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Trend im Schweizer Eishockey: Neue Stadien
abspielen. Laufzeit 04:10 Minuten.
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Viele neue Schweizer Stadien Rundumerneuerung hat Einzug gehalten

Die Schweizer Klubs laufen nach und nach in neuen schmucken Stadien auf. Zufall ist das nicht, eher eine notwendige Imagepflege.

Der Schweizer Eishockeyfan kam in jüngster Vergangenheit kaum mehr aus dem Staunen heraus. So sind etwa in Zug, Biel und Lausanne neue Heimstätten für die NL-Klubs entstanden. In Freiburg und Davos wurde immerhin grosszügig saniert.

Erst wenige Wochen alt ist die «Nuova Valascia», ein veritables Bijou in Quinto, der Gemeinde, zu der das Bergdorf Ambri gehört. Mit dem Tessiner Derby zwischen den «Biancoblù» und dem HC Lugano erfährt die Halle am Freitagabend ihren ersten Höhepunkt.

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Bei SRF erhalten Sie am Freitagabend aus der Ferne einen Einblick in die neue Stadionwelt in der National League. Ab 19:30 Uhr können Sie live auf SRF zwei die Meisterschaftspartie der 11. Runde zwischen Lausanne und den ZSC Lions verfolgen. Die RSI-Kollegen haben das Tessiner Derby Ambri vs. Lugano im Programm.

Um 22:15 Uhr präsentiert zudem das Eishockey-Magazin «powerplay» auf SRF zwei alle Matchzusammenfassungen sowie Interviews und Analysen. Moderatorin Daniela Milanese begrüsst im Studio Christian Weber als Experte.

Der Trend von aufgepeppten Infrastrukturen wird nicht abreissen. So haben die ZSC Lions ihren Umzug – raus aus dem Hallenstadion und rüber nach Altstetten – noch vor sich. Das künftige Zuhause wird viel eher auf die Bedürfnisse eines Eishockeyteams ausgerichtet sein.

Gleichzeitig in die Jahre gekommen

Diese Massierung von neuen Eisarenen ist durchaus zu erklären. So hatten viele alte Stadien einen ähnlichen Jahrgang. Es bestand also Handlungsbedarf.

Den Match-Besuchern und Besucherinnen wird so ein viel angenehmeres Erlebnis vor Ort ermöglicht. Bei der Umsetzung wurde bewusst auf mehr Komfort geachtet. Dazu gehören moderne Sanitäranlagen, aber auch ein umfassenderes Gastronomieangebot. Der Fan soll wieder mehr Lust auf ein Livespiel verspüren.

Im oben eingebetteten Audio-Beitrag werden weitere Vorteile aufgezählt: die Ertragssteigerung für die Klubs, die gesteigerte Zuschauerkapazität oder der Zuspruch des weiblichen Publikums.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 01.10.2021 06:20 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Lars Koller  (Lasse)
    Tja leider ist durch die neuen Arenen die Kinoatmosphäre eingezogen. Zug ist das beste Beispiel, Ambiance in der alten Hertihalle war x-fach enthusiastischer. Ähnlich ist es in Biel und auch in Lausanne fehlt Vieles von früher. In Langnau hat man es ziemlich gut hingekriegt, modernisiert und doch das wärschafte, das zu Langnau gehört halten können. Hoffe in Ambri wird die Stimmung ähnlich geil sein wie im alten Hangar. Ansosten wäre die Resega der einzig verbliebene Hexenkessel in der Schweiz.
  • Kommentar von Thomas Muller  (muller83)
    Ich begrüsse weitestgehend diesen Fortschritt und ich hoffe, dass mindestens noch Genf nachzieht. Die alten Stadien hatten vielleicht Charme, aber waren wirklich schon verlottert. Einzig 2 Dinge würde ich anmahnen: 1. In den meisten neuen ist die Verpflegung immer noch nicht gut gelöst (kein Platz, lange Schlagen) 2. Der EVZ hätte nicht gleichzeitig ein umfassendes Rebranding vornehmen sollen - so fühlte es sich an wie ein völlig neuer Verein.