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ZSC - Servette
Aus Sport-Clip vom 25.04.2021.
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Spiel 1 Playoff-Halbfinals Tömmernes' Powerplay-Doublette beschert Servette das Break

Nur 6 Sekunden brauchte Servette, um in der 48. Minute ein Powerplay zum 2:1 auszunutzen. Phil Baltisberger lenkte einen Abschluss von Henrik Tömmernes unglücklich ins eigene Tor ab. Ärgerlich für die Zürcher: Am Ursprung stand ein Wechselfehler. Trotz einem Schlussfurioso des ZSC im heimischen Hallenstadion wollte kein Tor mehr fallen. Die Lions starten somit mit einem Dämpfer in den Playoff-Halbfinal.

Die Genfer verdienten sich den Auftaktsieg in der Best-of-5-Serie. Nicht nur drehten die Calvinstädter nach dem Startdrittel auf, auch waren sie präziser in ihren Angriffen. Der ZSC konnte die vielen Absenzen nicht komplett kaschieren. Neben prominenten Langzeitverletzten wie Fredrik Pettersson und Chris Baltisberger erweiterten nach den Spielen 5 und 6 gegen Lausanne Marco Pedretti, Marcus Krüger, Teemu Rautiainen, Denis Hollenstein und Maxim Noreau das Lazarett. Gegen Genf fehlten dem «Z», der mit nur 3 Ausländern antrat, insgesamt 10 Akteure.

Tömmernes zum Ersten

Nach einer längeren Abtastphase und wenig Risiko auf beiden Seiten hatte Überzahl-Experte Tömmernes das Skore eröffnet. Er zog im Powerplay von der blauen Linie ab und hämmerte die Scheibe zum 1:0 ins Tor von Ludovic Waeber (37.). Damit kippte das Momentum auf die Genfer Seite. 0,1 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels doppelte der emsige Eric Fehr nach. Jedoch erwies sich der Video-Coach der ZSC Lions als echtes Adlerauge. Er ermunterte Rikard Grönborg zu einer Coach’s Challenge. Und tatsächlich: Bei Daniel Winnik lag im Aufbau des vermeintlichen 2:0 ein Offside vor.

Manzato nach 155 Minuten bezwungen

Doch für Servette kam es noch bitterer. Wegen einem hohen Stock von Linus Omark wenige Sekunden vor der zweiten Pause starteten die Zürcher in Überzahl ins Schlussdrittel. Und prompt reüssierte Ryan Lasch in schlitzohriger Manier: Auf Höhe der Torlinie bugsierte er den Puck via Daniel Manzatos unterem Rücken ins Genfer Gehäuse. Manzato, der abermals den verletzten Gauthier Descloux ersetzte, musste somit nach 155 Minuten der Unbezwungenheit erstmals in den Playoffs die Scheibe aus dem Tor fischen. So hiess es 1:1 statt 2:0.

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Lasch überlistet Manzato
Aus Sport-Clip vom 25.04.2021.
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Doch auch davon liessen sich die formstarken Servettiens nicht aus dem Konzept bringen. Und allen voran Tömmernes.

SRF zwei, sportlive, 25.04.2021, 19:50 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    @ Gebauer: Bei 5:5 war der Z ebenbürtig. Sie haben aber schon Recht, die vielen verletzten konnte der Z nicht kaschieren. Der LHC hat sehr gute Arbeit geleistet.. Schade für den Z!
    Die Specialteams entschieden gestern das Spiel..

    Noch ist nichts entschieden.
    Bin fest überzeugt, dass der Z am Dienstag zurückschlägt!
    Vielleicht ist ja der eine oder andere wieder fit!

    Ihre Regeländerung finde ich top.
    Auch wenn sie wahrscheinlich nicht gehört wird..
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Nun sind die vielen Verletzten nicht mehr zu kaschieren."Danke" LHC! Nun scheinen die Raubeine aus Lausanne, mit ihrer unsportlichen und unfairen Art, die Playoffs doch noch zu entscheiden. Ich schlage eine Regeländerung vor. Verletzt sich ein Spieler, weil er gegen den Kopf/Nacken gecheckt wurde, verliert das Team des Täters automatisch das Spiel und der Täter darf erst wieder auflaufen, wenn das Opfer wieder genesen ist.
    1. Antwort von Maurice Decurtins  (Deco2105)
      Also bitte das ist ja dann nicht mehr Eishockey
    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Punkt 2 einverstanden. Punkt 1 geht für meinen Geschmack zu weit..... ;-))
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Mehr denn je ist mit einer hart umkämpften Serie zu rechnen. Es sei denn der Z leistet sich nach dieser überraschenden Niederlage einen ähnlichen "Taucher" wie nach dem Cupfinal....;-))