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SCB siegt bei Genoni-Rekord Lions gewinnen Spektakel-Spiel – Lausanne dreht Partie

  • Die ZSC Lions gewinnen zu Hause nach 0:3-Rückstand und einer strittigen Entscheidung.
  • Lausanne dreht die Partie in Lugano innert zweieinhalb Minuten.
  • Leonardo Genoni feiert bei Berns Sieg gegen Biel seinen 10. Saison-Shutout.

ZSC Lions - Zug 4:3 n.V.

Pius Suter war in einer kuriosen Partie in der Overtime der Matchwinner für die ZSC Lions. Seinem Treffer war allerdings ein ungeahndetes Foul an Zug-Goalie Sandro Aeschlimann vorausgegangen. Die Schiedsrichter konnten ihren Tatsachen-Entscheid jedoch nicht mehr rückgängig machen.

Chris Baltisberger hatte für die Zürcher 3 Minuten vor dem Ende nach einem herrlichen Solo in Unterzahl zum 3:3-Ausgleich getroffen. Zuvor hatte Zug nach 3 Toren im Mitteldrittel lange wie der sichere Sieger ausgesehen, zumal die Lions mit zahlreichen Pfostenschüssen viel Pech bekundeten. Sehr schön anzusehen: Die tolle Zuger Kombination vor Lino Martschinis Treffer zum 3:0.

Kevin Klein (38. Minute) und Denis Hollenstein (55.) brachten das Team von Arno Del Curto wieder heran, ehe zum Ende gar die Wende folgte.

Lugano - Lausanne 1:2

Einem über weite Strecken harmlosen Lausanne reichten 3 starke Minuten, um Lugano auswärts zu bezwingen. Topskorer Dustin Jeffrey und Cory Emmerton mit ihren jeweiligen 10. Saisontoren drehten die Partie 10 Minuten vor Schluss.

Vor allem zu Beginn war wenig los gewesen in der Resega. Eine hohe Fehlerquote auf beiden Seiten verhinderte ein hochstehendes Spiel. So war Luganos zwischenzeitliche Führung durch Romain Loeffel (9.) denn auch ein Zufallsprodukt: Sein Abschluss wurde von Yannick Herrens Schlittschuh entscheidend abgelenkt.

Bern - Biel 3:0

Daniele Grassi nahm den Gästen 10 Minuten vor Schluss die letzte Hoffnung – Neuzugang Dennis Saikkonen sah beim Treffer aus spitzem Winkel zum 3:0 nicht allzu gut aus. Auf der anderen Seite feierte Leonardo Genoni seinen 10. Saison-Shutout – Rekord!

Zuvor hatten Eric Blum und Matthias Bieber das Heimteam auf Kurs gebracht. Von den Bielern kam insgesamt zu wenig. Zum 5. Mal in Folge geht damit ein Heimspiel der Berner mit 3:0 aus. Die Gäste rutschen derweil in der Tabelle auf Rang 6 ab.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 25.01.19, 22:15 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Vielleicht schaut ihr besser alle in's Regelbüchlein, bevor ihr hier eurem ZSC-Hass freien Lauf lässt (183 II, 183 VII). Wer die Regeln kennt, sieht gleich, dass hier Interpretationsspielraum besteht. Die Berichterstattung ist nicht einseitig. Der ZSC ist nun mal der Schweizer Meister und eines der Schwergewichte im Schweizer Hockey. Schon komisch, dass die selben Herren, die hier "umebrüeled", kein Problem damit haben, wenn im Fussball vor allem über YB berichtet wird.
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    1. Antwort von Reno Schmid  (Reno)
      Wie üblich gehört Eifersucht und Anerkennung irgendwie zusammen. :-)
      Für mich empfinde ich in diesem Fall die Eifersucht anderer als Anerkennung, halt wie üblich...
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    2. Antwort von Dominik Heri  (Dominik Heri)
      Bei allem Verständnis und auch wenn die regeln einen gewissen Spielraum lassen, HIER gibt es nun mal keinen Interpretationsspielraum, die Sache ist sowas von klar! Zudem handelt es sich nicht um ein Tor in der regulären Spielzeit sondern um ein Overtime Tor, was noch zusätzlich berücksichtigt werden muss, dieses Tor hat das Spiel entschieden...dieses offensichtliche Foul am Torhüter nicht zu ahnden ist schlicht skandalös...egal ob es sich dabei um den ZSC handelt oder um jeden anderen NL Verein.
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  • Kommentar von Pascal Woodtli  (Pascal 92)
    Es gab gestern mehrere strittige Entscheide nebst der "Torhüterbehinderung". Der Check gegen Geering vor dem 2:0 für Zug könnte man auch pfeiffen(ist im Bericht nicht zu sehen). Der ZSC hatte über das gesamte Spiel ein Chancenplus und Zug ein starkes 2. Drittel. Wer ein 0:3 verspielt ist auch ein wenig selberschuld. Und nochmals zur Torhütersituation. Schaut euch die Regeln Nr. 183 Punkt 2 und Nr. 186 Punkt 5 an. Lässt Spielraum offen. Von da her. Situationsentscheid des Schiris. That's Hockey.
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  • Kommentar von Simon Fuchs  (Luzerner Ingenieur)
    ZSC - EVZ:

    Ich oute mich infolge Zentralschweizer als Zugsympathisant.
    Aber bitte, was da passiert ist darf es einfach nicht geben. Deshalb schaue ich vorwiegend NHL. Spiele die Schiedsrichter entscheiden mit solch groben „Blindheiten“ sollten auch mit Geldbussen sanktioniert werden!
    Allerdings muss man auch sagen, wer im Schlussdrittel mit 3:0 führt und 3 Minuten vor Schluss in Überzahl einen Shorthanderausgleichs-Treffer kassiert hat es wohl auch ein wenig verdient...
    Schönes Wochenende
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    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Dann sollten sie vielleicht noch mehr NHL Spiele anschauen. Auch die Profi Schiedsrichter verpassen regelmässig offensichtliche Calls. Wie zum Beispiel die glasklare Behinderung von Siegenthaler die direkt zu einem Tor geführt hat. Für alle die welche jetzt wieder sagen es war keine interference, empfehle ich bei den Videos auch mal zuzuhören. "A little interference play there" sagte einer der Caps Reporter zu der Szene. Unterirdisch wieder einmal die Kommentare von Heusser und Nager.
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