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Die Rahmenbedingungen für die Playoffs stehen
Aus Sport-Clip vom 09.03.2021.
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Teams müssen in Double-Bubble Die Klubs entscheiden spontan, wie lange die Playoffs dauern

An einer Ligaversammlung wurden Daten, Format und Schutzmassnahmen für die Playoffs festgelegt. Wir liefern den Überblick.

«Crunch Time» in der National und Swiss League, die Playoffs stehen schon bald bevor. Am Dienstag legten die Ligaführung und Klubvertreter die Rahmenbedingungen für die entscheidende Phase der Meisterschaft fest. Wie lange die Playoff-Serien ab den Halbfinals dauern, wird erst kurz davor festgelegt. Für Sicherheit soll eine «Double-Bubble» sorgen.

Die Daten

Die Regular Season endet spätestens am 5. April. Haben zu diesem Zeitpunkt nicht alle Teams die geplanten 52 Partien absolviert, wird die Tabelle anhand des Punkteschnitts erstellt. In einer Best-of-3-Serie starten am 7. April die Pre-Playoffs. Am 13. April fällt der Startschuss für die Playoff-Viertelfinals, die im Best-of-7-Format gespielt werden. Um die Vorbereitung der Schweizer Nati im Hinblick auf die WM in Riga nicht zu gefährden, muss die Meisterschaft bis 14. Mai beendet sein.

Termine im Schweizer Eishockey

Bis 5. April
Ende Regular Season
7. April
Start Pre-Playoffs (Best-of-3)
13. April
Start Playoff-Viertelfinals (Best-of-7)
Bis 14. Mai
Ende Playoffs
21. Mai - 16. Juni
Eishockey-WM in Riga

Das Format

Um die jeweilige Viertelfinal-Serie zu überstehen, braucht ein Team wie erwähnt 4 Siege. Der 2-Tages-Rhythmus soll dabei erhalten bleiben. Danach ist Spontaneität gefragt: «Nach Abschluss jeder Serie entscheiden die im Wettbewerb verbleibenden Mannschaften über das Format der nächsten Playoff-Runde», schreibt die SIHF in ihrer Medienmitteilung. Liga-Direktor Denis Vaucher betont jedoch: «Wir hoffen, dass wir auch im Final mindestens Best-of-5 spielen können.»

Die Schutzmassnahmen

Weitere Verzögerungen wegen Corona-Fällen sollen möglichst vermieden werden. Deshalb setzt man auf eine «doppelte Blase», in die sich die Teams zu begeben haben. Die strikten Vorgaben lauten:

  • «Sämtliche Spieler und Staff-Mitglieder bewegen sich ausschliesslich innerhalb der Eishallen (Sport-Bubble) und im eigenen Zuhause (Home-Bubble) und es bestehen nur dokumentierte Kontakte innerhalb des Teams und mit Angehörigen, die im gleichen Haushalt leben.»
  • «Unmittelbar vor Playoff-Beginn absolvieren sämtliche Mannschaftsmitglieder einen PCR-Test, während der Playoffs werden sie mindestens einmal wöchentlich getestet. Zusätzlich werden bei Auftreten von Symptomen Schnelltests durchgeführt.»
  • «Auch die Schiedsrichter absolvieren maximal 3 Tage vor den Playoffs einen PCR-Test und danach zusätzlich am Vortag jedes Spiels einen PCR-Speicheltest. Das detaillierte Double-Bubble-Schutzkonzept wird rechtzeitig vor Playoff-Beginn auf der Website publiziert.»

Sollten all diese Massnahmen doch nicht ausreichen und die Playoffs abgebrochen werden, kommt zum Zug, was die Liga-Versammlung im Januar beschlossen hat: Meister ist der Sieger der Regular Season, vorausgesetzt, er ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus den Playoffs ausgeschieden.

SRF zwei, powerplay, 02.03.2021, 22:15 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Unfassbar.... wie hätten wir wohl 2016 reagiert, hätte uns ein Zeitreisender sowas gezeigt hätte...?
  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Herr Schaub - man weiss nie wer recht haben wird. Trotzdem nicht die Hoffnung verlieren.
    Und man kann Hockey auch im Freien spielen.
  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Da das Virus NIE mehr verschwinden wird und sich in Innenräumen die zu Ansteckungen führenden Ärosole befinden, wird man die Eishockeystadien NIE mehr voll ausfüllen können. Da man sie nicht genügend durchlüften kann. Es wird an Turnieren wie dem Spengler-Cup keine Fan-/VIPzelte mehr geben können - und auch keine "Chilbi" ums Stadion herum. Sonst werden sie zu Hotspots. Das gilt auch für die Playoffs und zukünftigen Meisterschaften. Das muss inskünftig bei jeder Planung berücksichtigt werden.
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Die Geschichte belehrt uns etwas anderem! Wo sind Typhus, Collera, Pest, Malaria, Aussatz, spanische Grippe etc. die hierzulande alle einmal heimisch waren?
      Zwar sind die Menschlichte Gene durch die fortschreitende Devolution schlechter geworden, doch die Medizin und die Hygiene haben seither enorme Fortschritte gemacht.
    2. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Nähme mich wunder woher Sie ihre Informationen zu diesen NIE's haben!?
      Wissen Sie mehr als andere oder sind das einfach Mutmassungen ? Dann bitte deklarieren. Danke.