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Strichkampf extrem Biel ist durch – Showdown zwischen ZSC, Freiburg und Genf

  • Biel schlägt in der 48. NL-Runde Lausanne und steht als 3. Team nach Bern und Zug vorzeitig in den Playoffs.
  • Der ZSC (in Bern) und Freiburg (gegen Genf) ziehen Niederlagen ein und stecken weiterhin mitten im Strichkampf.
  • Die Tigers vergeben beim Schlusslicht einen Matchpuck, Lugano verbessert seine Ausgangslage mit einem Sieg gegen Zug.

Die National League ist derzeit nichts für schwache Nerven. Auch nach der 48. Runde sind noch 5 Playoff-Tickets zu vergeben. Die besten Chancen, Bern, Zug und Biel in den Kampf um die Meisterschaft zu folgen, haben Lausanne, die Tessiner Teams sowie Langnau.

Hockey
Legende: Es bleibt spannend am Strich SRF

Mit 4 Punkten zwischen Rang 7 und 8 gibt es nach der vor-vorletzten Runde eine Zäsur. Voraussichtlich matchen sich der ZSC, Freiburg und Genf um den letzten Playoff-Platz. Besonders brisant: In der letzten Runde gastieren die Lions in Genf.

Biel – Lausanne 4:2

Die Seeländer feierten einen verdienten Sieg. Damien Brunner sorgte in der 49. Minute für die Entscheidung. Der Ex-NHL-Spieler schob im Powerplay nach einem Abpraller bei LHC-Hüter Sandro Zurkirchen aus spitzem Winkel ein. Julian Schmutz (per Handgelenkschuss) und Toni Rajala (Slapshot) hatten Biel im Mitteldrittel sehenswert mit zwei Längen in Front gebracht, ehe Christoph Bertschy die Spannung zurück ins Spiel brachte (38.). Lausanne-Coach Ville Peltonen nahm bereits zwei Minuten vor der 3. Sirene seinen Torhüter heraus – ohne zählbares Ergebnis.

Legende: Video Rajala trifft per Slapshot abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.03.2019.

Bern – ZSC Lions 5:4

Auch das 6. Aufeinandertreffen zwischen dem Leader und dem amtierenden Meister ist zur Berner Beute geworden. Die Differenz schuf der SCB mit einem 3:1 im Mitteldrittel. Fabrice Herzogs Anschlusstreffer (23.) beantwortete Tristan Scherwey mit einem Tor in Überzahl (36.). Nur 2 Minuten später doppelte Thomas Rüfenacht nach.

Auch das 5:1 erzielte der streitbare Flügel, der sich damit im 5. Spiel in Folge in die Torschützenliste eintrug. In der Folge kämpfte sich der ZSC durch Jerôme Bachofner (55.) und Roman Wick (58.) noch einmal heran. Der erlösende Ausgleichstreffer blieb indes aus.

Freiburg – Genf 2:3

Nach nur 7 Sekunden wurde das Spiel in Freiburg bereits wieder abgepfiffen: Die Lichtverhältnisse im Stadion genügten den Schiedsrichtern nicht. Und auch in der Folge sahen die Heimfans wenig Erhellendes. Eine Minute vor der Pause brachte John Fritsche die Gäste in Führung. Danach dauerte es wiederum eine Minute, ehe Kevin Romy per Shorthander reüssierte. 70 Sekunden später sorgte Michael Völlmin für die Vorentscheidung. Benjamin Chavaillaz (54.) in Unterzahl und Sebastian Schilt (56.) brachten die «Drachen» noch einmal heran.

Legende: Video Sprunger: «Nur 10 Minuten gut gespielt» abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.03.2019.

Lakers – SCL Tigers 5:2

Der Tigers-Fan erinnert sich selbstredend noch daran, wie die Langnauer 2011 die erste und bislang einzige Playoff-Qualifikation bewerkstelligten – in Rapperswil. Der Plan: Die Geschichte sollte sich 8 Jahre später am selben Ort wiederholen. Doch das Schlusslicht fiel aus seiner Rolle und vertagte allfällige Emmentaler Playoff-Feten. Ein besonderer Abend war es auch für Nico Gurtner: Beim 4:1 erzielte der 22-Jährige sein erstes Tor in der National League.

Legende: Video Rapperswil - SCL Tigers abspielen. Laufzeit 03:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.03.2019.

Lugano – Zug 5:3

Während sich die Tessiner Ausgangslage am Strich langsam freundlicher darstellt, hat Zug auch die rechnerische Chance auf den Quali-Sieg verspielt. Nach der 3. Niederlage im 4. Spiel muss der EVZ Bern ziehen lassen. Für einmal funktionierte das Powerplay-Spiel Luganos ausgezeichnet. Raffaele Sanitz (19.) zum 2:1 und Linus Klasen (40.) zum 4:2 netzten in Überzahl ein.

Ambri - Davos 5:2

Mit einem Doppelschlag binnen 17 Sekunden brachten Michael Fora und Dominik Kubalik die Davoser völlig von der Rolle (11.). Fabio Hofer erhöhte nur 3 Minuten später für die Tessiner zum 3:0. Im Mitteldrittel aber vermochten die Gäste den Schalter umzulegen. Ausgerechnet der ehemalige Tessiner Inti Pestoni und Luca Hischier verkürzten auf 2:3. Nach einem ausgeglichenen Schlussdrittel gelang Matt D’Agostini 4 Minuten vor Schluss die Vorentscheidung, Elias Bianchi erhöhte mit einem Schuss ins leere Tor zum 5:2-Endresultat.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 1.3.2019, 22:25 Uhr

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