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Biel lässt sich zu häufig auskontern
Aus Sport-Clip vom 24.10.2020.
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Vom 6:0 zum 0:6 Mini-Krise beim EHC Biel

Das Team von Coach Leuenberger hat die letzten drei Spiele verloren – bei einem Torverhältnis von 4:15.

Als Aspirant auf einen direkten Playoff-Platz (Top 6) startete der EHC Biel mit einem 6:0 über Lausanne fulminant in die Saison. Drei Wochen später sieht es anders aus: Das Team von Coach Lars Leuenberger liegt nach 3 Pleiten in Folge auf dem 10. Platz. 1:5, 3:4, 0:6 lauteten die letzten Resultate.

Die Analyse von Trainer und Spielern ist identisch: «Vorne sind wir zu wenig effizient und hinten erhalten wir sie», sagt Leuenberger. Stürmer Fabio Hofer meint: «Es fällt uns derzeit schwer, das erste Tor zu erzielen. Die Chancenauswertung ist nicht gut.»

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«Vorne sind wir zu wenig effizient und hinten erhalten wir sie»
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Viele Schüsse, kaum Tore

In der Tat: Beim 0:6 vom Freitag in Bern verzeichnete Biel mehr Schüsse aufs gegnerische Tor (29:28). Dasselbe gilt für das 1:5 gegen die ZSC Lions vor Wochenfrist (40:30).

Dazu kommen defensive Mängel. «Hinten müssen auch wir Stürmer dem Tormann mehr helfen und die Rebounds kriegen», sagt Hofer. Teamkollege Jason Fuchs ergänzt: «Dass Spieler frei vor unser Tor kommen, darf nicht passieren. Das ist eine Frage der Aufmerksamkeit.»

Paupe im Stich gelassen

Eine undankbare Aufgabe hatte insbesondere Back-up-Keeper Elien Paupe, der in den beiden Spielen gegen Bern zum Einsatz kam. Die insgesamt 10 Gegentore und die Fangquote von 86% (derzeit letzter Rang aller NL-Hüter) widerspiegeln seine Leistung nicht. Beim 3:4 gegen den SCB vom Dienstag war es im Gegenteil dem 25-jährigen Jurassier zu verdanken, dass das Spiel bis zuletzt offen blieb.

Nach dem Cup-Spiel vom Sonntag in Lausanne steht für Biel am Dienstag das wichtige Heimspiel gegen die Lakers an. Ein Sieg liesse die Seeländer aufatmen – zumindest aus sportlicher Sicht. Die wirtschaftliche Situation und der Fortgang der Meisterschaft liegt in den Händen anderer. Alleine nächste Woche muss Biel in 3 Heimspielen auf Zuschauer verzichten.

Lars Leuenberger
Legende: Momentan läuft's nicht Sorgenfalten bei Biel-Coach Lars Leuenberger. Keystone

SRF zwei, powerplay, 23.10.2020, 22:20 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (hevrins)
    Betrachtet man die Anzahl Spiele, welche die 12 Clubs absolviert haben und vergleiche die entsprechende Rangliste, so liegen die besten und schlechtesten Mannschaften nach Verlustpunkten noch eng beisammen. Vergleich ZSC 9 Spiele, Biel 6 Spiele, oder gar Davos und Freiburg erst 4 Spiele. Also abwarten. Ich bin überzeugt und hoffe es, Biel kommt noch!
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Biel wird dieses Jahr überschätzt, Hiller Abgang wiegt sehr schwer und wurde unterschätz die beiden Torhüter nur Mittelklasse für HL. Zugänge wie Fabio Hofer waren schon In Ambrí Mitläufer. Wenn dann auch noch Brunner nicht performt oder ausfällt kommt die wahre Qualität des Teams zu Vorschein.
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