Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Vor Davos - ZSC Das Tor-Versprechen und die Bündner Hoffnung

Am Dienstagabend duellieren sich der HC Davos und die ZSC Lions. Wir stellen 3 brennende Fragen zum Klassiker.

Chris Baltisberger von den Lions und HCD-Leitwolf Andres Ambühl.
Legende: Im Blinzel-Contest Chris Baltisberger von den Lions und HCD-Leitwolf Andres Ambühl. Keystone

Das einzige Spiel in der National League am Dienstag hat es in sich: Der drittplatzierte HC Davos empfängt Tabellennachbar ZSC Lions (4.) zum Klassiker. Mit einem Sieg könnte sich der HCD erstmals in dieser Saison an die Tabellenspitze setzen – der ehemalige Leader aus Zürich seinerseits will nicht weiter abstürzen.

Bleiben die Formkurven konstant?

Die Lions machen derzeit eine kleine Durststrecke durch: Aus den letzten 8 Spielen um die Jahreswende herum resultierten nur gerade 3 Siege. In der NZZ schälte Sven Leuenberger das Hauptproblem heraus: «Die Gegner haben sich auf uns eingestellt. Jetzt sind wir dabei, andere Wege zu finden.»

Ganz anders der HCD: Das Team von Christian Wohlwend hat sich nach der Spengler-Cup-Enttäuschung gefangen und zuletzt 3 Siege aneinanderreihen können. So oder so sind die Bündner in Form: Aus den letzten 8 Partien resultierten 6 Erfolge.

Gibt es das erwartete Tor-Spektakel?

HCD gegen ZSC ist auch das Duell der besten Offensiven der Liga. Die Bündner liegen nach 32 Spielen bereits bei 103 Toren. Noch mehr Treffer gelangen einzig dem «Z» mit 108 (bei 34 Spielen).

Auch die beiden bisherigen Direktduelle in dieser Saison waren torreich ausgegangen – allerdings mit klaren Vorteilen für die Lions: Zuhause gab's ein 6:3, Ende November gewannen sie bei den damals extrem heimstarken Davosern gleich mit 5:0.

Fehlender Roe vs. fehlende Kraft?

Der ZSC hatte zuletzt einige Personalsorgen zu beklagen: Mit Garrett Roe fiel am Sonntag der Ligatopskorer bereits im 2. Spiel in Folge mit einer Oberkörper-Verletzung aus, zudem fehlten Routinier Roman Wick (ebenfalls verletzt) und der formstarke Offensiv-Verteidiger Maxim Noreau (krank). Zu allem Überfluss hatte sich auch noch Goalie Lukas Flüeler beim Aufwärmen verletzt.

Roe wird Trainer Rikard Grönborg vor allem im Powerplay fehlen – ausgerechnet gegen das mit Abstand schlechteste Box-Play der Liga.

Das formstarke Davos wird derweil haushälterisch mit seinen Kräften umgehen müssen: Der Klassiker ist bereits das 4. Spiel in 6 Tagen für die Bündner. Und dies kurz nach der Extra-Belastung des Spengler Cups ...

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 04501.2020, 18:30 Uhr

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Extra-Belastung des Spengler-Cups: Davon könnte man sprechen, wenn sich der HCD bis ins Finale gekämpft hätte. Da er aber bereits im Viertelsfinale ausgeschieden ist, hatte er mit drei Tagen spielfrei genügend Zeit zur Regeneration. Daher kann man DIESMAL NICHT von einer Extra-Belastung sprechen, welche dafür nun Ambri-Piotta spürt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Wann ist eigentlich gemeint, wenn von einem Klassiker gesprochen wird? Mich dünkt, dieser Begriff wird im CH-Eishockey in letzter Zeit des Öfteren gebraucht. Team Canada - Davos am SC wurde als Klassiker bezeichnet. Danach das Duell Bern-Lugano. Jetzt Davos - ZSC... Ist das, wenn zwei Mannschaften sich schon seit Jahrzehnten duellieren?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen