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Hiller: «Es ging darum, ein Zeichen zu setzen»
Aus Sport-Clip vom 23.02.2021.
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Spieler-Vertreter spricht Hiller zur Ausländerreform: «Es geht um Integration»

SIHPU-Präsident Jonas Hiller hat sich zur Ausländerreform geäussert. Er fordert mehr Integration statt nur Information.

Eigentlich scheint die Sache beschlossen: Ab der übernächsten Saison sollen im Schweizer Eishockey 7 statt wie bisher 4 Ausländer pro Team erlaubt sein. Am Samstag jedoch protestierten die Spieler der National-League-Teams gegen die geplante Erhöhung des Ausländerkontingents.

Die Spieler seien bei der Entscheidung komplett übergangen worden, heisst es von der Spielergewerkschaft SIHPU und dessen Präsidenten Jonas Hiller. Liga-Direktor Denis Vaucher konterte darauf im sportpanorama: «Wir haben Jonas Hiller darüber informiert. Die SIHPU hatte dazu schriftlich Stellung genommen. Mit Jonas habe ich in einer mehrstündigen Telefonkonferenz diskutiert.»

Es geht darum, dass wir aktiv mitsitzen und mitdiskutieren können und nicht einfach nur beispielsweise eine Stellungnahme beantworten.
Autor: Jonas HillerPräsident SIHPU

«Klar, wir haben Informationen erhalten – wenn auch teilweise aus den Medien», erklärte Hiller am Dienstag gegenüber SRF. «Es geht um die Integration. Dass wir aktiv mitsitzen und mitdiskutieren können und nicht einfach nur beispielsweise eine Stellungnahme beantworten. Ich hoffe, dass man sich da verbessert, dass es nicht nur Informationen gibt, sondern Integration erfolgt.»

Ein Zeichen wurde gesetzt

Dass sich die Spielergewerkschaft übergangen gefühlt und sich deswegen zur Wehr gesetzt hatte, habe verschiedene Reaktionen ausgelöst – was auch das Ziel war, so Hiller. «Es ging genau darum, ein Zeichen zu setzen. Spieler, Verband, Fangemeinschaften sollen integriert werden, um zu sehen, was die verschiedenen Interessen sind. Nur so kann eine Lösung gefunden werden, die für alle funktioniert.»

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Archiv: Der Zwist um das Ausländerkontingent
Aus sportpanorama vom 21.02.2021.
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SRF zwei, powerplay, 19.02.2021, 22:15 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Nachtrag: auch das Thema Nationalmannschaft kommt bei der Debatte zu kurz. Auch die Club- und Ligacapos sollten Interesse daran haben, endlich Eishockey-Weltmeister zu werden. Also sollten sie nicht Bestimmungen erlassen welche diesem Ziel kontraproduktiv entgegen wirken. Herr Vaucher mit "die NL ist keine Ausbildungsliga" sollte sich die Frage stellen, ob die Jungen aus der Swiss League oder der MySports League in die Nati aufsteigen sollen. Wann und wo sollen sie Erfahrung sammeln?!?... ;-))
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Die hohen Herren Funktionäre verlassen sich offenbar darauf, das die öffentliche Meinung kurzatmig ist - wie schon Otto von Bismarck sagte. Die Players-Union sollte konkrete Forderungen/Vorschläge ausarbeiten, möglichst unter Einbezug der organisierten Fans bzw. deren "Capos". Das mag während dieser Saison due to Corona noch etwas schwieriger sein als normalerweise; aber unmöglich ist es nicht. Wie immer das Wichtigste: polemisieren bringt nichts. Sachlich und Objektiv bleiben.... ;-))
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Zeichen setzen ist ja ok, aber wenn man am Schluss nur ein Zeichen gesetzt hat, reicht das nicht. Das war mehr als ein Zeichen und Hiller hat hier schlicht das ganze Land hinter sich - er soll mit der Liga Klartext reden. Diese Änderung ist nicht gewollt! Punkt!