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Schlussspurt in der Quali Wo lebt die Hoffnung am längsten?

5 Teams kämpfen am Strich um die Playoffs. Grund zur Hoffnung gibt es überall.

Wo geht die Reise von Lugano hin?
Legende: Playoffs oder Playouts Wo geht die Reise von Lugano hin? Keystone

Nach der Nati-Pause ist vor dem Saison-Schlussspurt: Lediglich das Spitzenquartett Zug, Davos, ZSC Lions und Genf darf realistischerweise schon jetzt mit den Playoffs planen. Auch Lausanne und Biel (je 65 Punkte) sind auf einem guten Weg. Dahinter balgen sich 5 Teams um die Plätze 7 und 8.

Die Ausgangslage im Strichkampf

Rang, Team
SpielePunkteTorverhältnis
7. Lugano
43
61108:117
8. SCL Tigers
4257100:120
9. Freiburg
415698:110
10. Bern
4256110:124
11. Ambri
4355107:120

7. Lugano (61 Pkt.) – alles in den eigenen Händen

Die «Bianconeri» sind wohl alles andere als glücklich, dass der Januar bereits wieder vorbei ist. Denn kein anderes Team der Liga punktete im ersten Monat des neuen Jahres so fleissig wie Lugano: In 10 Partien sammelte das Team stolze 24 Zähler – im Februar verlor man das bislang einzige Spiel in Biel.

Von den letzten 7 Spielen finden gleich 5 gegen Teams statt, die hinter Lugano klassiert sind. Das Team von Serge Pelletier hat die Playoff-Quali also selbst in der Hand. Ambri könnte mit einem Sieg im Derby bereits vorentscheidend distanziert werden.

Video
Das letzte Derby: Ambri lässt Lugano keine Chance
Aus Sport-Clip vom 17.12.2019.
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8. SCL Tigers (57 Pkt.) – der Trainer als Hoffnungsträger

Nach Verlustpunkten liegen die Tigers bereits unter dem Strich. Das liegt vor allem an den letzten Wochen, denn weniger als 3 Siege aus den vergangenen 10 Partien holte niemand. Auch die 5 Auswärtsspiele in den letzten 8 Runden sprechen nicht unbedingt für die Emmentaler. Der Hoffnungsschimmer in Langnau heisst Heinz Ehlers: Der Däne weiss, wie man Aussenseiter in die Playoffs bringt; neben Lausanne (2 Mal) schaffte er es im vergangenen Jahr mit den Tigers.

9. Freiburg (56 Pkt.) – noch 9 Spiele auszutragen

Zwar liegen die Saanestädter weniger als 3 Wochen vor dem Ende der regulären Saison noch ausserhalb der Playoff-Ränge. Zudem erzielte bislang nur eine Mannschaft weniger als 100 Tore: Freiburg. Das hat aber einen Grund. Mit erst 41 absolvierten Partien hat Gottéron nämlich noch 1 bzw. 2 Spiele mehr zu bestreiten als die direkte Konkurrenz.

10. Bern (56 Pkt.) – mit starkem Goalie in die Playoffs?

Erwischt es nach den ZSC Lions im vergangenen Jahr den amtierenden Meister erneut schon in der Qualifikation? 8 Runden vor Schluss scheint es so. Doch die Hoffnung der «Mutzen» hat einen Namen: Tomi Karhunen. Der Finne ist statistisch der zweitbeste Goalie der Liga und gewann mehr als die Hälfte seiner 19 Spiele, die er bislang bestritt.

11. Ambri (55 Pkt.) – im Tessin am stärksten

Verliert Ambri am Dienstag das Derby gegen Lugano, sehen die Leventiner ihre Felle im Kampf um die Playoffs weiter davonschwimmen. Denn von den direkten Konkurrenten hat niemand mehr Spiele absolviert als Ambri. Immerhin kommt der Spielplan dem Zweitletzten entgegen. Von 7 Spielen finden 5 im Tessin statt (3 Heimspiele, 2 Derbys in Lugano), lange Auswärtsfahrten fallen so fast aus.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Live-Einschaltungen, 8.2.2020, 20 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Der SCB ist in der CH das, was die Bayern in der Bundesliga sind. Viele könnten sich ein Lächeln nicht verkneifen, wenn der SCB die Playoffs verpassen würde! Erreichen sie die Playoffs, dann sind sie automatisch Titelaspirant! Das ist irgendwie paradox nach dieser Quali, aber trotzdem wahr!
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    1. Antwort von Bruno Weidmann  (Jassu)
      Schwachsinn, der Vergleich. Bayern hat in den letzten 20 jahren 15 Titel geholt, der SCB gerade mal 6, das sind übrigens genau so viele wie der ZSC und nur 1 mehr als der HCD. Auch spielen die Bayern nie im unteren Tabellenbereich, während das beim SCB nicht das erste mal ist. Und Seriensieger sind sie auch nicht. Eines von 3,4 sehr starken Teams, mehr nicht... sicher keine Ligadominatoren. Aber mit dem Lächeln gebe ich Ihnen recht :).
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    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Der SCB als die Bayern der Schweiz zu bezeichnen, drückt genau den Grössenwahn aus, der in Bern bezüglich seiner Sportclubs gerade grassiert. Der SCB ist immerhin Ligakrösus, aber der ZSC war in den vergangen Jahren genau so erfolgreich, dazu liefern die Zürcher dem Schweizer Hockey regelmässig Nachwuchs. Aus Bern kommt in dieser Hinsicht seit Jahren nichts. Der Nachwuchs versauert auf der Bank, während beim ZSC laufend neue Talente eine Chance erhalten und eine tragende Rolle spielen.
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