.a grössten Stadien in Europa! Bitte zuerst denken, dann schreiben, lieber Herr Glauser!
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  • Kommentar von B. Moser (moser.b)
    Ich denke der SCB hat jetzt 4 von 5 Finger am Pokal und wird wohl den Titel holen. Die Zukunft ist aber eher auf der Seite von Zug.
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    1. Antwort von Michael Peter (Stoffel)
      Das sehe ich auch so. Ein SCB ohne Genoni wäre der EVZ wohl im Vorteil. Ein so starker EVZ mit Genoni wird in den nächsten Jahren einige Trophäen sammeln! Trotzdem die Gegenwart gehört noch dem SCB. Und das hat der sich ehrlich und hart verdient.
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    2. Antwort von Willy Amport (Willy Amport)
      Der Unterschied zwischen dem SC Bern + EV Zug ist das der SC Bern wirklich eine Spitze Mannschaft ist im Gegensatz zum EV Zug.
      Der EV Zug muss das noch Beweisen müssen das Sie eine Spitze Mannschaft ist.
      Der SC Bern ist in diesem Finale die Abgeklärtere Mannschaft als der EV Zug das hat man deutlich gesehen der SC Bern muss nicht immer gut Spielen kann aber in jeder Situation zuschlagen wo der EV Zug nicht kann,...dem sagt man eine Spitzen Mannschaft.
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