Zum Inhalt springen
Inhalt

Siege für Bern und Zug Davos geht gegen Leader Biel unter

  • Ein Doppelschlag zweier Verteidiger bringt Biel gegen Davos auf Kurs, im Schlussdrittel brechen die Bündner zwischenzeitlich ein.
  • Zwischen Langnau und Freiburg fallen bis zur 57. Minute keine Tore, dann schlägt Kilian Mottet zu.
  • Bern reicht gegen zahme Lausanner eine durchschnittliche Leistung zum Sieg.
  • Den Lakers gelingt gegen Zug nur der Ehrentreffer, Lugano bleibt gegen Genf gar ohne Torerfolg.

Davos - Biel 3:7

Nach dem Mini-Befreiungsschlag gegen Lausanne ist Davos bereits wieder auf dem harten Boden der Realität gelandet. Dank zweier Treffer durch die Verteidiger Anssi Salmela und Dominik Egli innert 39 Sekunden stellte der Leader aus Biel noch im 1. Drittel auf 3:1. Im Mittelabschnitt verhinderte Davos-Keeper Anders Lindbäck mit starken Paraden weitere Gegentreffer, ehe die Bündner im Schlussdrittel einbrachen und zwischenzeitlich gar 1:6 zurücklagen. Für Biel trafen am Ende 7 verschiedene Spieler.

Legende: Video Paschoud: «Irgendwann müssen wir Leistung zeigen» abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.10.2018.

SCL Tigers - Freiburg 0:2

Ganze 57 Minuten mussten sich die Zuschauer in der Ilfishalle gedulden, ehe endlich der erste Treffer des Abends fiel. Kilian Mottet im Powerplay war es, der die Gäste per One-Timer in Führung schoss. Julien Sprunger traf Sekunden vor Schluss ins leere Tor. Trotz den wenigen Toren war die Partie zuvor alles andere als langweilig. Alleine im 1. Drittel wurden 14 Strafminuten ausgesprochen, beide Teams verschossen zudem einen Penalty. Ludovic Waeber, der anstelle von Reto Berra im Freiburger Tor stand, feierte bei seinem ersten Saisoneinsatz damit sogleich einen Shutout.

Legende: Video Mottet scheitert an Punnenovs, DiDomenico an Waeber abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.10.2018.

Bern - Lausanne 2:0

Den Westschweizern ist der Ausfall ihres Topskorers Dustin Jeffrey deutlich anzumerken. Wie sonst lässt sich die erschreckend harmlose Darbietung in der Offensive erklären? Den Bernern reichte vor Heimpublikum eine durchschnittliche Leistung zum zweiten Sieg in Serie. Yannick Burren (8.) mit einem abgelenkten Schuss von der blauen Linie und Mark Arcobello (20.) im ersten Überzahlspiel erzielten die Tore für den SCB. Lausanne hat damit alle drei Partien dieser Woche verloren und dabei gerade einmal zwei Treffer erzielt.

Genf - Lugano 3:0

Genf zeigte sich bestens erholt von der 1:5-Schlappe bei Zug abends zuvor und legte die Basis zum Sprung über den Trennstrich mit einem Blitzstart. Noah Rod benötigte für die Führung gegen Lugano 66 Sekunden, Cody Almond legte in der 8. Minute nach. Damit liess NL-Debütant Stefan Müller im Tor der Tessiner gleich 2 der ersten 5 Schüsse auf seinen Kasten passieren. Die Gäste blieben gegen einen äusserst diszipliniert agierenden Gegner (nur eine Zwei-Minuten-Strafe) erneut einiges schuldig. Mit einem Empty-Netter machte Jeremy Wick in der 59. Minute zum 3:0 alles klar.

Lakers - Zug 1:4

Die Rapperswil-Jona Lakers mussten im 8. Spiel die 7. Niederlage hinnehmen. Nachdem David McIntyre im ersten Powerplay mit einem Knaller die Führung erzielt hatte, sorgten Reto Suri, Carl Klingberg und Lino Martschini im Mitteldrittel mit ihren drei Treffern innert 10 Minuten für die Entscheidung. Der Ehrentreffer durch Dion Knelsen war nicht mehr als Resultatkosmetik. Nach dem schwachen Saisonstart hat der Aufsteiger reagiert. Ab kommender Woche verstärkt der tschechische Stürmer Radek Smolenak die Lakers-Offensive.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 05.10.2018, 22:35 Uhr

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Wenn ich die Details der Spiele des EHC Biel bis jetzt verfolgt habe, so stelle ich fest, dass sich nach 8 Spielen 16 (!) verschiedene Spieler in die Torschützenliste eingetragen haben, so viele wie in keiner anderen Mannschaft. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Bieler die Tabelle anführen. Ein ausgeglichenes Team, keiner fällt besonders auf, keiner besonders ab. Auch bezüglich Strafen, sehr diszipliniert. Weiter so! Hopp Biu!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen